Die weiße Rose – Das Juwel; 2

ewing_juwel2Ewing, Amy
Die weiße Rose
Engl. Titel: The white rose
Frankfurt am Main ; FJB, 2016
ISBN 978-3-8414-2243-9
394 S. – 16,99 €

Das Juwel-Trilogie:
Bd. 1: Die Gabe
Bd. 2: Die weiße Rose
Bd. 3: The black key (engl. Titel. Der Schwarze Schlüssel)

Inhalt:
Violet hat es gerade so geschafft mit Raven und Ash aus den Fängen der Herzogin vom See zu fliehen. Aber sie werden verfolgt, denn die Herzogin ist gnadenlos. Zudem ist Raven schwanger und ihnen rinnt die Zeit aus den Fingern…

Rezension:
Band zwei der Trilogie ist einer der wenigen zweiten Bänden, die richtig was bieten können. Normalerweise ist so ein Mittelstück schwächer als sein Vorgänger und oftmals ein Lückenbüßer. Nicht so Die Weiße Rose.
Wir erinnern uns noch an den ersten Band, was alles Schrecklickes in dieser grausamen Welt vor sich geht und besonders Raven hat es sehr hart getroffen. Ihre ehemlige Besitzerin hat an ihr Experimente durchgeführt und sie hatte unglaubliches Glück überhaupt noch zu leben. Denn ihre Herrin ist nicht an einem Kind interessiert. Sobald ein Surrogat stirbt, holt sie sich einfach ein neues. Im Juwel sind die Mädchen nicht mehr als eine Sache, über die man jederzeit bestimmen kann. Und genau dies bleibt auch in Band zwei erhalten und teilweise sogar noch viel viel schlimmer.

Während Violet mit Ash und Raven auf der Flucht ist und Unterstützung von Garnet und dem Schwarzen Schlüssel erhält, erfahren wir immer wieder Dinge aus dem Juwel. Vor allem die Herzogin ist an Grausamkeit nicht die Sparsamste. Sie würde alles tun, um ihre Interessen durchzusetzen.
Was mich besonders interessierte war die Historie. Denn im zweiten Band geht die Autorin auf die Vergangenheit der Insel ein. Wir wussten bisher nicht, dass das Juwel und seine Bezirke auf einer Insel stehen. Ausführlich lernen wir die Vergangenheit kennen und wie es dazu kam, dass die Häuser vom See & Co. entstanden und was es mit den Surrogats auf sich hat. An ein, zwei Stellen etwas schnulzig für meinen Geschmack, aber toll ausgedacht.

Im letzten Drittel plant Violet die Surrogats zu retten, da im Juwel nahezu alle fürchten müssen, als nächste getötet zu werden. Es ist ein erbitterter Wettbewerb entstanden, wer als erstes einen Nachkommen präsentieren kann. Amy Ewing weiß, wie sie die Spannung hält, aber das Fieseste ist der Cliffhanger. Oh weh………

Fazit:
Wahnsinnig spannend und aufschlussreich. Man wartet sehnsüchtig auf den Abschlussband.
4 1/2 Büchersterne

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3 Kommentare zu “Die weiße Rose – Das Juwel; 2

  1. Den ersten Teil habe ich verschlungen! Nach deiner Rezi möchte ich doch so gerne sofort den zweiten Teil lesen! Aber er liegt leider noch nicht auf dem SUB. Mist. 😀

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