Young Elites

Lu, Marie
Die Gemeinschaft der Dolche
Engl. Titel: The young elites
Bindlach ; Lowe, 2017
ISBN 978-3-7855-8353-1
411S. – 18,95 €

Young Elites Trilogie:
Bd. 1: Die Gemeinschaft der Dolche
Bd. 2: Das Bündnis der Rosen (Oktober 2017)
Bd. 3: The midnight star

Inhalt:
Das Land wurde vom mysteriösen Blutfieber heimgesucht. Diejenigen die überlebten sind für immer schrecklich gezeichnet und haben gleichzeitig unterschiedliche Gaben. Aber dadurch werden sie auch zur Zielscheibe der Inquisition…

Rezension:
Marie Lu kennen wir schon durch ihre Legend-Trilogie. Hier hat sie laut ihrem Nachwort die Geschichte eines Helden schreiben wollen, aber dann ist Adelina so stark herausgetreten, dass sie alles über den Haufen warf und über Adelina schrieb.
Adelina ist wie ihre Schwester Violetta am Blutfieber erkrankt. Aber beide überlebten, jedoch ist Adelina schrecklich gezeichnet worden. Ihr wurde das linke Auge entfernt und ihre sonst pechschwarzen Haare verloren ihre Farbe. Violetta hingegen blieb unversehrt.
Leider verstarb ihre geliebte Mutter.
Eigentlich sollte sich ein Vater freuen, dass seine Kinder eine solch schreckliche Krankheit überlebt haben, aber Adelinas Vater ist besonders zu ihr brutal. Er quält sie, nur um Adelinas Gabe hervorzulocken, jederzeit versucht sie zu verschachern. Malfettos, so werden die Überlebenden die eine Gabe haben genannt, sind bei vielen Menschen alles andere als beliebt. Es gibt eigens die Inquisition, die Malfettos hinrichten lässt.

………
……….

Irgendwie klappt das nicht so mit der Rezension, es gibt so viel zu sagen, aber es will einfach nicht aus meinem Kopf. *hach

Young Elites ist anders, nicht auf eine schlechte Art, sondern positiv. Marie Lu gibt uns mit Adelina keinen der typischen Helden, sondern eher den Bösewicht. Adelina wird von soviel Wut und Hass beherrscht, dass sie oft gar nicht klar denken kann und sich von ihren Gefühlen leiten lässt. Was auch zu schlimmen Vorfällen führt und letztendlich auch dazu, dass sich die Leute von ihr abwenden.
Gerade Adelinas Persönlichkeit macht den nächsten Band so interessant. Es ist absolut nicht leicht, sie zu mögen, da sie den negativen Gefühlen so schnell nachgibt und dadurch nicht sympathisch wirkt, aber genau das ist es wiederum auch, das sie ausmacht und man mehr lesen will, wie sie mit sich und ihren Gefühlen klarkommt.

Fazit: 4 Büchersterne

Legend; 3…. das Finale

Lu, Marie
Berstende Sterne
Engl. Titel: Champion
Bindlach ; Loewe, 2014
ISBN 978-3-7855-7492-8
441 S. – 17,95 €

Legend-Trilogie:
Bd. 1: Fallender Himmel
Bd. 2: Schwelender Sturm
Bd. 3: Berstende Sterne

Inhalt:
Day und June haben viel gegeben, um den Frieden greifbar zu machen, doch erneut müssen sie darum bangen. Die Kolonien drohen mit einem Angriff und Verbündete sind rar. Zudem soll Day etwas opfern, was ihm das wichtigste auf der Welt ist…

