Das Herz des Verräters

Pearson, Mary E.
Das Herz des Verräters
Engl. Titel: The heart of betrayal
Köln ; One, 2017
ISBN 978-3-8466-0042-9
526 S. – 18,- €

Die Chroniken der Verbliebenen (4 Bände):
Bd. 1: Der Kuss der Lüge
Bd. 2: Das Herz des Verräters
Bd. 3: Die Gabe der Auserwählten

Inhalt:
Von Kaden und seinen Männern nach Venda verschleppt, muss sich Lia dort behaupten. In einem Land, das geprägt ist durch Hunger und der sofortigen Bestrafung selbst kleinster Vergehen. Der Komizar des Landes will ihren Tod und sie hat nur wenig Zeit ihn davon abzubringen…

Rezension:
Der zweite Band der Trilogie um Lia, Kaden und Rafe, setzt unmittelbar am Ende des ersten Bandes an. Lia und Kaden erreichen Venda. Wir erinnern uns dabei noch schmerzhaft an die tragische Beerdigung ihres geliebten Bruders Walther.
Rafe hat es geschafft Lia zu finden und lässt sich gefangennehmen.

Der Rest des Buches findet allein in Venda statt. Lia muss sich gegen den Komizar behaupten, der sein Volk streng regiert. In Venda ist das Volk Armut und Hunger gewöhnt, da Venda nicht so „verwöhnt“ mit Grundnahrungsmitteln ist, wie Morrighan oder Dalbreck.
Lia allerdings schafft es, sehr zum Ärger Kadens und des Komizars dem Volk näherzukommen und stetig mehr Ansehen zu erlangen. Denn viele von ihnen kennen die alte Prophezeiung, die die Eine ankündigt, die den Namen Jezelia trägt.

Da der Schauplatz gleich bleibt, kann sich die Autorin mehr mit den Charakteren befassen. Lia, die immer selbstbewusster wird, erwachsener und Verantwortung übernimmt. Kaden, von dem wir wirklich viel erfahren, sei es aus seinem Leben oder auch seine Gefühle. Dem Konflikt den er innerlich auskämpft. Lia, die er liebt und der Komizar, der ihm das Leben rettete und ihn zu seiner rechten Hand machte.
Zudem auch die zarte Liebe zwischen Lia und Rafe, die wächst und nicht zu stark in den Vordergrund gestellt wird.

Wirklich gut konstruiert ist die große Verschwörung, die unter aller Augen vorangetrieben und letztlich von Lia entdeckt wird. Wer ist Freund und wer ist Feind? Die Fronten verwischen.

Und zum Schluss das Ende des Buches, welches mit einem Cliffhanger das Warten auf den dritten Band fast unerträglich macht.

Fazit:
4 1/2 Büchersterne

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