Filmszenen, die das Herz immer wieder berühren

Mit der kalten Jahreszeit beginnen auch wieder die TV-Sender bestimmte Buchverfilmungen am Stück zu zeigen. Wie Harry Potter und Die Tribute von Panem. Egal wie oft ich die Filme schon gesehen habe, zieht es mich wie magisch an.
Dabei ist mir aufgefallen, dass es bestimmte Szenen gibt, die mich immer wieder zu Tränen rühren.
Normalerweise schwächt das Gefühl ab, je öfter ich einen Film bereits gesehen habe. So z.B. bei den Asterix-Filmen habe ich beim zweiten Mal nicht mehr über die Witze gelacht und schaue sie mittlerweile überhaupt nicht mehr.

Bei Harry Potter und der Feuerkelch ist es der Moment in dem Harry mit dem toten Cedric zurückkehrt.
Beim ersten Panem-Teil sind es immer wieder die gleichen zwei Szenen. Katniss meldet sich freiwillig als Tribut sowie der Moment als Rue stirbt und Katniss sich um sie kümmert.

Im Buch hingegen war der Tod von Prim wirklich schlimm für mich, aber im Film kam dieses Gefühl überhaupt nicht rüber. Da habe ich keine einzige Träne vergossen. Ebenso Finnick und sein Ende. Im Buch so tragisch, im Film hatte ich das Gefühl, dass man die Spannung bis auf’s Geht-nicht-mehr hochgetrieben hat um dem Zuschauer einen gehörigen Schrecken einzujagen. Dies mag wohl auch daran liegen, dass der Regisseur nach dem ersten Film gewechselt und das Drehbuch in jedem Film von anderen Personen geschrieben wurde. So legt jeder einen anderen Schwerpunkt.

Im Kino: Der siebte Sohn / Seventh son

2013 hatte ich bereits geschrieben, dass der Film, der auf der 13-teiligen Jugendbuchreihe von Joseph Delaney basiert, in die Kinos kommen soll. Ca. mit einem Jahr Verspätung ist es nun soweit.
Den Trailer habe ich das erste Mal im TV gesehen und wusste zunächst nicht genau, um was es sich handelt. Lediglich mein Freund meinte gleich, dass er den Film gucken muss.
Nachdem ich dann recherchiert habe, hat’s mich dann gefreut, endlich mal wieder was vom Spook zu hören.
Von den 13 Büchern, sind bisher leider nur fünf erschienen und vermutlich werden’s auch nicht mehr. Den fünften gab‘ es meiner Ansicht auch nur, da der Film angekündigt wurde. Damals schon leidete die Reihe unter der nicht gelungenen Übersetzung und bisher habe ich den fünften auch noch gar nicht gelesen. Sollte ich demnächst nachholen.
Unten der aktuelle Trailer. Mir gefällt Jeff Bridges als Spook recht gut, genauso habe ich ihn mir auch vorgestellt. Kapuze tief ins Gesicht gezogen, der Spitzbart….

Feuer gefangen…. Catching Fire im Kino

Vor knapp einer Woche kam die Buchverfilmung des Jahres in die Kinos. Der Hype um Suzanne Collings Buchreihe Die Tribute von Panem ging von Neuem los und auch ich bin wieder Feuer und Flamme.
Dieses Wortspiel passt auch super gut zum zweiten Film Catching Fire, der den deutschen Lesern als Gefährliche Liebe bekannt ist.

Mit Anna, einer sehr guten Freundin, bin ich in den Film gegangen.
Zuvor hatten wir schon die Twilight-Filme gesehen und haben nun die Film-Reihe zusammen angefangen.

Der erste Film war mir noch in guter Erinnerung, da er das Buch meiner Ansicht nach fast perfekt wiedergab und ich sogar bei der DVD noch Momente hatte, bei denen ich weinen musste.

