Die Auslese; 2

Charbonneau, Joelle
Nichts vergessen und nie vergeben
Engl. Titel: Independent study
München ; Penhaligon, 2015
ISBN 978-3-7645-3118-8
413 S. – 16,99 €

Die Auslese-Trilogie:
Bd. 1: Nur die Besten überleben
Bd. 2: Nichts vergessen und nie vergeben
Bd. 3: Graduation day (Engl. Titel)

Inhalt:
Cia und Tomas haben es an die Uni in Tosu City geschafft, aber die Auslese bleibt ihnen trotz Medikamenten in Erinnerung. Cia will die Auslese ein für alle mal beenden, doch sie begibt sich dadurch in Gefahr, denn die Drahtzieher schrecken vor nichts zurück…

Rezension:
Eigentlich war ich mir im Nachhinein absolut unsicher, ob ich diese Dystopie weiterlese. Einerseits war sie schon interessant, aber dennoch hatte man oft das Gefühl, einige Dinge bereits woanders gelesen zu haben.

Jedenfalls erleben wir die Handlung wieder aus Cias Sicht, die ebenso wie Tomas und Will die tödliche Auslese überstanden hat und an die Uni kann. Doch auch hier werden die Kandidaten wieder gnadenlos selektiert. Anfangs erscheint es nur Cia klar zu sein, dass diejenigen die es nicht geschafft haben nicht einfach „abgezogen“, sondern getötet werden.
Hier fragt man sich, warum niemand nach seinen Kindern fragt. Auch diejenigen, die in der Hauptstadt wohnen und nicht die Auslese überstehen mussten, können die Uni nicht schaffen. Offiziell werden sie Arbeit in einer Kolonie bekommen, aber sie werden ebenso getötet. Da viele der Tosu-Bewohner reich sind und über viel Macht verfügen, frage ich mich, warum sie den Verbleib ihrer Kinder nicht hinterfragen.

Nun, irgendwie will mir diese Rezension nicht so leicht von der Hand gehen. Es war nicht schlecht, aber auch nicht das supertolle Buch. Es war in Ordnung, allerdings hatte es auch seine Längen. Und leider kann man es nicht von der Hand weisen, dass es an der einen oder anderen Stelle Ähnlichkeiten mit Panem aufweist, auch wenn ich den Panem-Inhalt in meinem Gedächtnis während des Lesens abgeschaltet habe. Meistens klappte es auch.

Die Autorin:
Joelle Charbonneau begann zu schreiben, als sie noch als Opernsängerin tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Chicago und gibt Stimm- und Schauspielunterricht.

Fazit:
Es ist keine schlechte Dystopie, nur kann ich verhältnismäßig wenig dazu sagen. Man konnte stetig lesen, auch wenn man ab und an doch weiterblätterte, ob dort etwas Spannenderes passiert. Ich war mir unsicher, ob ich weiterlesen werde, denn zur Mitte des Buches war es keine Option für mich. Allerdings änderte dies das Ende und auch der Cliffhanger. Nun will ich doch wissen, wass es am Ende mit Simon und den scheinbaren Rebellen auf sich hat.
Ansonsten ist dies Buch eher etwas für eine Durststrecke, wenn das Bücherregal mal wieder leer ist.
3 Büchersterne

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