Elias & Laia

Tahir, Sabaa
Die Herrschaft der Masken
Engl. Titel: An amber in the ashes
Köln; One, 2015
ISBN 978-3-8466-0009-2
509 S. – 16,99€

Elias & Laia:
Bd. 1: Die Herrschaft der Masken
Bd. 2: ?

Inhalt:
Laias Volk wurde von den Matrialen unterjocht und sie leben jeden Tag in ständiger Angst. Elias ist eine Maske und durchläuft eine Ausbildung zum brutalen Soldaten. Eines Tages treffen sie aufeinander…

Rezension:
Sabaa Tahir führt uns im ersten Band der Elias & Laia-Reihe in eine finstere Welt, die mich an das alte Rom erinnerte. Das Volk von Laia wurde vor Hunderten von Jahren versklavt und lebt in ständiger Angst vor den Masken der Martialen. Diese grausamen, hochqualifizierten Soldaten kennen keine Skrupel und sind jagen leise.
Ihr Leben ändert sich schlagartig, als eine Maske ihre Großeltern tötet und ihren Bruder entführt, der scheinbar den Widerstand unterstützt hat. Sie kann fliehen, ist aber voller Schuldgefühle, da sie ihn im Stich gelassen hat.

Währenddessen lesen wir abwechselnd von Elias‘ Leben. Er ist eine der Masken, deren Tag voller Brutalität und Skrupellosigkeit ist. Eigentlich sollte seine Maske fest mit seinem Gesicht verbunden sein, wie es der Brauch will. Aber seit seinem ersten Tag in der Akademie nimmt Elias die Maske ab. Es ist eine Art Silber mit Widerhaken, die sich sofort bei Hautkontakt in dieselbige krallen. Sobald man sie also Jahre trägt, würde man sich sein Gesicht zerreißen, wolle man sie abnehmen.
Elias ist voller Zweifel und plant seine Flucht, da er das Leben als Maske nicht leben will. Seine Mutter ist die grausame Kommandantin, die ihn schon als Baby loswerden wollte und sein Großvater das Oberhaupt einer der einflussreichsten Häuser.

Nun, wie lernen sich Laia & Elias nun kennen?
Anfangs fiel es mir schwer die Geschichte auf mich wirken zu lassen, aber nach und nach, mit immer mehr Informationen stieg man besser in die Story ein. Laia schließt sich dem Widerstand an, um ihrem Bruder zu retten und Elias wird einer der vier Auserwählten, die um den höchsten Posten im Land kämpfen: Imperator. Nur einer kann es werden, einer wird die rechte Hand und zwei werden sterben.
In der Akademie Schwarzkliff wo Elias seine Ausbildung abschloss, wird auch der Wettkampf stattfinden und auch hier landet Laia, die die Kommandantin für den Widerstand ausspionieren soll. Jedoch werden beide mit der Brutalität ihres Gegners konfrontiert.

Brutalität ist auch ein großes Stichwort für dieses Buch. Tahir geht nicht zimperlich mit den Charakteren um. Gewalt und Tod regieren diese Welt. Nur ein falscher Schritt könnte dein Todesurteil bedeuten. Sehr brutal ist die Kommandantin, die jede ihrer Sklavinnen auf grausame Art foltert und auch tötet. Das erwartet sie auch von ihren Masken, keine Skrupel. Und des Öfteren fiel dann auch die Aussage, dass es ja nur Sklaven wären. Ist eben so.
Elias aber kann hierbei nicht mehr zu sehen.

Fazit:
Laia & Elias leben in einer gefährlichen und brutalen Welt, setzen sich aber unter Einsatz ihres Lebens für ihre Ziele und Lieben ein. Anfangs holprig, entwickelte sich eine spannende Geschichte.
   4 Büchersterne

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