Der zweite Film setzt unmittelbar nach Katniss‘ und Peetas Sieg bei den Hungerspielen ein. Der Weg zurück in den Alltag ist schier unmöglich, Katniss wird wieder und wieder von Albträumen geplagt. Präsident Snow ist sie zudem ein Dorn im Auge und er würde sie am liebsten hinrichten lassen. Nur ist sie zum Symbol der Rebellion geworden.
Da wir uns im 75. Jahr der Hungerspiele befinden, dem dritten Jubel-Jubiläum, gibt es eine Besonderheit bei den Spielen. Die Tribute werden aus den Siegern der Hungerspiele gezogen, was unter denen alles andere als Fröhlichkeit hervorruft, denn sie glaubten an die Ausssage, dass sie nie mehr in die Arena müssten.

Na ja, wer das Buch gelesen hat, dem ist die Geschichte bekannt, ich werde nicht mehr darüber erzählen.
Der Film hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Die Kostüme waren atemberaubend und Lenny Krawitz als Cinna glaubwürdig und liebenswert.
Als wirklich gut besetzter Charakter ist mir Finnick Odair im Gedächtnis geblieben. Wer den Film noch nicht gesehen hat und die, die ihn nochmal sehen werden, müssen mal auf die Mimik des Schauspielers achten. Vor allem die Mundwinkel. Es sind nur kleine Bewegungen, aber sie bewirken so viel.
Gale wirkte irgendwie fehl am Platze. Klar, er kommt nicht so oft vor, da das meiste Geschehen in der Arena und im Kapitol abläuft, doch habe ich etwas mehr von dieser Figur erfasst. Ich weiß nicht so recht, ob Liam Hemsworth der richtige für die Rolle ist.

Auch wurden wieder Szenen eingebaut, die im Buch nicht vorkamen. Logisch, denn da die Bücher aus Katniss‘ Sicht erzählt werden, kann sie gewisse Dinge schlichtweg nicht wissen. Während sie in der Arena ist, weiß sie nicht was all die Menschen um sie herum machen. Oder die Gespräche zwischen Snow und dem neuen Spielleiter Plutarch, der nebnenbei bemerkt einfach schmierig aussieht.

Es waren wieder viele Szenen dabei, die einfach nur traurig sind und die scheinbar aussichtslose Situation der Menschen ist hautnah zu spüren. Ich wusste durch die Bücher, wann das Ende kommt, aber ich fieberte trotzdem bis zum Schluss mit. Nur um dann aufzustöhnen, da der nächste Teil erst im neuen Jahr erscheint. Und dann auch noch nur der 1. Teil.

P.S.: Bitte eventuelle Rechtschreibfehler überlesen. Habe mir schön in den Finger geschnitten und mit Pflaster am Zeigefinger schreibt es sich schlecht….

Heute mal wat Jutes

Gestern war ich ja ziemlich sauer, wegen einer der Buchreihen, die ich verfolge.
Die Info fand ich leider an einem Tag, an dem alles schief lief. Wurde zweimal innerhalb von 24 Stunden im Ort überholt und die Vorfahrt wurde mir genommen usw. ^^

Aber auf was Schlechtes folgt auch immer etwas Gutes.

Als ich diverse Verlagsvorschauen durchsah, da wir unsere Fantasy-Abteilung im Kinder- und Jugendbereich aktualisieren, bin ich auf etwas für mich ganz Tolles gestoßen.

Da im Januar, um genauer zu sein am 30.01.14, der Film zum ersten Band der Spook-Reihe in die Kinos kommt, wird Band 5 der Reihe als Taschenbuch veröffentlicht. Yeah! Die Veröffentlichung der Bücher wurde aufgrund von geringer Nachfrage nach Band 4 gestoppt, was ich verstehen kann, denn die Übersetzung war alles andere als gelungen.
Da die Übersetzerin laut den Verlagsangaben geblieben ist, bleibt die Frage, ob die Fortsetzungen gut ankommen.
Als Beispiel bleibt mir der Blutkuchen immer präsent. Es sind eher blutige Fleischpasteten gemeint gewesen.

Nun denn, wir werden sehen.