Gläsernes Schwert

Aveyard, Victoria
Gläsernes Schwert
Engl. Titel: Glass sword
Hamburg ; Carlsen, 2016
ISBN 978-3-551-58327-7
573 S. – 21,99 €

Die Farben des Blutes (4 Bände, vormals Trilogie):
Bd. 1: Die rote Trilogie
Bd. 2: Gläsernes Schwert
Bd. 3: Goldener Käfig

Inhalt:
Mare und Cal wurden von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Sie sollen nun nach den Roten mit Silberkräften suchen, damit die Herrschaft der Silbernen gestürzt werden kann. Maven, der neue Silberkönig, eröffnet die Jagd auf sie – dabei will er nur eines: Mare, um jeden Preis…

Rezension:
Mare und Cal konnten nur knapp aus der Todesarena entkommen und befinden sich nun bei der Scharlachroten Garde. Dort werden sie, vor allem Cal, streng beobachtet. Cal wird sogar eingesperrt, da er immer noch ein Silberner ist. Auch Mare ergeht es im Lager der Garde nicht besser. Sie sieht zwar ihre Familie wieder, aber das Vetrauen der Soldaten hat sie nicht auf ihrer Seite.
Der böse König Maven indes provoziert Mare, in dem er zeigt, wie unwichtig die Roten doch für ihn sind. So läuft vor seiner Armee ein Schutzschild aus Roten. Trotzdem setzt er alles daran, dass Mare zu ihm zurückkommt. Er ist besessen von ihr.
Es entbrennt ein gewissen Wettrennen zwischen den beiden, wer als erster die Roten mit den Silberkräften findet. Mare, um sie um sich zu vereinen im Kampf gegen Maven und dieser, um Mare seine Macht zu zeigen, in dem er die Gefundenen grausam tötet.

Vertrauen ist etwas was sich durch dieses Buch zieht, vor allem die vielen Personen denen man nicht vertrauen kann. Aber Mare lernt einfach nicht. Ein Satz hängt über der ganzen Geschichte und man sollte sich als Leser diesen immer wieder vor Augen halten, denn an jeder Ecke könnte er über dich zusammenbrechen. „Jeder kann jeden verrraten!“
Und so ist das auch. Überall, selbst unter ihren engsten Vertrauten, gibt es jemanden, der sie verrät.

Fazit:
Mal abgesehen von den kleinen Längen ein guter zweiter Band. Jedoch konnte die Charakterweiterentwicklung nicht ganz bei mir punkten. Mare verändert sich irgendwie in eine Richtung, die sie von mir wegbewegt.
4 Büchersterne

 

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Die maskierte Stadt

Cogman, Genieve
Die maskierte Stadt
Engl. Titel: The masked city
Köln ; Bastei Lübbe, 2016
ISBN 978-3-404-20803-6
460 S. – 15,- €

Trilogie:
Bd. 1: Die unsichtbare Bibliothek
Bd. 2: Die maskierte Stadt
Bd. 3: Die flammende Welt

Inhalt:
Irene kommt kaum zur Ruhe. Nach einer Auktion, bei der sie einen seltenen Bram-Stoker-Text ergattert, werden sie und ihr Asstistent Kai überfallen. Viel zu spät erkennt sie, dass der Angriff nicht ihr, sondern Kai galt….

Rezension:
Im zweiten Band des Dreiteilers um die Bibliothekarin Irene geht es nun verstärkt um die Drachen/Elfen-Beziehung sowie die Kraft des Chaos und der Ordnung.
Irenes Assistent Kai, der ein Drache königlicher Abstammung ist, wird entführt und in eine Parallelwelt verschleppt, die voller Chaos ist.
Hinter der ganzen Sache stecken die Elfen, die, so wie es aussieht einen Krieg provozieren wollen.

An sich war die Handlung richtig spannend, die Autorin blieb ihrem Schreibstil aus dem ersten Band treu und kann Umgebung und Geschehen wunderbar beschreiben. Allerdings war die ganze Szenerie im alternativen Venedig etwas langatmig. Es diente alles der Sache, aber etwas kürzer wäre nicht schlecht gewesen.

Richtig übel nehme ich ihr aber den Cliffhanger am Ende. 😉 Ganz aprubt war das Buch zu Ende. Aber das macht Lust auf den nächsten Band.

