Dreckswetter und Morgenröte

Rodkey, Geoff
Dreckswetter und Morgenröte
Engl. Titel: Deathweather and Sunrise
Hamburg ; Carlsen, 2013
ISBN 978-3-551-55641-7
359 S. – 15,90 €

Die Legende der Blauen Meere-Trilogie:
Bd. 1: Dreckswetter und Morgenröte
Bd. 2: New lands (engl. Titel)
Bd. 3: noch kein Titel bekannt

Inhalt:
Egbert lebt mit seinem Vater und seinen Geschwistern auf der Insel Dreckswetter. Eines Tages reisen sie nach Morgenröte, doch dann verschwindet seine Familie bei einem Ausflug und Egbert muss um sein Leben fürchten…

Rezension:
Die Buchreihe Die Legende der Blauen Meere spielt im ersten Band vorwiegend auf den Inseln Dreckswetter und Morgenröte. Zu Beginn lernen wir Egbert, den jüngsten Sohn des Stinkfruchtplantagenbesitzers Hoke Masterson, kennen. Er hilft auf der Farm so gut er kann und wird von seinen älteren Geschwisters Adonis und Venus regelmäßig geärgert. An seinem 13. Geburtstag werfen sie ihm wieder vor, dass er der Mörder ihrer Mutter ist, denn er wurde geboren und sie starb.

Im Allgemeinen erscheinen die Geschwister äußerst dumm und sein Vater sehr abwesend. Durch vereinzelnd gestreute Informationen allerdings wissen wir als Leser wie schlimm der Verlust der Ehefrau für Hoke war und das er ihn nie verschmerzt hat.
An Egberts 13. Geburtstag reist Hoke mit seinen Kindern nach Morgenröte. Einfach so? Das ist kaum vorstellbar, denn eine solche Reise wird nur sehr selten vorgenommen. Hoke ist ein erfolgreicher Plantagenbesitzer und die als Piratennest dienende Insel Dreckswetter profitiert von Hokes Geschick. Viele der Piraten arbeiten dort.
Warum also reisen sie alle zusammen nach Morgenröte?

Die nächsten Charaktere, die die Handlung stetig vorantreiben, leben auf Morgenröte. Roger Pembroke, seines Zeichens sehr erfolreicher Geschäftsmann und seine Tochter Millicent, die einmal die Geschäfte übernehmen wird.
Nach dem scheinbaren Tod von Eggs Familie (Millicent fand diesen Spitznamen) kann er eine zeitlang bei der Familie leben, doch als er es ablehnt von Pembroke adoptiert zu werden, ist er seines Lebens nicht mehr sicher.
Jetzt nutzt er endlich seine Intelligenz, die auf Dreckswetter einst nicht besonders gefördert wurde, und erinnert sich an die letzten Handlungen seines Vaters. Egg kombiniert, stellt Nachforschungen an und landet schließlich auf der Flucht auf einem Piratenschiff.

Die Geschehnisse reihen sich alle rasch aneinander und langsam steigt auch der Spannungsbogen, wobei er für mich irgendwie nicht allzu hoch war. Vieles ist vorauszusehen. Vor allem was zum Ende passieren wird, denn wir wissen ja, dass es drei Bände geben wird.
Nur eine Sache ist für mich so sehr undeutbar und das ist Millicent. Ihre Persönlichkeit scheint so viele Facetten zu haben, von der lieben und netten Art zur halsbrecherischen Draufgängerin bis zur absoluten Zicke. Ich weiß nicht auf welcher Seite sie steht und was sie im Schilde führt. Eigentlich ist mir am liebsten, wenn sie nicht bei Egg bleibt.

Das Cover:
Das Cover sollte erwähnt werden, denn es ist ein wahrer Anziehungspunkt. Totenköpfe, ein Skelett und ein glänzender Stein. Hingucker. Und der Titel ist auch klasse gewählt. Gefällt mir.

Der Autor:
Dreckwetter und Morgenröte ist der Auftakt einer Trilogie und das erste Buch von Geoff Rodkey, der bisher zahlreiche Drehbücher schrieb. Mit seiner Familie lebt der Autor in New York.

Fazit:
Ein Piratenabenteuer mit Höhen und Tiefen, lustigen und fiesen Piraten und gemeinen Geschwistern. Die Hauptfigur wächst an ihren Aufgaben und zeigt was in ihr steckt. Yo-ho! Darauf eine Stinkfrucht!
4 Büchersterne

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