Half Bad – Das Dunkle in mir

Green, Sally
Das Dunkle in mir
Engl Titel: Half bad
München ; cbj, 2014
ISBN 978-3-570-15842-5
429 S. – 17,99 €

Half Bad Trilogie:
Bd. 1: Das Dunkle in mir
Bd. 2: Half wild (engl.)
Bd. 3: ?
Zusatzband: Half lies (engl.)

Inhalt:
Nathan ist eine Besonderheit und wird entweder gefangengehalten oder gejagt. Er ist ein sogenannter Halbcode, der weder ganz den weißen noch den schwarzen Hexen zugeordnet werden kann. Sein Vater ist der gefürchtete schwarzer Hexer Marcus, der weiße Hexen tötet. Einerseits will Nathan ihn kennenlernen, andererseits darf er nicht mit schwarzen Hexen in Kontakt kommen, da dieser von den weißen Hexen gejagt werden…

Rezension:
Der Schauplatz der Geschichte liegt in England und dort leben sowohl weiße (gute), als auch schwarze (böse) Hexen. Die Geburt des kleinen Nathan erschüttert die Welt der weißen Hexen, denn er ist weder das eine noch das andere, sondern im Grunde beides. Und das Schlimmste für seine Familie: Der Vater ist der berüchtigte schwarze Hexer Marcus, der viele Hexen tötet, um an ihre besonderen Gaben zu kommen.
Für Nathan beginnt eine sehr schwierige Zeit, da vor allem seine älteste Schwester Jessica ihn abgrundtief hasst und er zudem ständig überwacht sowie von anderen ausgerenzt wird. Schnell findet der Leser heraus, dass Nathan der einzige Halbcode ist und alle Verordnungen, die von dem Rat der weißen Hexen beschlossen werden, lediglich dazu führen ihn zu kontrollieren, denn sie verfolgen nur ein Ziel.

Die Geschichte springt von Nathans Gefangenschaft bei einer starken weißen Hexe, zu einem Rückblick in seine Kindheit und dann wieder zurück ins Jetzt, als er von den Jägern (sie verfolgen und inhaftieren schwarze Hexen) gefangengenommen wird und….. (hier gehts das erste Mal etwas spannender zu…)

Die Idee des Ganzen hat was, was Neues, doch irgendwie ist kein Funke übergesprungen. Lag’s daran, dass die Hauptfigur männlich ist? Das passiert mitunter ja nicht so oft. Mir fehlte der Zugang zu Nathan. Etwas hielt ihn immer eine Armeslänge auf Abstand. Seine Handlungen passen zu einem verunsicherten Teenie und dennoch konnte ich mich einfach nicht in ihn reinversetzen. Zudem baute sich der mittlere Teil fast schon wie ein Berg vor mir auf, es lief zäh und hätte ich das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen, dann hätte ich schon aufgehört.

Fazit:
Eine neue Idee, die interessant verpackt anfing, doch dann die Spannung nicht halten konnte. Die weiteren Bände werde ich daher nicht lesen.
2,5 Büchersterne

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s