Mangas Januar bis Juni 2017

Ishikawa, Emi: Scary Lessons Bd. 19
Wie immer gruselig gute Unterhaltung

Dragon Ball SD Bd. 1
Die Geschichte von Son Goku, Bulma & Co. komplett neu erzählt und in Farbe sowie alle in kleinen SD-Formaten.

Ernest & Rebecca Bd. 7: Rettet Herrn Rebaud!
Rebecca kann nicht akzeptieren, dass Herr Rebaud nicht mehr in ihrer Klassen unterrichten darf. Stattdessen ist da diese doofe neue Lehrerin. DFa muss sie was unternehmen! Super süß und lustig.

Takano, Ichigo: Orange Bd. 2
Naho versucht noch immer auf Anraten ihres zukünftigen Ichs dafür zu sorgen, dass Kakeru nicht stirbt. Nachdenklich.

Anoh, Ei: One Piece Party Bd. 1
Ich bin aus dem One-Piece-Alter definitiv raus….. War nicht meins.

Fairy Tail Blue Mistral Bd. 2
Wendy landet in einer Geistervilla und muss herausfinden, warum sie keine Magie anwenden kann.

Somato: Kuro Bd. 2+3
Kuro wird immer gefährlicher und saugt sogar von Coco Lebensenergie ab. Mit Band drei endet die Geschichte, aber vorher wird noch alles aufgelöst.

Matsuura, Daruma: Kasane Bd. 1
Kasane ist sehr hässlich und leidet darunter. Als sie den Lippenstift ihrer Mutter  schafft sie es eine Schönheit zu werden, doch dadurch erkennt sie auch, wie ihre Mutter eine erfolgreiche Schauspielerin geworden ist. Meiner Meinung nach hat der/die Mangaka es sehr übertrieben mit der Hässlichkeit der Hauptperson.

Inoue, Junya: La vie en doll Bd. 1
Kasumi erhält einen Ring und einen Spiegel von ihrem verschollenen Vater. Schaut sie in den Spiegel verändert sich ihre Persönlichkeit. Hat was von Madoka Magica.

Sherlock; 1: Ein Fall von Pink
Die erste Folge der BBC-Serie als Graphic Novel. Von den Zeichnungen her ist Sherlock recht gut getroffen, lediglich Watson sieht etwas jungenhaft aus.

Mashima, Hiro : Fairy Tail Bd. 47
Grandios, wie immer.

Yu: Home sweet home Bd. 3
Wir erhalten wieder mehr Infos über den Feind und trotzdem bleibt es mysteriös.

Hiramoto, Akira: Prison School Bd. 1-3
Totaler Mist. Die ganze Geschichte basiert auf der Unterdrückung und Erniedrigung einer Minderheit. In diesem Falle fünf männlichen Jugendlichen, die an eine Mädchenschule geschickt werden. Nachdem sie gespannt haben, werden sie hart bestraft.

Kusanagi, Mizuho: Yona – Prinzessin der Morgendämmerung Bd. 1+2
Yona muss mit ansehen wie ihr geliebter Cousin ihren Vater tötet. Zusammen mit Hak kann sie fliehen. Hat Potenzial.

Hino, Matsuri: Shuriken & Faltenrock Bd. 1
Mikage ist eine Ninja und lebt sehr gerne bei ihrem Herrn. Doch als dieser stirbt, bricht eine Welt für sie zusammen. Gewöhnungsbedürftig.

Jackaby

Ritter, William
Jackaby
Englk. Titel: Jackaby
München ; cbt, 2016
ISBN 978-3-570-31088-5
319 S. – 9,99 €

Jackaby-Reihe (4 Bd.):
Bd. 1: Jackaby
Bd. 2: Beastley bones
Bd. 3: Ghostly echoes
Bd. 4: ?

