Die unsichtbare Bibliothek

Cogman, Genevieve
Die unsichtbare Bibliothek
Englischer Titel: The invisible library
Köln; Bastei Lübbe, 2016
ISBN 978-3-404-20786-2
426 S. – 14,99 €

Trilogie:
Bd. 1: Die unsichtbare Bibliothek
Bd. 2: Die maskierte Stadt
Bd. 3: Die flammende Welt

Inhalt:
Die Bibliothekarin Irene ist auf der Suche nach einem seltenen Buch, als ihr ein Student vor die Nase gesetzt wird, der ein Geheimnis hütet. In der Parallelwelt muss sie sich eingestehen, dass der größte Widersacher der Bibliothek hinter ihr her ist…

Rezension:
Beim Anblick des Buches und beim Lesen des Klappentextes musste ich immer wieder an die Serie The Quest denken, wo die Bibliothekare ebenfalls auf der Suche nach magischen Artefakten sind. In der Hoffnung, dass dies die einzigen Gemeinsamkeiten seien, begann ich zu lesen.

Die unsichtbare Bibliothek existiert zwischen Zeit und Raum und schickt ihre Bibliothekare immer wieder in unterschiedliche Parallelwelten um seltene Bücher zu suchen und in der Bibliothek sicher zu verwahren.
Irene ist eine Bibliothekarin und bekommt mit Kai einen geheimnisvollen Studenten zur Seite gestellt. Gemeimsam sollen sie ein seltenes Buch der Gebrüder Grimm finden.
Die Parallelwelt in die sie eintreten ist schon stark vom Chaos bewohnt, was man an der Anwesenheit der Elfen erkennt. Diese erweisen sich auch als starke Gegenspieler ebenso wie ihre ehemalige Vorgesetze Bradamant. Scheinbar wollen alle das Buch haben und selbst der größte Feind der Bibliothek ist in der Parallelwelt aufgetaucht und jagt Irene.

Die Geschichte sowie ihre Stützpfeiler Bibliothek und Universum der Parallelwelten an sich ist sehr gut konstruiert und wirklich spannend. Die Autorin weiß es zu formulieren. Sie plappert nicht vor sich hin, sondern schiebt die Geschichte jedes Mal nach vorne. Dabei muss man als Leser gut aufpassen um nichts zu verpassen.

Fazit:
Die Geschichte des bösen Gegenspielers Alberich sowie der mysteriöse Kai, aber auch die toughe Irene sorgen dafür dass man den zweiten Band lesen muss.

Mit Büchern basteln: Kalender

Ich sehe mir gerne diverse Bastelbücher und DIY-Bücher an, die nur so vor tollen Ideen strotzen. Soooooooo viele Dinge, die ich alle germ man ausprobieren möchte, aber so wenig Zeit. Aus dem Buch „Book up!“ habe ich vor Kurzem das Notizbuch gebastelt, es aber zum Kalender umfunktioniert.

1. Zunächst müsst ihr ein geeignetes Buch finden. Dieses Taschenbuch ist schon fast uralt und die Seiten vergilbt, aber der Umschlag schaut ganz nett aus. Die beiden Cover müssen komplett vom Buchrücken und vom Buchblock gelöst und die Kanten sauber abgeschnitten werden.

2. Als Nächstes wollen wir die Cover noch verschönern. Für die Innenseiten habe ich Motivpapier benutzt, welches ich mit meinem Schneidebrett auf die entsprechende Größe zugeschnitten habe.

3./4. Wenn man sich für ein Notizbuch entschieden hat, werden jetzt die Einlegeblätter zugeschnitten. Da ich aber einen Kalender basteln möchte, habe ich entsprechende Kalenderblätter zum Einlegen, die schon die passende Größe für die vorbereiteten Cover haben.

5. Die Kalenderblätter sind bereits gelocht, aber die Cover noch nicht. Das passiert jetzt.

6. Anschließend wird das gesamte „Paket“ auf die Buchbinderinge „gefädelt“ und diese dann verschlossen. Hier sollte noch ausprobiert werden, ob vier Ringe ausreichen, oder ob man auf sechs Ringe aufstockt. Nachdem ich die Fotos gemacht habe, habe ich aufgestockt, da die ganze Sache doch etwas wackelig war.

7. Diesen Schritt kann man auch gleich beim zweiten Punkt einfügen, aber ich wollte erst mal sehen, wie der Kalender als Ganzes wirkt. Daher kommt die Verschönerung mit Washi Tape / Masking Tape und Stickern erst jetzt. Ich habe sowohl das vordere als auch das hintere Cover jeweils auf beiden Seiten bearbeitet. Zunächst mit den Tapes und anschließend mit einem gestempelten Text.

Und so sieht dann das Endergebnis aus:
Jeweils oben ist ein Papier-Tape mit Schmetterlingen, auf dem vorderen Cover sind die Ecken mit einem Stoff-Tape und hinten ist die Rückseite mit mehreren „normalen“ Plastik-Tapes versehen. Unter dem gestempelten Text habe ich Origami-Papier und auf der Rückseite sind gestempelte Texte und Sticker aufgeklebt. Ganz zum Schluss kann man das ganze Buch, wenn man mag, noch foliieren.

Bücherkaufrausch

Eigentlich bin ich nicht unbedingt jemand, der spontan ganz viele Bücher kauft. Letztens war ich bei Tedi, weil ich für meinen Vater Speichenreflektoren holen sollte. Diese gab’s dort momentan nicht.
Stattdessen hatten sie viele Bücher, deren Preisbindung „abgelaufen“ war und es waren einige tolle dabei, bei denen ich mich damals nicht durchringen konnte, sie zu kaufen. Zwei Titel fand ich einfach nur sehr interessant.

  • A wie Apokalypse
  • Pottwal im Weg
  • Die Wahrheit über Sherlock Holmes
  • Girl Parts
  • Bleeding Violet

Der Kaufrausch setzte ein, da die Bücher extrem günstig waren. Je Titel nur 1,- €. Auch wenn mir das ein oder andere Buch nicht gefallen sollte, ich werde mich sicher nicht wegen dem Preis ärgern. 😉

Februar-SUB [Update]

Für den Februar habe ich mir das erste Mal einen kleinen SUB zusammengestellt, der vor allem aus Einzelbänden und Abschlussbänden besteht.
Von diesen fünf Büchern habe ich schon zwei geschafft. Das nächste auf der Liste muss noch etwas warten, da ein anderes Buch dazwischen gekommen ist.

So wie Kupfer und Gold ist bereits rezensiert und zwar hier.
Requiem, der Abschluss der Amor-Trilogie, folgt.