Wie Blut so rot

Meyer, Marissa
Wie Blut so rot
Engl. Titel: Scarlet
Hamburg; Carlsen, 2014
ISBN 978-3-551-58287-4
431 S. – 19,90 €

Luna-Chroniken:
Bd. 1: Wie Monde so silbern
Bd. 2: Wie Blut so rot
Bd. 3: Wie Sterne so golden
Bd. 4: Wie Schnee so weiß

Inhalt:
Scarlets Großmutter ist nun schon seit zwei Wochen verschwunden, aber die Polizei unternimmt nichts. So versucht sie’s selber. Da trifft sie auf den mysteriösen Wolf, zu dem sie sich schon bald hingezogen fühlt, doch er verheimlicht ihr etwas….

Achtung, Spoiler! (Geht nicht anders.)

Rezension:
Der erste Band endete ja etwas offen, der Erzählstrang wird aber in diesem Band weitererzählt. So kommen wir auf insgesamt drei.

Da hätten wir Scarlet, die mit ihrer Großmutter einen Biohof in Frankreich bewirtschaftet. Michelle ist aber seit zwei Wochen verschwunden, die Polizei unternimmt nichts und dann lernt Scarlet den mysteriösen Wolf kennen. Mit der Gestalt von Wolf (der ja fast lauthals auf das Rotkäppchen-Märche hinweist) wird auch eine neue Spezies in die Science Fiction-Märchenwelt eingeführt. Jedenfalls hilft er bei der Suche und die beiden erleben das ein oder andere Abenteuer, wobei dem Leser das skeptische Gefühl bleibt. Der Name, der Zeitpunkt, der Märchenhinweis, mit dem Kerl kann einfach ‚was nicht stimmen.

Im zweiten Erzählstrang treffen wir wieder auf Cinder, die zusammen mit „Kapitän“ Carswell Thorne aus dem Gefängnis in New Asia fliehen konnte. Einerseits plant sie zu Dr Erland nach Afrika zu flüchten, doch dann ändern sich ihre Pläne. Natürlich hat sie mittlerweile herausgefunden, wer sie wirklich ist und ihr liegen Infos vor, aus denen sie schließen kann, wo sie war, als sie von der Lunariern zur Cyborg wurde. Hier gibt es die erste Schnittmenge und zwar Michelle. So machen sich die beiden, samt Iko als Raumschiff, auf nach Frankreich.

Und zu guter Letzt treffen wir ab und an auf Kai, der inzwischen als Imperator alle Hände voll zu tun hat. Levana ist immer noch sauer, droht mit einer feindlichen Übernahme und Kai selber kämpft mit seinen Gefühlen für Cinder. Zunächst dachten wir ja, es ekle ihn an, dass sie eine Cyborg ist, aber er war fassungslos, dass sie Lunarierin ist.

Zunächst liest man einfach von Handlungs zu Handlung, bis die ganzen Verästelungen immer stärker ineinander greifen und da auch das Tempo anzieht, mag man gar nicht mit dem Lesen aufhören. Das einzige, was mir jetzt im Nachhinein recht einfach und bekannt vorkam, ist die Recherche von Scarlet. Von der Art her, ist es wie damals bei Bella, als sie vor dem PC saß und das Internet nach den Eigenschaften der Vampire durchsuchte, nur damit sie herausfand, dass Edward ein Vampir ist. Hier hat Scarlet ihren Port und recherchiert. Schlimm ist es nicht, aber es fällt auf.

Auch nachdem ich meine Notizen nochmal durchgeblättert habe, ist mir kein großer Krtikpunkt aufgefallen. Die Geschichte ist soweit stimmig, hat ein kleines Happy End und eine Aussicht auf den nächsten Band.

Fazit:
Der Märchenklassiker Rotkäppchen in neuem Science Fiction-Gewand. Die Erzählfäden spannen sich aus dem ersten Band heraus in den zweiten und reißen nicht ab. Ebensowenig wie die Spannung.
4 Büchersterne

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