Inhalt:
Abigail verschlägt es nach New Fiddleham. Auf der Suche nach einer Arbeit trifft sie den Detektiv Jackaby, der übernatürliche Dinge sehen kann. Schnell verstricken sich beide in einen Mordfall, bei dem sich Jackaby sicher ist, dass ein Übernatürlicher dahintersteckt…

Rezension:
Die Serie um Jackaby beginnt im Jahr 1892 in New England im Städtchen New Fiddleham. Abigail Rook ist von zuhause abgehauen, weil ihre Eltern sie lieber verheiratet sehen wollten, als das sie weiter studiert. So hat sie das Studiengeld genommen und hat sich vom Acker gemacht.
Der Zufall will es natürlich, dass Jackaby (mal wieder) einen Assistenten sucht und Abigail ihn auf ihre Art überzeugen kann.
Er mag es, dass sie auf Kleinigkeiten achtet, die andere leicht übersehen.

Natürlich erkennt man den Sherlock-Holmes-Zusammenhang. Aber es macht mir nichts aus, da ich Jackaby und Abigail auf ihre Weise charmant finde und es angenehm war ihnen beim Ermitteln zu folgen.
Bei den Nebencharakteren gefiel mir Charlie Cane, der neu bei der Polizei ist und den beiden oftmals Dinge aus den Ermittlungen verraten hat.
Leider hatte ich durch Abigails Detailgenauigkeit schnell raus wer der Mörder ist, aber der Weg der beiden zur Lösung war dennoch interessant und spannend.

Potenzial für die folgenden Bände ist durchaus vorhanden und das auch durch weitere interessante Charaktere, wie z.B. den Geist Jenny oder die Ente Douglas. Insbesondere in Jackabys Haus tritt die Komik ans Licht, wenn er mal wieder experimentiert.

Fazit:
Sherlock-Holmes-Ähnlichkeit hin oder her. Jackaby ist auf seine Art charmant und das erste Buch der Reihe weiß durchaus zu überzeugen.
4 Büchersterne

Holmes & ich

Cavallaro, Brittany
Die Morde von Sherringford
Engl. Titel: A study in charlotte
München; Dt. Taschenbuch-Verl., 2016
ISBN 978-3-423-76136-9
368 S. – 16,95 €

Holmes & ich Trilogie:
Bd. 1: Die Morde von Sherrringford

Inhalt:
James „Jamie“ Watson ist neu in Sherringford und alles zieht in zu Charlotte Holmes hin. Doch plötzlich sind beide Hauptverdächtige eines Mordes und ein noch Unbekannter setzt alles daran den beiden zu schaden…

Rezension:
Sherlock Holmes ist beliebter seit eh und je. Die Autorin ist auf den Zug aufgesprungen und hat sich vorgestellt, dass nun die Nachfahren des berühmten Sherlock Holmes und des ebenso bekannten Dr. Watson aufeinandertreffen. Hier wird aber auch deutlich, dass die Watsons und die Holmes irgendwie immer zueinander finden, als ob es ohne den anderen nicht geht.

Jamie, der es gar nicht mag, so genannt zu werden, hat ein sehr aufbrausendes Naturell und lässt schnell die Fäuste sprechen. Aber er hat ein besonderes Interesse für die Literatur und wie der „Ur-Watson“ schreibt auch er gerne. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir die Geschichte aus seiner Perspektive erleben.

Charlotte Holmes wurde bereits, wie alle Kinder der Holmes-Dynastie, in unendlich vielen Dingen trainiert, so dass sie ihrem Urahn möglichst in nichts nachsteht. Leider ist auch sie drogenabhängig, was ihr mitunter doch schreckliche Erfahrungen beschert.

Zu dem Fall, der beide versuchen aufzuklären, möchte ich nichts sagen, um zu vermeiden, dass ich etwas ausplaudere.

