Grimm Fairy Tales – Die Traumfresser Saga 1

Grimm Fairy Tales – Die Traumfresser-Saga Bd. 1
Joe Brusha [u.a.]
Engl. Titel: Grimm Fairy Tales – The Dream Eater Saga
Stuttgart ; Panini, 2012. 1. Aufl.
ISBN 978-3-86201-277-7
224 S. – 19,95 € – durchgehend Ill.

Kurzrezension:
Die Traumfresser-Saga erzählt über die Ereignisse, die während der Finalen Schlacht geschehen.

Gleich zu Beginn erhalten wir einen Einblick in Baba Yagas Kindheit und wie sie zu der wurde, die sie heute ist. Schon damals erzählte man den Kindern von dem Traumfresser, der alle magischen Wesen der vier Reiche (Wunderland, Nimmerland, Reich der Mythen & Legenden sowie unsere Realität) verschlingen würde.

Nun einige Zeit später, wird aus einer Verzweiflung heraus, der Traumfresser herbeigerufen.

Dieser jedoch jagt einfach alle magischen Wesen aus dem Wunderland. Er, in Gestalt eines alten Mannes, macht keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, sondern verschlingt (im wahrsten Sinne des Wortes) jeden, den er findet.

Im Gegensatz zum ersten Band der Mythen & Legenden Reihe finden wir hier nicht so viel Blut und Gemetzel, auch wenn eindeutig zu erkennen ist, dass dem Menschen mal eben der Kopf weggebissen oder der Unterkörper abgetrennt wird.
Der Traumfresser, so böse er für die Wunderland-Bewohner auch ist, schadet keinem anderen Wesen. Den Menschen hilft er sogar. Der erste Mensch, der ihn sah, bekam einen Herzinfarkt und starb, doch der Traumfresser heilte ihn wieder. Auch später, als er die Grinsekatze jagte, erweckte er alle getöteten Menschen wieder zum Leben.

Der Comic ist in sechs Kapitel unterteilt, in jedem lernen wir einen anderen Märchencharakter kennen. Den Rattenfänger von Hameln, die Herzkönigin, die Grinsekatze oder Peter Pan. Und jeder von ihnen ist dem Tod geweiht, denn es gibt kein Entkommen, der Traumfresser findet sie überall.

Das wohl schaurigste Geschöpf in diesem Band ist für mich die Grinsekatze. In den verschiedenen „Alice im Wunderland“-Filmen kann ich mich nicht entsinnen, jemals eine so hässliche Grinsekatze gesehen zu haben. Was die Katze so rachsüchtig gemacht hat, wird in der Wonderland-Reihe erwähnt, als Alice gegen die Bewohner kämpfte. Alice ist die Mutter von Callie und die wiederum hat eine Tochter, die von der Grinsekatze gejagt wird.

Hilfreich waren die Anmerkungen, wenn eine Tatsache in einem anderen Band erwähnt wurde, oder wenn die jetzige Geschichte früher spielt als die zuvor gelesene. Praktisch war auch, dass diese dann farblich anders gekennzeichnet waren, als die normalen Textstellen.

Fazit:
Auch, wenn man zum besseren Verständnis die „Wonderland“-Reihe gelesen haben sollte, bietet die Traumfresser-Saga eine interessante Mischung aus Action, Spannung und Gemetzel. Auch hier wieder nichts für zarte Gemüter.
3 Büchersterne.

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