House of Night; 10 – Verloren

Verloren - House of Night; 10Cast, P.C.
Cast, Kristin
Verloren
Engl. Titel: Hidden
Frankfurt am Main ; FJB, 2012
ISBN 978-3-8414-2217-0
487 S. – 16,99 €
(House of Night; 10)

Rezension Band 5
Rezension Band 6
Rezension Band 7
Rezension Band 8
Rezension Band 9

Inhalt:
Nach dem großen Brand und einem schlimmen Todesfall versuchen Zoey & Co. wieder Normalität ins House of Night zu bringen. Leider wirkt Neferet dem entgegen, als sie sich an die normalen Menschen wendet und das House of Night und die Vampyre als verlogen und blutrünstig darstellt.

Rezension:
Die große Frage nach jedem Buch ist wieder: Warum lese ich die Reihe eigentlich immer noch? Antwort: …. Habe ich keine. Egal wie vielversprechend ein Buch anfängt, umso komischer fühlt man sich am Ende.

Der 10. Band startet mit dem Brand in den Pferdeställen aus der Sicht von Lenobia. Vor Kurzem habe ich die Kurzgeschichte zu Lenobias Herkunft gelesen. Hätte ich mir sparen können, denn hier wird alles zusammenfassend dargestellt.
Während alle Lehrer und Schüler versuchen die Normalität nach Dragons Tod wieder einkehren zu lassen, stichelt Neferet weiter. Diesmal gibt sie vor den Menschen ein Interview und macht das House of Night so richtig schlecht.
Und der Rat der Vampyre? Die schmeißen Neferet einfach raus, das ist ihre Art von Bestrafung. Lächerlich. Als ob sie so die Bedrohung stoppen ließe.

Neben dieser Entscheidung gibt es noch andere Dinge, die mich stutzen ließen.
Zum Einen planen Zoey, Thanatos & Co. einen Tag der offenen Tür, damit die Menschen den Vampyren nicht mehr so engstirnig gegenüber stehen. Obwohl da draußen die Finsternis im Bunde mit Neferet ist, planen alle einen netten Tag. Hmm, habe ich irgendwas verpasst?

Die meisten Charaktere haben mich diesmal so sehr genervt. Allen voran Aphrodite. Sie zicken in einer Tour, meckern sich gegenseitig an, sodass man nicht unbedingt glauben kann, dass sie gute Freunde sind. Erin, der ehemalige Zwilling, hat sich auch sehr zu ihrem schlechten gewandelt. Auf einmal flirtet sie mit Dallas, zieht sich vor ihm in aller Öffentlichkeit aus und stellt sich offen gegen Zoeys Gruppe.
Einen kompletten Wandel scheint Kalona vollzogen zu haben, denn er ist nicht mehr Herr der Finsternis, sondern steht wieder auf Nyx‘ Seite und kämpft mit Zoey gegen Neferet.

Zoey soll laut Klappentext sehr verunsichert sein, wovon ich aber eher am Schluss etwas mitbekam. Sie versucht die Kraft ihres Sehersteins besser kennenzulernen und ihre ganze „Himmel“-Gequatscherei nervt einfach nur noch.

Wie im letzten Band auch schon, ist es nicht nur Zoeys Sicht aus der wir die Geschichte miterleben, sondern durch Augen aller Charaktere, wobei nur Zoeys aus der Ich-Sicht daherkommt.

Die Autorinnen:
Das Mutter-Tochter-Gespann ist erst richtig durch ihre House-of-Night-Saga berühmt geworden. Sie leben beide in Tulsa, wo die Geschichte auch spielt. P.C. Cast war Lehrerin und der ein oder andere Roman von ihr hat auch eine Lehrerin als Hauptperson. Kristin Cast ist in der House-of-Night-Saga für die Jugensprache verantwortlich.

Fazit:
So easy-peasy nervig und im Grunde lahm die ganze Geschichte wieder mal ist, haben wir nur noch zwei Bände vor uns und ich kann die Tatsache nicht unter den Tisch kehren, dass das Buch wieder mal ein Pageturner ist.
Daher vergebe ich 3 Büchersterne.

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