Die Prophezeiung der Schwestern – Magie und Schicksal

Magie und SchicksalZink, Michelle
Magie und Schicksal
Engl. Titel: Circle of fire
München ; cbj, 2012
ISBN 978-3-570-13723-9
440 S. – 17,99 €

Die Prophezeiung der Schwestern:
Bd. 1: Die Prophezeiung der Schwestern
Bd. 2: Liebe und Verrat
Bd. 3: Magie und Schicksal

Inhalt:
Lia bleibt nicht mehr viel Zeit, um das Tor zur Anderwelt zu verschließen. Doch dazu benötigt sie die Hilfe ihrer Zwillingsschwester Alice. Aber diese steht auf Samaels Seite, der unbedingt durch das Tor steigen will.

Rezension:
Während ich den zweiten Band noch lobte, dass etwas mehr Spannung vorhanden war, so ist es bei diesem Buch das absolute Gegenteil. Wir wissen alle, dass es das Finale der Trilogie ist. Erwarten also, dass endlich alles aufgeklärt wird. Aber bis es dazu kommt, zieht sich die Geschichte wie Kaugummi.
Zunächst muss Lia nicht nur den letzten Schlüssel, sondern auch einen besonderen Stein finden, um endlich die Prophezeiung zu beenden. Dies zieht sich über mehr als die Hälfte des Buches. Lia und ihr Dimitri reiten von hier nach da, finden nichts, reiten wieder woanders hin, recherchieren, reiten weiter, bis sie endlich fündig werden.
Diese zehrende Suche hätte auch anders beschrieben werden können. Nicht als Seitenfüller. Genau diese Reise hielt mich so lange auf. Oft war ich kurz davor aufzuhören oder das Buch an die Wand zu schmeißen, wenn nach etwas Interessantem nichts folgte.

Irgendwann endlich kriechen wir so langsam auf den Showdown hin. Lia ist sehr geschwächt, will sich aber in der Anderwelt Samael stellen. Leider entspricht der „Kampf“ nicht wirklich einem Kampf, sondern ist einfach die Fügung diverser Elemente zu einem guten Ende. Alles wird so gedreht, dass es nach Erfolg aussieht, kein letztes Aufbäumen des Bösen. Irgendwie lahm. So zwar nicht unbedingt vorhersehbar, aber die Autorin hat es sich doch sehr leicht gemacht. Plötzlich ändern scheinbar tief böse Menschen ihre Ansichten und zack fertig.

Was mir sehr gefehlt hat, war eine Zusammenfassung der Geschehnisse aus Band eins und zwei. Die Geschichte ist mit ihren Schlüsseln, Steinen und Menschen sehr komplex. Was bei Eragon Teil vier möglich war, wäre hier auch nicht schlecht gewesen.

Das Cover ziert wie beim ersten Band wieder beide Schwestern. Eine tiefere Bedeutung ist zwar da, aber nur schwach angedeutet.

Die Autorin:
Michelle Zink wuchs in Südkalifornien auf und lebt heute mit ihrer Familie in New York. Legenden und Erzählungen weiterzuspinnen faszinierte sie schon immer. Die Trilogie der Schwestern wurde in fast 20 Länder verkauft.

Fazit:
Enttäuschendes und schwaches Ende der Trilogie. Zäher Inhalt bis zum einfach gestalteten Finale.
Ich vergebe 2 1/2 Büchersterne.

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