Riley Blackthorne – Dämonenfängerin Bd. 2

Oliver, Jana
Seelenraub
Engl. Titel: Soul thief
Frankfurt am Main ; FJB, 2012
ISBN 978-3-8414-2111-1
527 S. – 16,99 €
(Riley Blackthorne – Die Dämonenfängerin; 2)

Riley Blackthorne – Die Dämonenfängerin:
Bd. 1: Aller Anfang ist Hölle
Bd. 2: Seelenraub
Bd. 3: Höllenflüstern
Bd. 4: Foretold (Abschlussband)

Inhalt:
Durch einen Dämonenangriff erlitt die Zunft der Dämonenfänger einige herbe Rückschläge. Riley leidet nicht nur unter dem Verlust ihres Vaters, auch Simon hat es schwer getroffen. Um sein Leben zu retten, geht sie auf einen Deal mit dem Himmel ein. Als die Dämonenjäger des Vatikans eintreffen, wird es für Riley sehr eng, denn diese glauben, sie sei mit dem Teufel im Bunde.

Rezension:
Nachdem Riley im letzten Band schon einen herben Verlust hinnehmen musste, bleibt es auch weiterhin nicht leicht für sie. Ihr Vater wurde aus dem Grab geholt, doch niemand weiß, wer ihn hat. Dies ist ein Teil von Rileys Nachforschungen. Auch wenn sie noch ein Lehrling ist, so hat sie doch schon einiges, was sie untersucht.
Den Tod ihres Vaters und dem damit verbundenen Diebstahl und Auferweckung seiner Leiche.
Die Sache mit dem falschen Weihwasser.
Herausfinden, warum ein Fünfer-Dämon sie töten will.

Und nebenbei die ganz alltäglichen Kleinigkeiten.

Ganz besonders muss Riley diesmal mit ihren Liebesangelegenheiten hadern. Schon im ersten Band ist mir Simons Art negativ aufgefallen, doch seitdem er beim Angriff der Dämonen fast getötet wurde und nur durch ein Wunder (Rileys Deal mit dem Himmel, von dem niemand erfahren darf) überlebt. Von da an ist er das Arschloch in Person. Aggressiv, wütend, nachtragend und gibt Riley und ihrem Vater die Schuld. Zudem unterstellt er Riley eine Zusammenarbeit mit dem Teufel und schwärzt nicht nur bei den Dämonenjägern an, sondern testet sie sogar mit Weihwasser.

Rileys Halt ist der Engel Ori, von dem sie erst recht spät erfährt, dass er einer ist. Zuvor gibt er sich als freiberuflicher Dämonenjäger aus. Er war es auch am Ende des ersten Buches, der sie vor dem Fünfer Dämon rettete. Einerseits schmachtet man mit Riley, andererseits hat man als Leser nicht die rosarote Brille auf und grübelt, was Ori im Schilde führt.

Jana Olivers Schreibstil ist leicht und rasant. Es kommt keine Langeweile auf und die Geschichte kommt nicht zum Stillstand. Dazu gehört auch, dass die Autorin am Ende noch eins draufpackt und uns neugierig zurücklässt.

Das Cover:
Das Bild ist diesmal komplett anders im Layout als das erste. Statt weiß ist es diesmal sehr farbenfroh und zum ersten Mal sieht man Riley samt Gesicht. Auch wenn das neue Cover viel Zuspruch findet, so gefällt es mir gar nicht. Grundsätzlich mag ich es nicht, wenn mir ein Cover zeigt, wie der Hauptcharakter aussehen kann.

Die Autorin:
Jana Oliver liebt es haarsträubende Geschichten zu schreiben und für deren Recherchen auf Friedhöfen umherzuwandern und alte Sagen zu lesen.

Fazit:
Rileys Leidensweg geht weiter. Neben großem Liebeskummer und -Wirrwarr wird sie zum Spielball zwischen Himmel und Hölle. Ein Pageturner, der die Neugier auf den nächsten Band weckt.
Ich vergebe 4 Büchersterne.

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