Test: Colovista 1-Day-Spray

An dieser Stelle mal etwas ganz anderes.

Ich habe bei dm das Colovista Spray von L’Oréal gesehen und wollte die Farbe Türkis (Turquoise) ausprobieren. Knapp 8,-€ kostete die Dose.

© L’Oréal Paris, Link zur Website.

Bevor ich mit dem Spray allerdings loslegen wollte, habe ich mir ein paar Videos angesehen sowie die Anleitung sorgfältig gelesen.
Anschließend stand ich im Bad, mit einem Handtuch um den Schultern und schon ging’s los. Zu beachten ist, dass man mit 15cm Abstand sprüht.
Das Aufsprühen geht sehr einfach dank der dünnen Spitze am Sprühkopf, so dass man präzise auch einzelne Haarsträhnen auswählen kann.
Ich habe mich auf die unteren 10cm meiner Haare beschränkt, auch weil eine Dose nicht für alles ausreichen würde.
Nachdem das Spray auf dem Haar getrocknet war, sollte es ausgebürstet werden, wobei die ersten Probleme auftraten. Das Spray hat meine Haare derart verklebt, dass ich mit der Bürste nicht durchgekommen bin. Auch meine Tangle Teezer versagte auf ganzer Linie. Hinzu kam, dass entgegen der Beschreibung das Spray stark abfärbt. Schnell war mein Gesicht voller blauer Flecke, ebenso der Hals war blau verschmiert.

Ich musste den Test an der Stelle abbrechen, da wie erwähnt meine Haare nicht zu kämmen waren. So blieb mir nichts anderes übrig, als meine Haare umgehend zu waschen. Leider entfernte die erste Haarwäsche nur die oberflächige Farbe und das Haar färbe nach dem Fönen weiter ab. Ich sah mich gezwungen ein neues Shampoo (Fructis Schadenlöscher top an dieser Stelle) und eine neue Bürste zu kaufen, da die Farbe einfach nicht auszuwaschen war. Und das Bürsten war die reine Tortur, noch nie sind so viele Haare in der Bürste geblieben.

Noch heute, nach der dritten Haarwäsche habe ich blaue Farbe in den Haaren, welche man im Haar nicht sieht, aber beim Duschen im Schaum des Shampoos.

Als Fazit kann ich sagen, dass das Spray für mich ein Reinfall war. Meine Haare haben gelitten und das Bad sah wie ein Schlachtfeld aus, da sich das Spray bis sonstwo verteilt hat. Aus Textilien, z.B. Handtüchern ist es sehr gut herauszubekommen, aber für meine Hände und das Gesicht habe ich Reiningungstücher nutzen müssen. Entgegen der Beschreibung haben sich meine Haare strohig und stumpf angefühlt und sie färben auch nach der dritten Haarwäsche, wenn auch nur leicht, ab.
Das Positive an der ganzen Sache ist aber, dass mir die Farbe für den kurzen Moment, den ich sie hatte, sehr gut gefallen hat und ich für mich den Schluss ziehe: Ja zur Farbe Türkis, aber nur vom Friseur.

Wat’n los auf’m Klo?

Bevor ich die Juli-Statistik poste, muss ich noch ein lustiges Ereignis aus dem Bibliotheksalltag erzählen.

Zwei Mädchen sind zur Toilette gegangen und als die erste wieder in die Kinderbücherei rennt, ruft plötzlich die zweite:
„Emily! Du hast nicht richtig gespült!“
Keine Regung.
„EMILY, du hast nicht richtig gespült!“ Keine Emily, keine Mutter.
„Emily! Da ist noch Kacka drin!“
Spätestens hier konnte sich meine Kollegin das Lachen nicht mehr verkneifen und auch Emily war es so peinlich, dass sie schleunigst zu ihrer Schwester rannte.

Was macht man so im Internet?

Zeit verdaddeln…….

Ich wollte nur mal was nachschauen, nur mal, nur kurz, ganz schnell. Der Blick geht aus dem Fenster…. Oh, dunkel. Der zweite Blick wandert zur Uhr, oh 50 Minuten später als eben. Oh. OOOOOOOOOOOOOOOOOOOH Mist!
Da ich gerade auf zwei eigensinnige riesen Enten aufpasse, hoffte ich inständig, dass diese schon den Weg in den Stall gefunden haben und nicht wie gestern noch bis in die Puppen Party machten. Aber sie waren brav und schon im Bettchen.
Nun hoffe ich, noch etwas zu schaffen. *lach

Mysteriöses Kind

Manchmal erlebt man Sachen, die in genau dem Moment, in dem sie geschehen, wie in Zeitlupe verlaufen und doch so schnell vorbeigehen.

Am Wochenende waren mein Freund und ich beim Comichändler unserers Vertrauens und schauten uns grad‘ in der Comicecke um. Der Laden hat zwei Eingänge, wobei der zweite bei den Comics offen stand, damit die Luft zirkulieren konnte. (Viiiiiiiiiele Menschen waren anwesend…….) Kurz hinter der Tür steht ein Podest mit den Neuerscheinungen der Mangas.

Auf einmal kam ein Kind reingerannt, so ca. 3 Jahre alt würde ich sagen, die Kapuze tief über die Augen gezogen. Ein kurzer Schrei, es packte den Elfenlied-Schuber und riss ihn runter, drehte einen Bogen und rannte raus.
Ungläubiges Staunen, keiner bewegte sich. Ich war dann diejenige, die den Schuber aufhob und zurückstellte. Wo ist das Problem?

Na ja. Zum Schluss überlegt man dann doch, wie das Kind auf diese Idee kam. Mögen die Eltern den Comicladen nicht und schickten das Kind los um irgendwas runterzuschlagen, oder sollte es gar etwas klauen?
Spekulationen…….. ich werd’s wohl nicht erfahren.