Ich bin jetzt nicht so vertieft in die Sherlock-Holmes-Materie, habe z.B. nicht die Original-Texte gelesen. Stattdessen habe ich mir gern die Sherlock-Serie angesehen und wenn ich Verbindungen ziehe, dann ist es der Autorin wirklich gelungen, die charmante Art von Watson & Holmes auf die beiden Teenager zu übertragen. Einfach toll, wie sie das alles verknüpft hat.

Fazit:
Die Nachfahren von Holmes & Watson ermitteln in ihrem ersten Fall und sind genauso sympathisch wie ihre Urahnen. Gelungener Lesestoff.
4 Büchersterne

Mangas im Juli

Ayuko : Earl & Fairy Bd. 4 (Abschlussband). – Hamburg ; Tokyopop, 2013
Lydia kämpft um ihr Leben und schon bald steht sie dem Nebelmann gegenüber. Spannend bis zum Schluss.

Puella Magi Madoka Magica Bd. 1 von 3 (japanischer Titel: Mahou Shoujo Madoka Magica). – Hamburg ; Carlsen, 2013
Zu Anfang dachte ich: Hey, wie Sailor Moon. Und der Anfang war wirklich fast exakt gleich. Mädchen findet eine Art Katze, die ihr anbietet ein Magical Girl zu werden. So viel dazu. Plötzlich wendet sich das Blatt und wir werden mit den brutalen Seiten konfrontiert. Das süße Cover zeigt nur ansatzweise, dass es im Manga viel düsterer vorgeht…

Kaori : Aoikos Geheimnis Bd. 1 von bisher 10 (japanischer Titel: Himitsu no Ai-chan). – Lausanne ; Kazé Manga, 2013
Aiko kann es nicht ertragen, dass Leo sportlich immer besser ist und versucht stets in zu übertreffen. Dann aber verkleidet sie sich als Maid, da ihr Bruder Unterstützung braucht. So kommen sich Leo und Aiko näher und fortan zeigt sie sich nur noch in ihrer Maid-Verkleidung als seine Freundin. Die 10 Bände schrecken mich zwar ab, aber die Geschichte hat was.

Sakura, Naoki : Professor Layton und seine lustigen Fälle Bd. 3 von bisher 4 (japanischer Titel: Professor Layton to Yukai na Jiken). – Hamburg ; Toykopop, 2012
Irgendwie ist dieser Manga im letzten Jahr an mir vorbeigegangen, wobei ich darauf gewartet habe. Nun denn. Professor Layton ermittelt wieder und löst allerhand Rätsel. Bösewicht Don Paolo, Gehilfe Luke und Flora sind auch wieder mit dabei. Die Rätsel sind unterhaltsam und schwanken von leicht bis knifflig. Ein paar Farbseiten bilden das Sahnetopping.

Takahashi, Itsumi : Love Flag Girls (Einzelband,). – Köln ; Egmont Manga & Anime, 2013
Eine Prinzessin wird Piratin um ihre Mutter wieder glücklich zu sehen, verliebt sich dann aber in die Kapitänin des Piratenschiffes. Die Charaktere sind ok, nur leider sind die Zeichnungen nicht ganz gelungen.

Fünf Fälle für Sherlock Holmes : nach Arthur Conan Doyles Originalgeschichten. – Hamburg ; Tokyopop, 2013 (Manga-Bibliothek)
Tokyopop bringt mit der Manga-Bibliothek klassische Geschichten in ein neues Format. Sherlock Holmes macht den Anfang und Titel wie „Betty und ihre Schwestern – eine fröhliche Familie“, „Tom Sawyer“ und „Die kleine Prinzessin Sara“ sollen folgen. Alle Titel erscheinen als Hardcover in einem größeren Format.
In diesem Manga wurden fünf Fälle von Sherlock Holmes zusammengestellt, in denen sich stets herausstellt, dass der eigentliche Täter im Hintergrund die Fäden zieht.
Das einzige was mir etwas aufgestoßen ist, war die übertriebene Darstellung der Wimpern. Aber ansonsten spannende Lektüre.
Freue mich SEHR auf die anderen Titel.