Leipziger Buchmesse 2013

Das letzte Mal habe ich die Leipziger Buchmesse 2011 besucht und dieses Jahr war es mal wieder fällig. 😉 Auch wenn ich am Anfang so unentschlossen war, dass ich zum Onlinebestellen der Karten zu spät dran war. Nun gut.

Nach einer längeren Zugfahrt endlich im Bahnhof angekommen! Normalerweise kann man mit seiner Eintrittskarte auch die S-Bahn nutzen, da ich diese noch nicht habe, konnte ich die Option meiner Bahnkarte nutzen. Ebenfalls kostenlos S-Bahn fahren im City-Bereich.
In der S-Bahn habe ich auch ein nettes Gespräch zweier Studenten mitbekommen. Die haben miteinander diskutiert, ob S-Bahn und Straßenbahn das gleiche wäre. Das Mädel war der Meinung, dass es nicht so sei, denn die S-Bahn ist von der Deutschen Bahn und die Straßenbahnen nicht. Und außerdem sagen eh nur die Wessis Tram zur Leipziger Straßenbahn.

2011 war der See nicht zugefroren, überall blühten schon die Bäume und die Sonne schien. Wenn der See so zu ist, dann fehlt irgendwie etwas an der Außenwirkung. Auf dem Weg zum Eingang wurde noch Schokolade verteilt. Nett, die ersten Goodies.

Die meisten gehen direkt durch den Haupteingang. Aber ich musste hierhin:

Der Fachbesuchereingang. Zum Glück musste ich mich nicht neu registrieren und schon war ich drin und gab meine Jacke ab.

Danach gings auf in die ersten Halle. Wenn man ganz oben hereinkommt, hat man zunächst einen klasse Blick über die gesamte riesige Halle.

Irgendwie führt es mich anschließend immer direkt nach unten, oder gleich zu Halle zwei.
Diesmal verschlug es mich zum Blauen Sofa vom ZDF, da gerade ein Wechsel stattfand.
Das Autorengespann Klüpfel und Kobr stellten ihren neuen Band aus der Kluftinger-Reihe vor und ich war überrascht, dass die beiden schon soooooo lange miteinander arbeiten.

Etwas weiter hinten gab es eine lustige Aktion, bei der man von einem Buch gefesselt wird. Nettes Wortspiel. Wer wollte, konnte sich auch gleich fotografieren lassen.

Auf dem Weg zur Halle zwei begegnete ich noch einigen Cosplayern, die einen mit wirklich erstklassiken Kostümen, die anderen mit mehr oder weniger halbherzigen Ganzkörperkostümen.
Aber als ich dann auf Jana traf, sind wir mit ihren Eltern zusammen durch die Hallen geschlendert.
Hier lief ich an der Dark-Canopy-Autorin vorbei, die gerade am Signieren war.

Batman und Robin traf ich auch.

Und zum Schluss zeigt man doch gern, was man so alles mitgebracht hat: Erstmal die Leckerlis und meine Eintrittkarte:

Und dann die ganzen Leseproben, Prospekte und Plakate. Ich habe keine Bücher gekauft! *stolz-ist 😉 Dafür habe ich aber etwas von Sailor Moon gefunden….

Und zu guter Letzt noch die Autogrammkarte von Janine Wilk, die z.B. Lilith Parker geschrieben hat. Jana war so lieb und hat eine für mich signieren lassen, da die Autorin so alleine am Stand war. ^^ Danke! Leider habe ich Frau Poznanski verpasst, da ich die Zeit total verplant hatte. Aber gesehen habe ich noch Isabel Abedi, die fleißig am Signieren war.
Beim MDR gibt es wohl jedes Jahr die Möglichkeit sich fotografieren zu lassen, so als Beweis, dass man auf der Messe war. Und so ist Jana mit mir nochmal dorthin. Cheeeeeeeeeeeeese!

Und das war der tolle Tag auf der Buchmesse. Die Zeit ging so schnell vorbei, dass ich gar nicht alles so genau besichtigen konnte, wie ich wollte.

Aber wie ich vor ein paar Tagen schon mal schrieb, endete mein Tag nicht so wie geplant.

