Mind Games

Terry, Teri
Mind Games
Engl. Titel: Mind games
Münster ; Coppenrath, 2015
ISBN 978-3-649-66712-4
460 S. – 17,95 €

Inhalt:
Jeder ist online, jederzeit, überall. Nur Luna ist eine Verweigerin. Aber die Firma Pare-Co will Luna unbedingt rekrutieren und als sich Luna dann doch einloggt, ist sie erstaunt über das was sie erwartet…

Rezension:
Mind Games ist ein Titel, der eigentlich gar nicht auf meiner Leseliste stand. Ok, ganz unten am Rand vielleicht. Aber als mir spontan der Lesestoff fehlte, griff ich zu diesem Buch.
Anfänglich konnte man die Geschichte noch mit Eden Academy vergleichen. Auch dort sind nahezu alle Menschen online. Während es in Eden Academy über ein sehr besoneres Smartphone geschieht, ist man in Mind Games über ein Implantat dauerhaft online.
Wenngleich die Bücher ähnlich beginnen, entwickeln sich beide zu einem fast unfassbaren Geschehen weiter, wobei Mind Games das weitaus heftigere Ende hat.
Aber kurz zur Geschichte:
Luna ist eine Verweigerin, d.h. sie ist offline und hat kein Implantat, im Gegensatz zur ihrer Familie. Ihren Vater sieht sie kaum mehr, da er ständig online in der von PareCo erschaffenen Welt verbringt und dort als eine Art Guide funktioniert. Lunas Mutter Astra ist leider schon verstorben. Nach und nach erfahren wir, dass sie eine Hackerin war, die scheinbar an ihre Grenzen gehen wollte und den Sicherheitslink, der einen vor dem wirklichen Tod in der Spielewelt bewahrt, ausgeschaltet hatte, ihr Können überschätzte und starb.
Luna ist absichtlich schlecht, bzw. im Mittelfeld in der Schule, damit sie nicht von PareCo entdeckt wird. Die Firma, die für die Online-Welt verantwortlich ist, sucht stets nach den besten Hackern und die wirklich besten von ihnen haben das Privileg auf eine Insel zu kommen und dort den besten Job von allen zu ergattern. Lunas Freund Hex strebt danach und er ist einer von den Hackern.

Natürlich läuft es nicht, wie von Luna beabsichtigt und egal wie schlecht sie abschneidet, PareCo lässt nicht locker. Zusammen mit Hex und ihrem neuen Bekannten Gecko wird sie für die Insel auserwählt. Die Unzugängliche Insel wird sie auch genannt.

Das, was anschließend passiert, ist einerseits gefüllt mit einigem Computer-Hacker-Kram (*lach), aber ebenso tappen wir total lange im Dunkeln, was es nun mit PareCo und vor allem mit den immer wieder auftauchenden Shackern (silbernes Hacken) zu tun hat. Auch Luna besitzt diese Gabe und im Gegensatz zu allen anderen, kann sie Dinge aus der Online-Welt mit in die reale nehmen. Und wenn sie verletzt wird, dann wird sie dies auch in echt.

Je näher das Ende kommt, umso fassungsloser wird man. Solch eine Wendung hätte ich nie vermutet. Aber dann, wenn man sich den Begriff „ThinkTank“ nochmal durch den Kopf gehen lässt, dann ist es einfach nur logisch, aber gleichzeitig so krass. Man stellt sich immer ein bestimmtes Ende für ein Buch vor und der Großteil der Jugendbücher endet immer auf eine bestimmte Weise, aber Teri Terry hat mein Ende komplett auf den Kopf gestellt. Ich saß zum Schluss einfach nur irgendwie schockiert und fassungslos da. So radikal hätte ich das alles nicht erwartet.

Fazit:
Auch wenn mir irgendwann das Verständnis für den ganzen Hacker-Kram fehlte, war das Buch dennoch voller Spannung und mit einem absolut nicht vorherseharen Ende versehen. Ich könnte mir eine Verfilmung gut vorstellen…
5 Büchersterne. Monatshighlight Dezember

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