Die Blumen des Schmerzes

Yovanoff, Brenna
Die Blumen des Schmerzes
Engl. Titel: The space between
Bindlach ; script5, 2012
ISBN 978-3-8390-0133-2
382 S. – 18,95 €

Inhalt:
Daphne ist Luzifers Tochter und lebt in der Hölle mit ihrer Mutter Lilith sowie ihren vielen Halbgeschwistern. Eines Tages verlässt sie die Hölle um nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. In der Welt der Menschen trifft sie auf Truman Flynn, einen jungen Mann der mehr tot als lebendig ist. Zusammen suchen sie Daphnes Bruder und sind gleichzeitig auf der Flucht vor Azrael, dem Engel des Todes sowie seinen Schergen.

Rezension:
Das Buch lag relativ lange auf meinem SUB und nun im Nachhinein hätte es da auch noch länger liegen können.
Das ganze Engel/Dämon-Thema lese ich eigentlich gern, nur hatte ich nie die Gelegenheit die Figuren dieses Romans besser kennenzulernen. Irgendwie fehlte mir der Zugang zu ihnen. Zwischendurch habe ich pausiert, um den zweiten Band von Witch Hunter zu lesen.
Im Großen und Ganzen ist Daphne sobald sie sich auf die Erde geschlichen hat einem doch großem Komplott auf der Spur. Denn ihr Bruder Obie (der Sohn von Adam und Lilith) spielt eine wichtigere Rolle als man es als Leser zunächst wahrnimmt.
Ansonsten spart die Autorin nicht damit, dass der ein oder andere Charakter umkommt, mal mit mehr mal mit weniger Blut.

2 Büchersterne

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Die Hauptstadt des Teufels

Schnell, Axel
Die Hauptstadt des Teufels
eine Hannover-Apokalypse ; Fantasy-Satire
Springe ; Unibuchverl. bei zu Klampen, 2014
ISBN 978-3-934900-18-9
177 S. – 8,99 €

Inhalt:
Der Journalist Alexander Sturm gerät in einen uralten Krieg zwischen den Dämonen der Hölle und den Chtulhu aus dem Lovecraft-Universum.

Rezension:
Das Buch bekam ich von einer guten Freundin geschenkt und habe es relativ zügig durchgelesen. Schauplatz der Szenerie ist Hannover.
Das ist auch ziemlich das einzige was ich noch drauf habe, denn wirklich was hängengblieben ist nicht viel.
Zwei böse Mächte konkurrieren miteinander, ein Journalist ist mittendrin und ihm fällt zunehmend auf, das viele aus seinem direkten Umkreis Dämonen sind und er eine zentrale Rolle in dem allen zu spielen hat. Zwischensequenzen von einem gewissen Georg durchbrechen das Ganze, aber schnell wird klar, dass es Sturm stärker hineinbezieht.
Ich nehme für mich stark an, dass ich Satire doch nicht sooooo gut verstehe wie gedacht, denn einige Anspielungen konnte ich aufgrund der fehlenden Kenntnisse der Stadt Hannover selbst nicht nachvollziehen. Auch ging mir alles viel zu schnell.
Daher
2 Büchersterne

Dreams of Gods and Monsters

Taylor, Laini
Dreams of Gods and Monsters
Frankfurt am Main ; FJB, 2015
ISBN 978-3-8414-2232-3
778 S. – 16,99 €

Zwischen den Welten Trilogie:
Bd. 1: Daughter of Smoke and Bone
Bd. 2: Days of Blood and Starlight
Bd. 3: Dreams of Gods and Monsters

Inhalt:
Jael und seine Armee gelangen in die Menschenwelt und Karou und Akiva arbeiten zusammen, um Jael das Handwerk zu legen sowie den Frieden in Eretz wiederherzustellen…

Rezension:
Zunächst war ich etwas eingeschüchtert über die Dicke des Buches, aber wagte mich dann doch heran.
Laini Taylor hat wie gehabt ein feines Gespür. Vieles ist detailreich, aber nicht fehl am Platz. Sie schafft es die Welten Eretz und die Menschenwelt nebeneinander existieren zu lassen und lässt dann noch verlauten, dass es viele weitere Welten gibt.

Im Miteinander der Engel und Chimären bahnt sich ein Kampf an, obwohl Karou dank Akiva einen Teil der Seraphen auf ihrer Seite hat. Doch unter ihnen ist auch ein Saboteur, der sich Karous Vertrauen erspielt hat.

Da wären zudem noch weitere Baustellen: die Stelianer, die unsichtbar die Chimären und Seraphen beobachten, in der Menschenwelt Jael, der mächtige Waffen erwartet sowie Zuzana & Mik und die mysteriöse Eliza.

Alles in allem verwebt Taylor wieder alles so miteinander, dass es nahtlos von einer Handlung in die nächste einfädelt.
Ich hatte anfangs die Sorge nicht mehr in die Geschichte einsteigen könnte, doch die Zusammenfassung von Band eins und zwei holten die Erinnerungen zurück.

Fazit:
Auch wenn es stellenweise etwas langsam war und mir die Jael-Geschichte zu einfach aufgelöst wurde, ist es doch ein schöner Abschluss für die Reihe, obwohl ich durchaus Potenzial für einen weiteren Band sehe.
   4 Büchersterne

Boten des Lichts

Conde, Victor
Die Auserwählten
Span. Titel: Heraldos de la Luz
Stuttgart [u.a.] ; Thienemann, 2014
ISBN 978-3-522-20180-3
319 S. – 14,99 €

Boten des Lichts Reihe
Bd. 1: Die Auserwählten
bislang keine weiteren Titel ermittelbar

Inhalt:
Drei Jugendliche sind die Auserwählten im Kampf Himmel gegen Hölle.

Rezension:
Im Grunde lese ich gern mal zwischendurch eine Geschichte zum Thema Engel, mag ich einfach, leider überzeugte mich der Beginn einer neuen Reihe eher weniger.

Zum Anfang lernen wir die erste Auserwählte Tanya sehr ausführlich kennen. Sie liebt den Lolita-Look, ist mega-schlau und die Familie ist ihr sehr wichtig. Sie wird die Erste sein, die vom Engel Séfora gefunden und rekruiert wird.

Des Weiteren wäre da der Draufgänger und Stuntman Erik, der den Tod seines Kumpels und Kollegen mitansehen muss und nun voller Wut ist.
Und der dritte im Bunde ist der Emo Mauro, total tieftraurig und am Boden zerstört. Buchstäblich lastet das Gewicht der Welt auf ihm.

Diese drei sind auserwählt in den bevorstehenen drei Schlachten gegen die Hölle zu kämpfen. Auf der Erde, im Himmel und in der Hölle. Auserwählt sind sie dadurch, da in ihren Adern das Blut von Erzengel fließt.

V. Conde wählt für seine Dämonen irgendwie seltsam klingende Bezeichnungen, die man schnell nicht mehr lesen kann. Auch von Mauro ist man sofort genervt.

Fazit:
Leider war der Reihenauftrakt für mich fast schon Zeitverschwendung. Ich war gelangweilt von den Charakteren, der Handlung und wollte nichts sehnlicher, als dass das Ende kommt. Nicht mal dieses hat mir noch Lust auf mehr gemacht.
1 Bücherstern