Legend; 3…. das Finale

Lu, Marie
Berstende Sterne
Engl. Titel: Champion
Bindlach ; Loewe, 2014
ISBN 978-3-7855-7492-8
441 S. – 17,95 €

Legend-Trilogie:
Bd. 1: Fallender Himmel
Bd. 2: Schwelender Sturm
Bd. 3: Berstende Sterne

Inhalt:
Day und June haben viel gegeben, um den Frieden greifbar zu machen, doch erneut müssen sie darum bangen. Die Kolonien drohen mit einem Angriff und Verbündete sind rar. Zudem soll Day etwas opfern, was ihm das wichtigste auf der Welt ist…

Rezension:
Da ist er, der Abschlussband…… Ich möchte gar nicht zu stark auf den Inhalt eingehen, um nicht zu viel zu verraten.
Es wird spannend und das bis zum Schluss! Wir erleben den Kampf einer Nation, eines jungen Elektors und vor allem die Verzweiflung der beiden Hauptfiguren, die alles dafür taten um den Frieden herbeizuführen und dennoch zu verlieren scheinen.
June muss sich ihrem wohl größten Feind stellen, Commander Jameson, die von der Autorin wirklich so böse dargestellt wird, dass der Leser gar keine andere Wahl hat, als sie zu hassen.
Bei Thomas hegt man gespaltene Gefühle, allein dadurch dass seine und Metias‘ Vergangenheit ans Licht kommt. Mal tut er einem leid, mal wieder nicht und man weiß schlussendlich nicht ganz wie man mit ihm umgehen soll, als…….
Day hat ein Geheimnis vor June, das ihm gesundheitlich sehr stark zusetzt. Er versucht es vor allen zu verheimlichen, doch er sieht gar nicht, wie erwachsen sein kleiner Bruder schon geworden ist.
Anden, der neue Elektor, muss mit der Bedrohung durch die Kolonien und deren Angriffe umgehen, zumal ihm so gut wie keine Bündnispartner. Als er mit June die Antarktis aufsuchte, musste sie erkennen, wie rückständig die Republik ist, auch wenn mir das Leben dort nicht zusagt. Es ist wie ein Spiel, man verdient sich Punkte, die durch einen implantierten Chip gespeichert werden und kann dadurch aufsteigen. Je mehr Punkte, umso bessere Jobs und mehr Geld.

Schön ist auch, dass die Autorin die Geschichte der Spaltung der ehemaligen USA erzählt. Warum in der Republik das Militär so viel Macht hat und warum die Kolonien so überfüllt von Werbung sind.

Fazit:
Mich hat an dem Buch vor allem fasziniert, dass Marie Lu es wirklich bis zum Ende geschafft hat, die Spannung aufrechtzuerhalten und sich alle Möglichkeiten bis kurz vor Schluss offen gehalten hat. Als Leser fragt man sich: „Kann das noch gut ausgehen?“ Es ist meiner Ansicht nach ein schönes, gut gelungenes Ende ohne unnötig Kitsch.
Ich vergebe 4,5 Büchersterne.

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