Syrenka

Fama, Elizabeth
Syrenka : Fluch der Tiefe
Engl. Titel: Monstrous beauty
München ; Ars.-Ed., 2012
ISBN 978-3-7607-8750-3
360 S. – 18,99 €

Inhalt:
Seit Generationen sterben die Frauen in Hesters Familie kurz nachdem sie ein Kind geboren haben, bislang waren es immer Mädchen. Niemand weiß einen Grund. Daher will Hester sich nie verlieben und nie Kinder bekommen. Doch dann lernt sie am Strand den geheimnisvollen Ezra kennen…

Rezension:

Syrenka habe ich ganz spontan angefangen, da ich einfach Lust auf etwas Historisches/Mystisches hatte und dieses Buch versprach beides miteinander zu verbinden. Zudem passte es ganz gut zum Monat April auf meinem Kalender.

Anfangs lernen wir Syrenka kennen, eine Nixe, die schon seit Hunderten von Jahren im Meer lebt. Sie verliebte sich in einen Menschen, doch brachte sie ihm auch den Tod, denn sie vergaß, dass sie viel stärker ist als er ist und unter Wasser atmen kann.

Es vergingen viele Jahre bis sie wieder auf einen Menschen traf.

In diesem historischen Teil dreht sich alles um Syrenka und wie sie auf Ezra trifft, ein neues Leben beginnt und doch nicht ihr Glück findet. Zudem bildet er den Grundstein für die Geschichte in der heutigen Zeit, die Geschehnisse sind unwiderruflich mit der Zukunft verbunden.

Im anderen Teil befinden wir uns in der Gegenwart und lernen Hesther kennen. Sie scheint ein normales Mädchen zu sein, wenn man davon absieht, dass in ihrer Familie seit Jahrzehnten immer die Mutter bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Daher will sie sich nie verlieben und nie Kinder bekommen.
Hesther fängt bald an über die Vergangenheit zu forschen, nachdem sie am Strand einem Jungen namens Ezra begegnete. Als Leser grübeln wir natürlich, wie Ezra so viele Jahrzehnte überleben konnte.
Teilweise war es leider an einigen Stellen sehr verwirrend, wenn Hesther etwas über ihre Ahnen erfuhr. Ich erinnere mich an eine Stelle, wo sie so schnell die Verbindungen knüpfte und für sie damit alles klar erschien, nur ich saß da und fragte mich, wie sie darauf nur kommen konnte und überhaupt wer denn nun die ganzen Personen sind.

Die Figur der Hesther an sich war für mich leider nicht leicht zu verstehen. Oftmals bekam sie Wutausbrüche oder verhielt sich auf andere Weise seltsam, sodass bei mir eher mehr Fragen entstanden.

Auch die Auflösung des Ganzes war im Grunde zu Ahnen, schlussendlich kam aber alles etwas seltsam daher. So würde ich das Gefühl beschreiben, dass ich hatte. Teilweise passten die Geschehnisse viel zu gut ineinander und um die ganze „Seelen“-Sache wurde so viel geschrieben, dass es einfach verwirrend blieb.

Das Cover:
Die Meerjungfrau auf dem Cover und der glänzende Lack, der in Regenbogenfarben erstrahlt je nachdem von wo man aufs Buch schaut, macht das Ganze mit den wunderbar zusammenpassenden Grüntönen zu einem echten Hingucker.

Die Autorin:
Elizabeth Farma studierte Biologie und Wirtschaft. Ihr erster Roman „Overboard“ wurde 2003 von der American Library Association als eines der besten Bücher des Jahres ausgezeichnet. In „Syrenka“ konnte sie ihre Leidenschaft für Friedhöfe und Wasser verarbeiten.

Fazit:
Schöner Schein, der leider trügt. Grundsätzlich ist die Geschichte gut konstruiert, doch die Umsetzung hat ihre Tücken.
Ich vergebe 2 Büchersterne.

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2 Kommentare zu “Syrenka

  1. Kann dir nur zustimmen, teilweise viel zu verwirrend und mit Hester ging es mir auch wie dir. Trotzdem fand ich das Buch eigentlich ganz nett, die Grundidee hat mir sehr gefallen.

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