Die Tribute von Panem: Das Handbuch

Tribute von Panem-HandbuchSeife, Emily
The Hunger Games / Die Tribute von Panem – Das offizielle Handbuch zu den Tributen
Hamburg ; Oetinger, 2012
ISBN 978-3-7891-3224-7
128 S. – 8,95 €

Inhalt:
Wer sind die 24 Jugendlichen, die in den 74. Hungerpsielen um ihr Leben kämpfen? In diesem Buch werden sie vorgestellt.

Rezension:
Der erste Eindruck des Buches lässt darauf schließen, dass wir Einiges über die Tribute aus allen Distrikten erfahren werden.
Doch der zweite tiefergehende Eindruck ist ein ganz anderer. Über die Tribute aus den 12 Distrikten erfährt man nicht mehr, als das was wir schon aus dem ersten Buch Tödliche Spiele wissen.
Wenn man überlegt ist das einerseits logisch, da es allein Katniss‘ Wissen und Beobachtungen sind, die wir in den Büchern kennenlernen.
Andererseits hatte ich gehofft und teilweise gehofft, dass die Autorin Suzanne Collins an diesem Buch mitgearbeitet hat und eventuell auch neue, noch unbekannte Informationen hat einfließen lassen.

Stattdessen wird das Buch von Emily Seife in einer Sicht erzählt, die für mich so aussieht, als spiele sie einen Autor aus dem Kapitol. Hierauf weisen einige Ausdrücke hin, wie z.B. „unser Präsident…“.
Sie erzählt über die Geschehnisse vor den Spielen. Die Ernte, die Ereignisse bei der Auslosung und was anschließend im Zug und in den Trainingsräumen passiert sowie die Beschaffeinheit der Unterkünfte. Dabei bezieht sie sich nicht auf einen Charakter, sondern bleibt immer sachlich basiert.

Die Tribute an sich werden auf 24 Seiten bildlich dargestellt und darunter findet sich ganz kurz die Informationen, wie die Waffen mit denen sie kämpfen und wenn bekannt dann Name, Alter und Größe. Eigentlich müsste man meinen, dass jeder Name der Tribute bekannt sei, aber da dem Handbuch nur die Informationen aus den Büchern zu Grunde liegen, heißen die Tribute dann „Mädchen“, „Junge“ oder „Fuchsgesicht“.
Ganz interessant war aber das Logo des entsprechenden Distrikts, das bei jedem Tribut über dem Bild prangte und dazu weilchem Zweck der Distrikt diente, wie Landwirtschaft, Luxusgüter, Viehzucht oder bei Katnis und Peeta Bergbau.

Fazit:
Wie eine Nacherzählung des Films aus Sicht eines Kapitolsbewohners erleben wir die Hungerspiele erneut mit. Das Buch macht Hoffnungen auf tiefergehende Informationen, die es aber nicht halten kann. Ich bin froh, dass ich es bei arvelle günstiger erstanden habe.
Ich vergebe 3 Büchersterne.

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4 Kommentare zu “Die Tribute von Panem: Das Handbuch

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