Fazit:
Band zwei hängt dem ersten in nichts hinterher. Auch hier eine tolle Handlung (bei der wir endlich mal die Drachen kennenlernen) und die altbekannten liebgewonnenen Charaktere. Da freut man sich auf den nächsten Teil.
4  1/2 Büchersterne

Die unsichtbare Bibliothek

Cogman, Genevieve
Die unsichtbare Bibliothek
Englischer Titel: The invisible library
Köln; Bastei Lübbe, 2016
ISBN 978-3-404-20786-2
426 S. – 14,99 €

Trilogie:
Bd. 1: Die unsichtbare Bibliothek
Bd. 2: Die maskierte Stadt
Bd. 3: Die flammende Welt

Inhalt:
Die Bibliothekarin Irene ist auf der Suche nach einem seltenen Buch, als ihr ein Student vor die Nase gesetzt wird, der ein Geheimnis hütet. In der Parallelwelt muss sie sich eingestehen, dass der größte Widersacher der Bibliothek hinter ihr her ist…

Rezension:
Beim Anblick des Buches und beim Lesen des Klappentextes musste ich immer wieder an die Serie The Quest denken, wo die Bibliothekare ebenfalls auf der Suche nach magischen Artefakten sind. In der Hoffnung, dass dies die einzigen Gemeinsamkeiten seien, begann ich zu lesen.

Die unsichtbare Bibliothek existiert zwischen Zeit und Raum und schickt ihre Bibliothekare immer wieder in unterschiedliche Parallelwelten um seltene Bücher zu suchen und in der Bibliothek sicher zu verwahren.
Irene ist eine Bibliothekarin und bekommt mit Kai einen geheimnisvollen Studenten zur Seite gestellt. Gemeimsam sollen sie ein seltenes Buch der Gebrüder Grimm finden.
Die Parallelwelt in die sie eintreten ist schon stark vom Chaos bewohnt, was man an der Anwesenheit der Elfen erkennt. Diese erweisen sich auch als starke Gegenspieler ebenso wie ihre ehemalige Vorgesetze Bradamant. Scheinbar wollen alle das Buch haben und selbst der größte Feind der Bibliothek ist in der Parallelwelt aufgetaucht und jagt Irene.

Die Geschichte sowie ihre Stützpfeiler Bibliothek und Universum der Parallelwelten an sich ist sehr gut konstruiert und wirklich spannend. Die Autorin weiß es zu formulieren. Sie plappert nicht vor sich hin, sondern schiebt die Geschichte jedes Mal nach vorne. Dabei muss man als Leser gut aufpassen um nichts zu verpassen.

Fazit:
Die Geschichte des bösen Gegenspielers Alberich sowie der mysteriöse Kai, aber auch die toughe Irene sorgen dafür dass man den zweiten Band lesen muss.

Infernale 2

Jordan, Sophie
Rhapsodie in Schwarz
Englischer Titel: Unleashed
Bindlach; Loewe, 2017
ISBN 978-3-7855-8369-2
381 S. – 18,95 €

Infernale-Dilogie:
Bd. 1: Infernale
Bd. 2: Rhapsodie in Schwarz

Inhalt:
Davy und ihre Freunde verlieren einander auf der Flucht. Sie trifft auf eine Widerstandsgruppe, die ihr neue Hoffnungs gibt…

Rezension:
Im zweiten und zugleich abschließenden Band sind wir mit Davy auf der Flucht und durchleben mir ihr einige Schuldgefühle. Zum Ende von Band eins musste sie, um Sean zu retten, einen anderen Menschen töten. Genau dies ist es, was sie nie tun wollte. Beweisen, dass nicht durch das HTS-Gen vorbestimmt, dass sie eine Mörderin sei.

Klar, dass sie nun immer stärker mit sich hadert und auch ihre Liebe zu Sean hinterfragt. Als sie auf der Flucht nach Mexiko voneinander getrennt werden und sie von Caden und dessen Widerstandsgruppe aufgenommen wird, tritt in Cadens Person ein neuer Mann in ihr Leben. So muss sie sich aktiv mit ihren Gefühlen auseinandersetzen und sich entscheiden.

Neben Davys Gefühlsproblemen erhalten wir durch abwechselnde Passagen Informationen was in der Welt, vor der Davy & Co. flüchten, passiert. Der Präsident ist alles andere als überzeugt von dem was die Wainwright-Behörde unternimmt, um HTS-Träger in Schach zu halten.

Ich habe mich beim Lesen je näher ich dem Ende kam, immer wieder gefragt, wie die Autorin das Ganze nun zu Ende bringen will. Die Seiten wurden immer weniger, aber so richtig war noch kein Ende in Sicht. Und doch hat sie es geschafft. Es ist kein Alles-supi-Happy-End, sondern lässt viel Spielraum, um selbst weiterzudenken.

Fazit: