Supernatural – Die Judasschlinge

Schreiber, Joe
Supernatural – Die Judasschlinge
Engl. Titel: Supernatural – The unholy cause
Stuttgart ; Panini-Verl., 2011
ISBN 978-3-8332-2252-8
(Pannini books; TV/mystery)
313 S. – 9,95 €

Inhalt:
Sam und Dean gehen den seltsamen Todesfällen bei einer Nachstellung der Schlacht von 1862 nach.

Rezension:
Dieses Buch ist inhaltlich der fünften Staffel zuzuordnen. Sam ist als Gefäß für Luzifer vorgesehen, wehrt sich aber dagegen und die Brüder wollen die drohende Apocalypse verhindern.

Seit fast genau einem Jahr lese ich an diesem Buch. Es ist eben das passende Buch für eine Zugfahrt und daher war’s auf Fortbildungen mit. Aber erst jetzt habe ich die restlichen 240 Seiten durchgelesen. Die ersten Seiten musste ich dennoch nicht nochmal lesen, obwohl das Buch eine lange Zeit im Regal stand. Nur bei Supernatural kann ich den Inhalten sofort wieder folgen und mich an die Umstände erinnern.

Der einzige Nachteil an diesem Buch war die Tatsache, dass dieses Supernatural-Serien-Gefühl nicht aufkam. Bei den anderen Büchern, die ich schon gelesen habe, konnte ich mir die Situation mitsamt ihrer Komik oder Ernsthaftigkeit bildlich vorstellen. Sam und Dean, ihre Stimme und ihre Art. Nur hier blieb das auf der Strecke. Irgendwie fehlte den Figuren das entscheidende Etwas.

Ebenso lief es mit Castiel, der hier ziemlich blass, abwesend und noch seltsamer als sonst wirkt. Mir fehlte auch das besondere Schmunzeln das man so oft hat, wenn Dean einen Witz auf Kosten Castiels macht oder über die nicht verstandenen Floskeln.

Wie auch in der Serie treffen die Winchester-Brüder auf eine Reihe von Personen, die als Zeugen, Verdächtige und Helfer auftreten und bei denen man nie wissen kann, ob sich deren Funktion nicht ganz schnell wieder ändern kann. Diesmal wurde auch ich hinters Licht geführt und scheinbare Helfer entpuppten sich als fiese Dämonen.

Eine besondere Rolle spielt die Judasschlinge, eine ja Schlinge, die sieben Drehungen hat. Normale Schlingen haben nur sechs und durch die zusätzliche Drehung besitzt sie magische Fähigkeiten, auf die es die Dämonen besonders abgesehen haben, welche aber für Menschen ziemlich fatal sind. Daher gibt es auch reichlich Todesopfer zu beklagen, bei deren Abgang nicht mit Details gespart wurde.

Der Autor:
Bei meiner Recherche über den Schriftsteller Joe Schreiber, bin ich auf Jedipedia gelandet, einem Wiki über das Star-Wars-Imperium. Schreiber hat bisher erst einen Roman zu Supernatural geschrieben, dafür schon mehrere zu Star Wars. Sein bevorzugtes Genre ist der Horrorroman. Joe Schreiber ist hauptberuflich Mathelehrer und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Pennsylvania.

Fazit:
Auch wenn das Mittendrin-Gefühl nicht ausgeprägt war, ist das Buch für einen Supernatural-Fan bestes Lesefutter.
Ich vergebe 4 Büchersterne.

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