Göttlich verloren

Göttlich verlorenAngeline, Josephine
Göttlich verloren
Engl. Orig.-Titel: Dreamless
(Göttlich Trilogie; 2)
Band 1: Göttlich verdammt
Band 3: Göttlich verliebt (Mai 2013)
Hamburg ; Dressler, 2012
ISBN 978-3-7915-2626-3
510 S. – 19,95 €

Inhalt:
Helen ist die einzige, die die Scions retten kann. So steigt sie Nacht für Nacht in die Unterwelt hinab und sucht die Furien. Doch dadurch wird sie schwächer und schwächer. Zudem darf sie Lucas nicht so sehr lieben, denn das wäre ihr aller Untergang. Und da sind auch noch die Hundert Cousins, die nach ihrem Leben trachten.

Rezension:
Zunächst fällt mir auf, dass der englische Titel sehr gut zum Buch passt. Während Helen Nacht für Nacht in die Unterwelt hinabsteigt, träumt sie nicht. Aber sie braucht „richtigen“ Schlaf, um gesund zu bleiben. Was Helen selber nicht merkt, aber umso mehr ihre Familie und Freunde, die ihr wichig sind: Helen magert ab. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie ein ungesund dünnes Mädchen vor mir steht, dass gerade in der Unterwelt einmal mehr fast gestorben wäre.

Göttlich verloren wäre ich auch beinahe, wäre nicht das Glossar „Wer ist wer?“ am Ende des Buches. Was sind Scions und was Rogues, was macht die 4 Häuser aus und wer wandelt hier eigentlich durch die ganzen Seiten? Ich habe oft im Glossar nachgeschaut, gerade was den mythologischen Teil der Geschichte ausmachte.
Dieser macht hier im zweiten Band schon viel mehr aus und man muss sich auch etwas besser auskennen. Viele der Götter laufen einem über dem Weg, dort trifft man den und da den anderen. Klar sind Hades, Zeus und Aphrodite bekannt, aber was macht nochmal Morpheus und wer ist bitteschön Eris?

Im Gegensatz zu manch anderen zweiten Teilen, passiert in Göttlich verloren eine Menge, vor allem auch gleichzeitig. So entwickelt Lucas sich weiter, ohne dass Helen dies bewusst miterlebt. Ihre Freunde recherchieren in uralten Aufzeichnungen und Gefühle verstärken sich. Aber auch auf der anderen Seite macht das Böse keine Pause. Die Hundert Cousins verfolgen einen düsteren Plan und Automedon, ein finsterer und unsterblicher Myrmidone spielt falsch.
Es gibt die ein oder andere spannende Stelle und auch sonst darf man nicht zu schnell lesen oder anfangen Stellen schneller zu überfliegen, weil es interessant ist. Man kann so sehr schnell wichtige Informationen nicht mitbekommen.

Für meinen Geschmack etwas zu viel in diesen Band geflossen. Man muss wirklich mit der gesamten Aufmerksamkeit dabei sein und teilweise konzentriert lesen. Denn wenn man es nicht schafft, gewisse Verknüpfungen herzustellen, hat man schon fast verloren.

Fazit:
Vollgestopfter Zwischenband der Göttlich-Trilogie. Etwas viel auf einmal, aber dennoch spannend und interssant. Nach dem Ende bin ich gespannt auf das Finale.
(Schade, dass der Titel von Band 3 viel zu viel verrät….)
Ich vergebe 3 1/2 Büchersterne.

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