Rezension:
Da ist er, der Abschlussband…… Ich möchte gar nicht zu stark auf den Inhalt eingehen, um nicht zu viel zu verraten.
Es wird spannend und das bis zum Schluss! Wir erleben den Kampf einer Nation, eines jungen Elektors und vor allem die Verzweiflung der beiden Hauptfiguren, die alles dafür taten um den Frieden herbeizuführen und dennoch zu verlieren scheinen.
June muss sich ihrem wohl größten Feind stellen, Commander Jameson, die von der Autorin wirklich so böse dargestellt wird, dass der Leser gar keine andere Wahl hat, als sie zu hassen.
Bei Thomas hegt man gespaltene Gefühle, allein dadurch dass seine und Metias‘ Vergangenheit ans Licht kommt. Mal tut er einem leid, mal wieder nicht und man weiß schlussendlich nicht ganz wie man mit ihm umgehen soll, als…….
Day hat ein Geheimnis vor June, das ihm gesundheitlich sehr stark zusetzt. Er versucht es vor allen zu verheimlichen, doch er sieht gar nicht, wie erwachsen sein kleiner Bruder schon geworden ist.
Anden, der neue Elektor, muss mit der Bedrohung durch die Kolonien und deren Angriffe umgehen, zumal ihm so gut wie keine Bündnispartner. Als er mit June die Antarktis aufsuchte, musste sie erkennen, wie rückständig die Republik ist, auch wenn mir das Leben dort nicht zusagt. Es ist wie ein Spiel, man verdient sich Punkte, die durch einen implantierten Chip gespeichert werden und kann dadurch aufsteigen. Je mehr Punkte, umso bessere Jobs und mehr Geld.

Schön ist auch, dass die Autorin die Geschichte der Spaltung der ehemaligen USA erzählt. Warum in der Republik das Militär so viel Macht hat und warum die Kolonien so überfüllt von Werbung sind.

Fazit:
Mich hat an dem Buch vor allem fasziniert, dass Marie Lu es wirklich bis zum Ende geschafft hat, die Spannung aufrechtzuerhalten und sich alle Möglichkeiten bis kurz vor Schluss offen gehalten hat. Als Leser fragt man sich: „Kann das noch gut ausgehen?“ Es ist meiner Ansicht nach ein schönes, gut gelungenes Ende ohne unnötig Kitsch.
Ich vergebe 4,5 Büchersterne.

Legend;2

Lu, Marie
Schwelender Sturm
Engl. Titel: Prodigy
Bindlach ; Loewe, 2013
ISBN 978-3-7855-7395-2
442 S. – 17,95 €

Legend-Trilogie:
Bd. 1: Fallender Himmel
Bd. 2: Schwelender Sturm
Bd. 3: Berstende Sterne

Inhalt:
Um Days Bruder zu retten, schließen sich June und er auf der Flucht vor der Republik den Patrioten an. Als Gegenleistung verlangen diese aber die Ausführung ihres obersten Ziels: der neue Elektor Anden soll getötet werden…

Rezension:
Wird zwangsweise Spoiler enthalten.

Nachdem Day harte Verluste erlitten hat (sein Bruder opferte sich an Days Stelle, seine Mutter wurde erschossen und Eden von der Republik entführt), sind er und June auf der Flucht vor der Republik und auf der Suche nach den Patrioten.
Diese finden sie auch und schnell werden sie eingespannt. Als Gegenleistung für die Hilfe bei Days Genesung sollen sie den neuen Elektor töten. Beide gehen von da an getrennte Wege und dennoch zweifeln sie an dem Plan. Einerseits geht’s viel zu einfach und andererseits scheint es beiden nicht die richtige Lösung zu sein.

Während dieser Handlung lernen wir auch die Kolonien kennen und erkennen, dass wir dort nicht unbedingt leben wollen.

Beziehungstechnisch muss sich June mit Thomas rumschlagen, der einst Metias tötete und dazu mit Anden, der scheinbar Gefühle für sie hegt.
Day findet Tess wieder und muss feststellen, dass sie nicht mehr die kleine Cousine ist, auf die er aufpassen muss, sondern eine junge Frau mit Gefühlen für ihn.

Letztendlich gab‘ es sogar eine Szene, die mich traurig zurückließ. Ziemlich zum Schluss und es hat mit Kaede zu tun.

(Die Rezension ist etwas spärlicher, weil ich mittlerweile den dritten Teil schon gelesen habe….)

