Entfesselt – House of Night; 11

Cast, P.C.
Cast, Kristin
Entfesselt
Engl. Titel: Revealed
(House of Night; 11)
Frankfurt am Main ; FJB, 2013
ISBN 978-3-8414-2220-0
16,99 € – 438 S.

Rezension Band 5
Rezension Band 6
Rezension Band 7
Rezension Band 8
Rezension Band 9
Rezension Band 10

Inhalt:
Neferet hat überlebt und strebt zurück nach alter Macht. Aphrodite hat eine Vision in der Zoey der Macht der alten Magie unterliegt und ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle hat…

Rezension:
Zuvor soll noch gesagt sein, dass die vorigen Bände gelesen werden sollten, um der Handlung annähernd folgen zu können.

Im vorletzten Band (endlich!) sterben wieder eine Reihe Menschen und Neferet erlangt fast wieder zu ihrer alten Macht.
Was gerade bei Neferet auffällt ist die komplette Erzählung ihrer Vergangenheit. Also im Grunde das, was im  Extraband veröffentlicht wurde. Also kann man sich das Buch sparen, denn hier erfährt man sowieso alles. Leider war ihre Geschichte von der Erzählweise eher langatmig und langweilig, auch wenn sie durchaus interessant war.

Die Zoey-Fraktion geht einem auch mal wieder tierisch auf die Nerven, allein schon wegen der „Jugendsprache“. Kein Jugendlicher spricht so. Keiner. Schrecklich wie sie sich anhören und man hofft einfach nur, dass sie wenigstens ein bisschen erwachsener werden in ihrer Aussprache. Aber nein.

Zoey an sich ist genauso nervig. Schon wieder, und langsam  reichts auch, hat sie ein Liebesproblem. Schon wieder sind da zwei Kerle, ok. man sollte sagen, es sind „nur“ zwei Typen zwischen denen sie sich nicht entscheiden kann. Zudem nimmt sich sich viel wichtiger als sie es in meinen Augen ist. Ja, gezeichnet mit Unmengen Tattoos, ja so viele tolle Gaben und blabla. Aber sie ist nicht allein und schon gar nicht die Anführerin der Schule. Was maßt sie sich an und weist eine Lehrerin, eine uralte Vampirin zurecht?

Die Geschichte an sich hat schon den einen oder anderen Höhepunkt, doch leider schaffen es die beiden Autorinnen nicht, die Spannung dazu beizusteuern. Es läuft so vor sich hin, aber nicht so, dass man als Leser den Atem anhält und mitfiebert.
Das Autorenpaar legt zwar den Grundstein zum Finale (ok, der Cliffhanger am Ende war fies), aber es war doch lahm. Und die diversen Auflockerungen und das krampfhafte Bestreben den aktuellen Nerv zu treffen, nerven. Da wären zum Beispiel die Andetungen, dass die Jungvampire Game of Thrones gucken gehen und The Big Bang Theory und Zoey stellt sich als doof hin, weil sie meint, nicht alle Witze von Sheldon zu verstehen….

Die Autorinnen:
Das Mutter-Tochter-Gespann ist erst richtig durch ihre House-of-Night-Saga berühmt geworden. Sie leben beide in Tulsa, wo die Geschichte auch spielt. P.C. Cast war Lehrerin und der ein oder andere Roman von ihr hat auch eine Lehrerin als Hauptperson. Kristin Cast ist in der House-of-Night-Saga für die Jugendsprache verantwortlich.

Fazit:
Auch wenn’s ein Pageturner war, so schafften es die Autorinnen nicht, genügend Spannung aufzubauen. Es ist eine Aneinanderreihung der Ereignisse. Nun bleibt zu hoffen, dass der Abschlussband nochmal alles auf den Kopf stellt.
3 Büchersterne

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