Zwei Kerzen für den Teufel

Gallego García, Laura
Zwei Kerzen für den Teufel
Span. Titel: Dos velas para el diablo
München ; Dt. Taschenbuch-Verl., 2010
ISBN 978-3-423-24805-1
(dtv; 24805 ; premium)
12,90 € (günstiger als ME bei arvelle) – 395 S.

Inhalt:
Caterinas Vater ist ein Engel und zusammen bereisen sie die Welt. Als er ermordet wird, will sie seinen Tod rächen. Sie trifft auf den Dämon Angelo und gewinnt seine Hilfe…

Rezension:
Es tobt ein Kampf zwischen Engeln und Dämonen und das schon seit Anbeginn der Zeiten. Jetzt allerdings kursiert eine Seuche unter den Engeln, die dazu führt, dass bei dem Tod eines Engels kein „Ausgleichsengel“ geboren wird. So lichtet sich das Feld der Engel.

Caterinas Vater ist ein Engel, der sich nicht mehr so sehr in den Krieg einmischt, sondern auf der Suche nach Gott ist. Zudem behält er für sich wer Caterinas Mutter ist.
Als Halbengel ist sie im Grunde nichts besonderes. Keine magischen Kräfte und im Grunde wie ein Mensch. Verwundbar und sterblich.
Da fragt man sich doch, was bis dato unbekannte Mächte von ihr wollen, dass sie ihren Vater töten und dann Jagd auf sie machen? Es bleibt mysteriös und auch durch Angelos Hilfe (ein toller Name für einen Dämon, oder?) zieht Cat nicht sonderlich nützliche Informationen an Land.
Bis dahin war die Geschichte ganz ok, doch plötzlich stirbt Cat. Das war erstmal verwirrend und brachte die Handlung anfangs in einen für mich, negativen Klang. Jetzt geht’s mit einer Geist-Hauptfigur weiter, die an einen Dämon gebunden ist. …. (Toll. Musste unbewusst an die Evernight-Reihe denken, die ich abgebrochen habe, weil’s mir mit dem Geist-Thema zu blöd wurde.)
Aber sie berappelt sich und Cat und Angelo erreichen auf einmal viel mehr, finden Antworten und auch neue Fragen. Sie reisen viel, lernen Dämonen und Engel kennen und kommen einer oder eher zwei großen Dingen auf die Spur. Eins so alt wie die Menschheit. Und was da hintersteckt ist eine schöne Beschreibung, die auch beim Grübeln noch auf den Füßen stehen bleibt.

Im Großen und Ganzen ist Zwei Kerzen für den Teufel eine sehr komplexe Geschichte, bei der man aber nicht ratlos vor „NIcht-Verstehen“ stecken bleibt. Laura Gallego García hat ein Händchen für solche Stories.
Warum ich allerdings zwei Kapitel vor Schluss stoppte und wochenlang nicht weiterlas, weiß ich immer noch nicht.

Fazit:
Wäre Cat nicht als Geist wieder gekommen, würde mir die Geschichte noch besser gefallen. Alles in allem aber eine nette Lektüre für zwischendurch mit reichlich Engeln.
3 Büchersterne.

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