Days of Blood and Starlight

Taylor, Laini
Days of Blood and Starlight
Engl. Titel: Days of Blood and Starlight
Frankfurt am Main; FJB, 2013
614 S. – 16,99 €

Zwischen den Welten Trilogie:
Bd. 1: Daughter of Smoke and Bone
Bd. 2: Days of Blood and Starlight
Bd. 3: Dreams of Gods and Monsters (engl. Ausgabe bereits erschienen)

Inhalt:
Die Engel haben die Chimären vernichtend geschlagen. Der Wiedererwecker Brimstone ist tot und doch ist da jemand der die Chimären wiederholt. Ein neuer Krieg beginnt….

Rezension:
Mit Days of Blood and Starlight setzt Laini Taylor ihr Fantasy-Epos fort. Es ist nicht einfach etwas über diesen Band zu schreiben, da ich nicht viel vom Inhalt verraten möchte.

Als Leser bekommen wir durch die unterschiedlichen Handlungsstrände, die unwiderruflich zueinander führen, einen Einblick in die Vergangenheit von Eretz, den Engeln und Chimären sowie in die Gegenwart.
Dabei lernen wir einige Charaktere näher kennen. Da wären die beiden Engel und Halbgeschwister von Akiva, Liraz und Hazael. Zunächst sieht man nur die Soldaten in ihnen, doch nach und nach öffnen sie sich. Sie denken viel nach und sehen am Ende keinen wirklichen Sinn in dem neuen Krieg, der so viele Opfer bei den Unseligen fordert.
Joram und sein Bruder Jael, beide skrupellos und einer grausamer und gewaltbereiter als der andere. Man kann schon fast sagen, dass sie süchtig sind nach Gewalt und das Ausüben ihnen viel Spaß bereitet.
Dazu auch die bisher unbekannte Mutter von Akiva, ein besonderer Engel von der Akiva auch eine bestimmte Magie erbte. Generell erfährt Akiva in diesem Band viel über seine Herkunft.

Leider führen die vielen Informationen dazu, dass sich die Geschichte sehr in die Länge zieht. Taylor hat eine wundervolle Schreibweise, aber es fehlte mir die Spannung die mich ans Buch fesselte. Viel zu oft neigte ich dazu die Zeilen zu überfliegen, obwohl die Geschichte stets voran ging.
Der Spannungsbogen war ziemlich flach und entwickelte sich sehr langsam. Um das Interesse an Band 3 und Abschluss der Trilogie noch anzuheizen, geschieht etwas Unfassbares und nee, das spoiler ich nun nicht.

Es fiel mir mit der Zeit auch immer schwerer Verständnis mit Karou zu empfinden. Klar hat sie den Horror überhaupt erlebt und muss vieles erst einmal verarbeiten. Nur deswegen Akiva und ihre „magische“ Liebe komplett auszuradieren, ist übertrieben. Stattdessen bleibt sie bei ihrem eigenen Mörder, von dem doch sofort klar ist, wie falsch er ist.

Die Autorin:
Laini Taylor hat Literatur sowie Kunst studiert und lebt nun mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Portland, Oregon.
Ihren Blog gibt es hier.

Fazit:
Der zweite Band in der Zwischen-den-Welten-Trilogie um Karou und Akiva liefert eine Menge an Informationen, ist aber leider eher zäh und langweilig. Allerdings verspricht das Ende einen alles entscheidenden Kampf im Abschlussband.
3 Büchersterne

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2 Kommentare zu “Days of Blood and Starlight

  1. Hallo,
    nette Rezension. Bei mir liegt das Buch nocha auf dem sub.
    Ich hoffe ja sehr das der Einstieg leicht ist, da ich Teil 1 vor langer Zit gelesen hatte und mich gar nicht mehr soo genau an die Story erinner ^^“

    • Der Einstieg war gar nicht schwer. Die Autorin hat eine Übersicht der Charaktere samt Kurzbeschreibung erstellt und am Anfang gibt es einen kurzen Rückblick. So was wünsche ich mir ja immer sehr^^

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