Dead Eyes

Priestley, Chris
Dead Eyes : der Fluch der Maske
Engl. Titel: Through dead eyes
München ; bloomoon, 2014
ISBN 978-3-8458-0375-3
218 S. – 12,99 €

Inhalt:
Alex kauft eine seltene alte Maske auf einem Markt in Amsterdam. Kurz danach beginnen die unheimlichen Dinge…

Rezension:
Alex reist mit seinem Vater Jeremy, einem Historiker, nach Amsterdam. Nicht einfach so. Einerseits will Jeremy einige Sachen bezüglich seines Buches mit der Verlagschefin Saskia absprechen. Andererseits hat Alex einigen Ärger in der Schule gehabt und zudem lastet das Fortgehen seiner Mutter noch nach.

Dadurch, dass sich Priestley nicht allzu sehr mit den Beschreibungen der Charaktereigenschaften befasst, kann ich Alex nicht wirklich einschätzen. Aber dies ist auch bei den anderen Figuren so. Lediglich diejenige die man nicht leiden kann, durchschaut man schnell.

Da sein Vater viel zu tun hat, besichtigt Alex Amsterdam mit Saskias Tochter Angelien. Da sie Geschichte studiert erfährt nicht nur Alex etwas von der Stadtgeschichte. Zufälligerweise beschäftigt sie sich auch mit der Vergangenheit des Hotels in dem Alex und sein Dad ihr Quartier bezogen haben.

Dann kommt die Maske ins Spiel. Scheinbar ist es diesselbe, die Hanna ein Mädchen, das im Komplex des Hotels gelebt hat bevor es zum Hotel wurde, getragen hat. Es kursieren viele Gerüchte um sie und die Maske. Die am meisten verbreitete Version ist, dass Hanna starke Brandnarben im Gesicht hat und diese unter der Maske versteckt.
Im Laufe der Geschichte schüttet Angelien immer mehr Details über Hanna aus, da sie auch zufälligerweise das Tagebuch des Malers liest, der Hanna einst zeichnete.
Was allerdings zu Tage kommt ist das Bild eines Mädchens, das seine Mutter verlor (sie ist ebenso weggegangen wie Alex‘ Mum) und angeblich so schön war, dass der Vater es nicht ertrug und sie zwang eine Maske zu tragen. Durch diese konnte das Mädchen nun die Geister der an der Pest verstorbenen Kinder sehen, mit denen sie vorher nicht spielen durfte.

Es ist viel miteinander verzweigt und natürlich wird Alex die Maske auch aufsetzen und natürlich wird dann etwas passieren was zu einem Höhepunkt führen wird. Aber leider fehlt die Spannung…..
Ja, es ist schon schön, etwas über die Geschichte einer Stadt zu hören oder sich den Ort, an dem man sich befindet, genauer vorstellen zu können. Doch diesmal hat Priestley es etwas übertrieben. Ich vermisste die düstere Spannung aus seinen Schauergeschichten.

Außerdem kam das Ende zu schnell um die Ecke. Es war zwar nicht überraschend, aber die Ausführung war nicht ganz glücklich. Des Weiteren hätte die Auflösung um Hanna nicht in der Form kommen sollen. Plupp so war’s, finde dich damit ab, bis bald. Es war dadurch alles erklärt, aber irgendwie …….. ja blöd halt.

Fazit:
Leider das bisher schwächste Buch von Chris Priestley. Das Kinderbuch reicht nicht im Entferntesten an die Schauergeschichten-Reihe heran. Schade.
2,5 Büchersterne

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