Selection

Cass, Kiera
Selection
Engl. Titel: The selection
Sauerländer ; Mannheim, 2013
ISBN 978-3-411-81125-0
365 S. – 16,99 €

Selection- / Illeá-Trilogie:
Bd. 1: Selection
Bd. 2: Die Elite
Bd. 3: Der Erwählte

Inhalt:
35 Mädchen haben die Chance den Prinzen von Illeá zu heiraten. Mittels eines Castings wird die Prinzessin ermittelt. Für America Singer bedeutet dies die Chance ihrer Familie aus der Armut zu helfen. Doch sie ist bereits in einen anderen verliebt…

Rezension:
Dieses Buch lag schon etwas länger in meinem Regal, weil ich es nach einer anderen Rezension, die mir sehr gut gefiel, gleich gekauft habe. Und doch traute ich mich zunächst nicht, das Buch zu lesen. Spontan griff ich dann doch ins Regal.

Die Geschichte spielt wie bei eigentlich jeder Dystopie in der Zukunft und die Welt ist durch Kriege gebeutelt. Der Staat Illeá ist aus den ehemaligen USA entstanden und die Sicherheit noch nicht gewährleistet. Der Palast wird stets von Rebellen bedroht.

Die Menschen leben in einem Art Kastensystem, das dem ähnelt, welches man hautpsächlich aus Indien kennt.
America und ihre Familien gehören der Kaste 5 an. Sie sind Künstler und für die Unterhaltung zuständig. Drei Stufen weiter findet man die ärmsten der Armen, die sich kaum ernähren können.
Der Kaste 6 zugehörend ist Aspen, Americas heimlicher Freund. Es ist gesellschaftlich angesehen, wenn ein Mann eine Frau aus einer unteren Kaste heiratet, aber nicht umgekehrt und so verheimlichen sie ihre Liebe. Zudem ist es Aspen selbst sehr zuwider, dass seine Freundin in stellenweise versorgt. Der Mann sollte für seine Frau sorgen, nicht andersrum.

Eine Besonderheit ist das Casting, das ausgerufen wird. Die Mädchen zwischen 16 und 20 Jahren haben die Chance sich zu bewerben, um die zukünftige Prinzessin und später auch Königin zu werden. Auf Drängen ihrer Mutter bewirbt sich America und wird angenommen. Somit werden ihre Eltern eine Kaste aufsteigen und wenn sie gewinnt steigt sie in die erste Kaste auf.

Im Gesamten war das Buch ein Pageturner, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Das lag nicht nur an America und ihrer „Beziehung“ zum Prinzen, sondern auch an Kiera Cass‘ leichten Schreibstil, was nicht negativ zu betrachten ist.
Das Casting an sich ist vergleichbar mit alldem was wir aus dem Fernsehen kennen. Heute suchen wir auch schon Sänger, Models und Partner und in der Zukunft halt die Prinzessin.
Stets dabei ist eine Kamera und es ist in jedem Augenblick wichtig, wie man sich gibt und aussieht. Da kann es schon mal zu einem harten Konkurrenzkampf kommen.

Fazit:
Begleitet von Kameras haben 35 Mädchen die Chance den Prinzes des Landes zu heiraten. Kann da die wahre Liebe unter ihnen sein? Interessant, stellenweise romantisch und auch kitschig, aber auf jeden Fall nicht zum Weglegen. Anschließend wurde sofort der zweite Band gekauft.
4,5 Büchersterne

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Ein Kommentar zu “Selection

  1. Ich habe es mir zufällig auch gekauft, weil es im App Store im “ Angebot“ war und empfohlen wurde. Dann bin ich sehr gespannt wie es ist. Angefangen habe ich nämlich noch nicht. 😉

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