Die Autorin:
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebt mittlerweile in Pasadena (wie unsere Big Bang Theory Nerds). Bevor sie mit dem Schreiben anfing, arbeitete sie als künstlerische Leiterin bei einem Unternehmen, das Videospiele produziert.

Fazit:
Einder der seltenen Mittelbände, die nicht langweilig oder informationslos sind, sonder definitiv die Handlung voranbringen und die Charaktere wachsen lässt.
4 Büchersterne

Legend – Fallender Himmel

Lu, Marie
Fallender Himmel
Engl. Titel: Legend
Bindlach ; Loewe, 2012
ISBN 978-3-7855-7394-5
363 S. – 17,95 €

Legend-Trilogie:
Bd. 1: Fallender Himmel
Bd. 2: Schwelender Sturm
Bd. 3: Champion (engl. Titel, November 2013)

Inhalt:
Die Menschen werden durch ihre Regierung unterdrückt. Die Armen haben einen Helden, Day. Das Militär schickt June aus, um ihn zu schnappen, denn er soll ihren Bruder getötet haben…

Rezension:
Die Republik von Amerika steht im Krieg gegen die Kolonien, die sich nicht an den Lebensweise der Republik und dessen Elektor halten.
Die Menschen, vor allem die ärmeren, von denen es eine Menge gibt, leben in Unterdrückung. Nicht auffallen und bloß nichts falsch machen. Vor allem nie einem Soldaten anstarren oder Widerworte geben. In dieser Welt lebte Day, bis zum großen Test, den alle Kinder machen müssen. Hier wird ihre Intelligenz bewertet wird und anhand dessen sie dann ihren zukünfitgen Lebensweg einschlagen. Wer sehr gute Ergebnisse hat, kommt auf die Uni. Aber diejenigen die sehr schlecht abschneiden werden in Arbeitslager gesteckt, wobei Day es besser weiß, denn an den Kindern werden Experimente durchgeführt oder sie werden gleich getötet.
Wobei man immer grübelt, warum Day zu den Kindern gehörte, die als Versuchskanninchen endete, da er momentan der meistgesuchteste „Verbrecher“ der Republik ist.  Das Militär ist außer Stande ihn zu fassen, und das soll ein Kind mit geringer Intelligenz sein?

June lebt auf der anderen Seite der Medaillie. Ihre Familie ist wohlhabend und nach dem Tod ihrer Eltern wächst sie bei ihrem Bruder Metias auf. Sie ist bislang die einzige, die den Test mit der vollen Punktzahl abschloss und gilt als das Wunderkind der Republik. Daher ist sie auch sofort bereit die Schule zu verlassen, ins Militär einzutreten und den plötzlichen Tod ihres Bruders zu rächen. Der Mörder soll Day sein.

Die Dystopie hat die üblichen Grundzüge und auch der Rest ist nahezu wie bei anderen Dystopien. Das ist einfach so bei Jugendbüchern. Böse Welt, einer erhebt sich gegen die Unterdrücker und eine Portion Liebe und Leid dazu.
Das ist es nicht, was das Buch spannend macht. Da ist etwas, dass Fallender Himmel zum Pageturner schlechthin macht.
Die Charaktere kann man in ihrer Handlung nachvollziehen und man hat auch sofort das Gefühl den/die Täter zu kennen und. Zudem spart die Autorin auch nicht daran das Leid auf ihre Helden zu gießen.  Auch bereits verstorbene Charaktere kommen durch ihre Hinterlassenschaften wieder zurück in die Geschichte und das ganze Bild was man von ihnen hatte, wandelt sich komplett.

Die Autorin:
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebt mittlerweile in Pasadene (wie unsere Big Bang Theory Nerds). Bevor sie mit dem Schreiben anfing, arbeitete sie als künstlerische Leiterin bei einem Unternehmen, das Videospiele produziert.

Fazit:
Legend – Fallender Himmel ist ein wahrer Pageturner. Man liest und liest und klebt förmlich am Buch. Marie Lu hat eine grausame Zukunft geschaffen von der wir hoffen, dass sie nie wahr wird.
5 Büchersterne. Monatshighlight August