Ich bin rechtzeitig losgefahren, damit ich mit nicht am Bahnhof abhetzen muss, um meinen Zug zu bekommen. So bin ich dann im Leipziger Bahnhof noch herumgeschlendert und habe mir ein paar Läden angeguckt, eine heiße Schokolade getrunken (die Tchibo-Goldkarte ist genial! 😉 ) und habe etwas gegessen. Anschließend bin ich zum Gleis gegangen und habe noch etwas auf den Zug gewartet. Als er sehr pünktlich einfuhr, konnte ich in Ruhe meinen reservierten Sitzplatz suchen. Fenster und sogar in Fahrtrichtung. Hach, das würde eine schöne Fahrt werden.
Kurz vor der geplanten Abfahrt, kam eine Durchsage, dass man noch auf andere Passagiere warten müsse. So glitt mir meine Umsteigezeit in Magdeburg ziemlich aus den Händen. Als wir mit 10 Minuten Verspätung losfuhren, war ich nur am Hoffen, dass der Zug die verlorene Zeit noch aufholen könne und den Zugbegleiter habe ich sicherheitshalber auch gefragt, ob wir rechtzeitig ankommen.
Tja, wie das alles so kommt, bin ich dann in Magdeburg gestrandet, weil mein Anschlusszug, eine popelige Regionalbahn nicht noch 5 Minuten warten konnte……. Schnellsmöglichst bin ich zum Infoschalter habe ich nach meiner nächsten Reisemöglichkeit gefragt, die Dame druckte mir was aus und ich dachte nur super, noch später. Sicherheitshalber fragte ich noch, ob ich was mit der Fahrkarte machen müsste, da ich doch eine Zugbindung habe. Das weiß ich nicht. Muss die Karte sehen, kam als Antwort, wo die Dame doch eigentlich mich darauf aufmerksam machen müsste, dass sie meine Fahrkarte stempeln müsste, da ich ja nichts für die Verspätung kann.
Nun ja, dann saß ich in einer S-Bahn nach Wolfsburg. Und als der Schaffner meine Karte zum Abstempeln nahm, erklärte ich ihm sicherheitshalber schon mal die Umstände. Er nur Warum fahren Sie nach Wolfsburg? Über Berlin ginge es schneller! ……………….. Hmm, danke! *grumml.gnaaaaaaaaaaaargh! (sagte der Kopf) Der Mund aber: Na, jetzt bin ich hier. Und so dümpelte ich von Kaff zu Kaff und hoffte, dass alles andere klappen würde. Meinen Freund immer auf dem Laufenden gehalten, damit er nicht ewig am Bahnhof stehen musste.
Das Grausame begann aber erst in Wolfsburg. Auf dem Bahnsteig stand mein Zug gar nicht dran, sondern ein ganz anderer mit schon ewiger Verspätung. Zum Glück war ich nicht allein, sondern noch ein anderer Reisender, mit dem ich zum Bahnbeschäftigten am entsprechenden Gleis gegangen war und fragte ob der Zug komme und was denn mit unserem sei, der gar nicht dran steht.
Also der Zug komme, aber nach anderen Sachen kann er nicht gucken, das macht der Kollege an Gleis 4. Da steht ein PC, der ist an, warum macht er das nicht? Na ja, zu Gleis 4 gejumpt und dort gefragt, sowie meine Fahrkarte nochmal stempeln lassen. Wer weiß, was noch passiert. Der Zug soll kommen, ja. Hmm, irgendwann in der nächsten Zeit. Ok. …….. Habe zusätzlich nach meinen Anschlussmöglichkeiten gefragt. Und yeah!…fuck! bin noch später am Endbahnhof.
Hilfreich war für mich und auch für die andere Dame, dass wir uns zusammen getan haben. Allein warten ist Mist und wenn dann noch zwei Besoffene auf dem Bahngleis stehen und Scheiße labern, fühlt man sich einfach besser. Glück hatte ich, dass ich die Scherben der Bierflasche nicht abbekam, die einer der Alkis auf die Gleise warf und die der Zug überfuhr.

Richtig geärgert hat mich die Bahn schon lange nicht mehr, aber das war irgendwie unglaublich. Auf die Nachfrage warum eigentlich alles so spät komme, hieß es, dass wohl ein Zug verschollen war. Öhm, hallo? Wie kann denn ein Zug verschwinden? o.O
Während meiner Odyssee bat ich meinen Freund doch schonmal nach dem Dokument zu forschen, wo ich evtl. Fahrtkosten wieder bekomme. Probiert habe ich es noch nie, aber jetzt kann man es ja testen.
(Später hat er mir noch erzählt, dass er nebenbei online nach den Zugabfahrzeiten recherchiert hat und alle möglichen Bahn-Telefonnummern angerufen hat. Bei denen, die auch ich hätte anrufe können, ging niemand ran, obwohl es heißt: Rund um die Uhr. Und als er jemanden erreicht hatte, hatte derjenige überhaupt keinen Plan. Der Zug müsste fahren, ach der steht gar nicht dran. Hmm, dann weiß ich nicht.)

Ganz in Ruhe habe ich es ausgefüllt und teilweise war es doch seltsam konfus und scheinbar absichtlich kompliziert erklärt. Es ist wissenschaftlich belegt, dass man Sätze mit mehr als acht Wörtern nicht mehr richtig versteht.
Eigentlich wollte ich das Dokument einschicken, aber dann dachte ich, fahr ich doch mal eben vorbei.

Dabei musste ich feststellen, dass die Mitarbeiter der Bahn selber nicht ganz durch das Dokument durchsteigen. Ich musste mehrmals erklären, wie die Sachlage war, doch die Dame kam immer wieder durcheinander und hat mehrmals alles gecheckt. Nein, die Hinfahrt war ok, die Rückfahrt hat nicht geklappt. Drei Stunden Verspätung. Stempel sind auf der Rückseite, nachts drucke ich kein Dokument mehr aus.
Aber es hat sich gelohnt, immerhin bekam ich 23,90 € zurück.

Schlussendlich war der Tag einer mit sehr gemischten Gefühlen. Messe top, Bahn flop.

Und nächstes Jahr?

Ehrlich: Ich weiß es nicht.

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