Januarfluss

Veloso, Ana
Januarfluss
cbj, 2013
ISBN 978-3-570-15711-4
398 S. – 16,99 €

Inhalt:
Isabel, die Tochter eines Kaffeeplantagenbesitzers soll verheiratet werden, aber ausgerechnet mit Dom Fernando. Sie läuft von zuhause weg um sich in Rio durchzuschlagen. Aber dies ist nicht so leicht wie gedacht…

Rezension:
In Januarfluss versucht die Autorin im Brasilien um 1889 zwei Themen miteinander zu verknüpfen. Einerseits die schlechte Situation der Frauen, die für sich keine eigenen Entscheidungen treffen dürfen und so dem Willen ihrer Eltern und später des ausgesuchten Ehemannes unterstellt sind. Zum zweiten die Sklaverei auf den Plantagen.

Die Hauptperson Isabel ist ziemlich blauäugig und läuft blindlings weg, als sie mitanhört wie ihre Eltern sie mit Dom Fernando verheiraten wollen. Er ist ein reicher Plantagenbesitzer, aber auch sehr skrupellos und gewalttätig.
Sie muss schnell erkennen, dass Menschen für Geld alles tun würden und sie sich nicht auf jeden verlassen kann. Ihre einzigen Helfer sind ihre Freundin Alice und der Dieb Luiz, dem sie immer wieder begegnet. Zusammen kommen die beiden auch einer schlimmen Geschichte aus Dom Fernandos Vergangenheit auf die Spur.

Fazit:
Ich wollte mal wieder etwas Historisches lesen, was ich auch bekam, aber die Geschichte war recht flach und darauf ausgelegt, dass alles glatt geht.
3 Büchersterne

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