Everflame ; 1

Angelini, Josephine
Feuerprobe
Engl.Titel: Trial by fire
Hamburg ; Dressler, 2014
ISBN 978-3-7915-2630-0
479 S. – 19,99 €

Everflame-Trilogie (Engl.: Worldwalker-Trilogy):
Bd. 1: Feuerprobe

Inhalt:
Als Lily alles zu viel wird und sie sich wünscht einfach nicht mehr an diesem Ort zu sein, wacht sie plötzlich in einem anderen Salem auf. Hier trifft sie auf ihre Doppelgängerin, die dort die mächtigste Hexe ist.

Rezension:
Von der griechischen Mytholgie führt uns Josephine Angelini nun zur Magie nach Salem. Hier lebt die 17-jährige, von unzähligen Allergien geplagte Außenseiterin Lily Proctor. Halt findet sie bei ihrer Schwester Juliet, da ihre Mom unter scheinbaren Wahnvorstellungen leidet (die später noch Sinn ergeben…) und infolge dessen sich ihr Dad verflüchtigt hat. Tristan, ihr bester Kumpel, ist der totale Playboy und macht mit einem Mädchen nach dem anderen rum.
Irgendwann kommt es zu einem schrecklichen Erlebnis für Lily und sie wünscht sich nichts Sehnlicheres, als zu verschwinden. Da spricht eine Stimme zu ihr und schwupps ist sie in einer anderen Welt.

In dieser Welt werden uns erstmal einige Gegenbenheiten vorgesetzt: Magie anstelle von Wissenschaft, Hexen regieren das Land, Wunschsteine hängen am Hals der Menschen, Menschen leben in den Städten und haben Rechte, während die Außenländler keine Rechte haben und täglich in großer Gefahr sind und noch einiges mehr.

Was nun folgt ist total typisch und ebenso nervig, da sich Lily plötzlich in die Superheldin schlechthin verwandelt. Die Ursachen für ihre Allergien ist gefunden, sie lässt ihr „ich-bin-Veganierin-und-umweltbewusst-usw“-Image raushängen und kennt sich total gut in allen naturwissenschaftlichen Themen aus. Tja und zudem lernt sie ebenso fix mit ihren magischen Fähigkeiten umzugehen.

Von den männlichen Charakteren, sticht eigentlich nur Rowan hervor. Er allerdings hat auch eine enorme Gefühlsspanne, die sich ebenso schnell verändert. Erst hasst er Lily, weil sie Lillian (Lilys Doppelgängerin) mehr als ähnlich ist, dann fängt er an sie zu verstehen und dann soll er sich in sie verlieben.
Die anderen Typen bleiben relativ blass und man findet keine Beziehung zu ihnen, so ist es auch nicht verwunderlich, dass man gar keine Reaktionen spürt, wenn eine Figur verstirbt.

Eine schöne Idee dieses Buches ist die Tatsache, dass alles was wir heute benutzen, die ganze Technik, in der anderen Welt durch Magie zur Verfügung gestellt wird. Anstatt Atomkraft, Magie. Anstatt industrielle Herstellung von Medikamenten, Magie. Würden die Hexen von heut‘ auf morgen verschwinden, hätten die Bewohner ein ernsthaftes Problem.

Fazit:
Ich freute mich auf eine neue Ära der Hexengeschichte, doch die Autorin blieb hinter den Erwartungen zurück. Hauptsächlich lag dies an der Hauptperson, die zunächst die kränkliche Außenseiterin ist und ganz schnell zur megastarken Hexe mutiert.
Wie es im zweiten Band weitergeht, interessiert mich schon, aber dann doch nicht so sehr, dass ich die Reihe weiterlesen werde. Dafür fehlte es an diesem einem bestimmten Etwas, das mich zwingt das Buch nicht aus den Händen zu legen.
3 Büchersterne

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