Echt übel! Gregs Tagebuch; 8

Kinney, Jeff
Echt übel!
Engl. Titel: Hard luck
Köln ; Baumhaus-Verl., 2013
ISBN 978-3-8339-3649-4
217 S. – 12,99 €

Gregs Tagebuch:
Bd. 1: Von Idioten umzingelt!
Bd. 2: Gibt’s Probleme?
Bd. 3: Jetzt reicht’s!
Bd. 4: Ich war’s nicht!
Bd. 5: Geht’s noch?
Bd. 6: Keine Panik!
Bd. 7: Dumm gelaufen!
Bd. 8: Echt übel!

Inhalt:
Rupert hat eine Freundin! Greg kann’s kaum glauben… Von nun an ist er erstmal abgeschrieben bei seinem besten Freund. Dieser hat nur noch Augen für Abigail. Wer warnt Greg denn nun vor Hundehaufen auf dem Schulweg und mit wem kann Greg nun abhängen? …

Rezension:
Im mittlerweile achten Band von Gregs Tagebuch greift Kinney das Thema der ersten Liebe auf. Greg ist fassungslos, als Rupert mit Abigail zusammenkommt. Von nun an wird er links liegen gelassen und fühlt sich doch sehr einsam. Was macht man in so einem Moment? Zunächst versucht Greg Rupert sich auch mit Abigail anzufreunden, aber scheinbar wird aus ihrer Meinung schnell auch Ruperts Meinung und das Pärchen sieht aus wie ein einzelner Mensch. Greg missfällt zudem die äußere Änderung Ruperts, er kleidet sich anders und trägt seine Haare anders gescheitelt.
Auf einmal wird Greg bewusst wie einsam er sich doch eigentlich fühlt und sucht nach einem neuen besten Freund. Dummerweise bleibt nur Fregley über und auch der kapselt sich schnell ab, da die anderen ihn auf einmal total cool finden.

Ablenkung schaffen nun eine Anekdoten aus Gregs Familienleben, scheinbar ist das Rupert-Freundin-Thema nur die ersten 20 Seiten interessant. Wie kauft Greg Klamotten, was ist alles so in der Familie los und dann wie Greg mit der Magic-8-Kugel von seinem Bruder das Leben meistert. Irgendwann zum Ende wird dann das eigentliche zentrale Thema wieder aufgegriffen, wenn auch nur für einen sehr kurzen Moment.

Im Grunde ist der achte Band ganz nett und oft auch witzig, jedoch verwirrt die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken mal wieder vollends. Wie schon in Band 6 mit dem Schneechaos, das erst ziemlich spät einsetzte, obwohl man laut Inhaltsangabe viel früher damit rechnete.

Einige Charaktere fehlten mir auch sehr. Auch wenn ich Gregs Mom total unaustehlich finde, ebenso wie Manni, so tragen sie doch immer zur Geschichte bei. Diesmal waren sie nicht allzu präsent. Ebenso wie Roderick. Er wird erwähnt, aber er macht nichts. Ich möchte wieder lesen wie er Greg und seine Eltern ärgert, Verwirrung und Chaos stiftet.

Autor:
Jeff Kinney heißt eigentlich Jeffrey Patrick Kinney und ist ein US-amerikanischer Gamedesigner und Autor. In Deutschland ist er vor allem durch seine Gregs-Tagebuch-Romane bekannt. Die Reihe umfasst bisher 8 Bände und einen Filmband. 2009 wurde Kinney im Time-Magazin als eine der 100 einflusstreichsten Personen der Welt aufgeführt.

Fazit:
Der gewohnte Greg, etwas langweiliger. Pageturner für die Zielgruppe, da ruckzuck durchgelesen, doch die Spannung fehlte.
3 Büchersterne

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