Ich brenne für dich

Mafi, Tahereh
Ich brenne für dich
Engl. Titel: Ignite me
München ; Goldmann, 2014
ISBN 978-3-442-31305-1
378 S. – 16,99 €

The Shatter Me-Series (Trilogie):
Bd. 1: Ich fürchte mich nicht
Bd. 2: Rette mich vor dir
Bd. 3: Ich brenne für dich
e-books aus Warners Sicht „Destroy me“ und Adams Sicht „Fracture me“

Inhalt:
Das Reestablisment hat die Schlacht gewonnen, Omega Point ist zerstört und fast alle Gefährten getötet. Juliette will nicht aufgeben, muss aber erst mit sich ins Reine kommen, um die Welt zu ändern…

Rezension:
Nach dem Cliffhanger im letzten Band läuft es gemächlich weiter. Anderson hat Juliette erschossen und doch lebt sie weiter. Denn wie sich herausstellt hat ihr Körper Selbstheilungskräfte. (Man ist erstaunt, welche Mega-Superkräfte sie noch besitzt!)
Sie befindet sich bei Warner, der sie aufpäppelt und ihr auch die schlimme Nachricht über Omega Point erklärt.
Die weitere Geschichte spielt sich sehr verhalten ab: Juliette kehrt in sich, streift das Selbstmitleid ab und stellt sich ihren Gefühlen. Zunächst etwas unerwartet, dass sie so starke Gefühle für Warner entwickelt. Na ja, passt aber besser als das mit Adam.

Nachdem sie all‘ das über Omega Point erfahren und die wenigen Überlebenden gesehen hat, entwickelt sich ein enormes Rachegefühl in ihr und ihr oberstes Ziel ist der Tod von Anderson, das Stürzen des Reestablishments und dass sie die Macht übernimmt und so die Welt in eine neue Richtung lenkt. Dabei ist sie äußerst selbstbewusst und sehr von sich überzeugt, dass sie die wahre Anführerin ist.

Mit Adam und Warner gibt es auch einiges zu klären. Adam zeigt sich dabei extrem wütend, heftig wütend und uneinsichtig.
Die ganze Gefühlssache dauert zwei Drittel des Buches und das eigentliche Finale beginnt erst auf Seite 318 von 378.

Wenn ich ehrlich bin, ging es mir zu schnell und zu einfach. Aber dennoch ist das etwas offene Ende ein gut gewähltes, so dass ich als Leser viele viele Möglichkeiten habe, wie sich die Geschichte noch entwickeln könnte.

Die Autorin:
Tahereh Mafi reiste nach ihrem College-Abschluss zunächst nach Spanien und danach durch die ganze Welt. Nebenbei fing sie an zu schreiben. „Ich fürchte mich nicht“ ist ihr Debütroman gewesen und angeblich sind die Filmrechte bereits verkauft.

Fazit:
Gemächlich steigert sich die Geschichte zum Finale und endet in einem passablen Schluss. Gewohntes Stilmittel durch Juliettes Ich-Version, diesmal aber ohne durchgestrichene Sätze.

3,5 Büchersterne

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