Töchter des Mondes; 2

Spotswood, Jessica
Sternenfluch
Engl. Titel: Star cursed
Köln ; INK Egmont, 2013
ISBN 978-3-86396-025-4
378 S. – 17,99 €

Töchter des Mondes-Trilogie:
Bd. 1: Cate
Bd. 2: Sternenfluch
Bd. 3: Sister’s fate (August 2014 auf Englisch)

Inhalt:
Cate tritt in die Schwesternschaft ein, um ihre Schwestern zu schützen. Dort wird sie auf die Übernahme der Leitung der Schwesternschaft vorbereitet. Doch in New London werden vermeintliche Hexen immer stärker verfolgt. Als Maura und Tess ebenfalls der Schwesternschaft beitreten, eskaliert die Situation…

Rezension:
Der Schauplatz des zweiten Bandes ist New London, wo Cate bei der Schwesternschaft lebt. Wir befinden uns im Jahr 1897 und es sind einige Ereignisse, die die Geschichte beeinflussen. Da wäre das Wahlrecht für Frauen in Frankreich und die Prophezeiung die besagt, dass eine der drei Schwestern das Jahr 1900 nicht erleben wird.
Anfangs plätschert die Geschichte leider vor sich hin. Cate versucht sich nicht allzu sehr einzuleben, findet aber dennoch Freunde. Sie lernt ihre Magie zu akzeptieren und anzuwenden. Die Leiterin der Schwesternschaft wird bald sterben und teilt Cate mit, dass sie ihre Nachfolgerin werden soll. Denn alle sehen in Cate die Seherin.
Als Leser erkennen wir schnell die Fronten. Die Bruderschaft gegen die Frauen und die Schwesternschaft, die ihre Rückkehr vorbereitet. Außerdem gibt es die ein oder andere Hexe, die nicht länger warten kann die Bruderschaft zu bekämpfen.

Bis Maura und Tess auf der Bildfläche erscheinen bleibt alles einigermaßen ruhig. Wir lernen alle wichtigen Ortschaften kennen und treffen auf neue Personen. Nachdem die drei Schwestern wieder zusammen sind, spitzt sich die Rivalität untereinander derart zu, dass sie zum Ende eskaliert. Hier ist sehr viel Eifersucht und Neid im Spiel. Vor allem Maura, die bereits mit einiger Wut im Bauch angereist ist und Cate einfach nichts verzeihen kann. Jedesmal wenn die beiden aufeinander treffen, geschieht etwas. Da werden auch schon mal eklige Spinnen hervorgezaubert, oder Mitschülerinnen verunstaltet.

Mir gefielen die Handlungsstränge am besten, in denen Cate etwas unternommen hat, anstatt nur zu grübeln. Da war sie in Harwood, dem Gefängnis in dem die Hexen vor sich hinvegetieren. Sie versucht zu heilen und schmiedet einen Plan um die Hexen zu retten. Hier kam die Spannung auf, dann geschah etwas.

Grundsätzlich möchte ich so viel zum Buch sagen, muss mich aber sehr zurückhalten, da ich nichts verraten will. Schrecklich, wenn man nichts ausplaudern darf. Nur so viel: Das Ende ist so gemein!

Die Autorin:
Jessica Spotswood liebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in Washington DC. Die Töchter des Mondes ist ihr erster Roman.

Fazit:
An den grandiosen Auftaktband kommt Band zwei der Töchter-des-Mondes-Trilogie nicht heran. Vielleicht sind durch den ersten Band zu hohe Erwartungen freigesetzt worden. Jedenfalls fehlte öfters die Spannung, bzw. der Funken, der einem verbietet das Buch aus den Händen zu legen.
Daher immer noch gute 3 1/2 Büchersterne, weil ich an die Reihe glaube.

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