Rosendorn

RosendornBlack, Jenna
Rosendorn
Engl. Orig.-Titel: Glimmerglass
München ; PAN-Verl., 2012
ISBN 978-3-426-28350-9
397 S.   14,99 €

Inhalt:
Dana zieht mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, doch nun reicht es ihr. Ihre Mutter ist ständig betrunken und Dana auf sich allein gestellt. Kurzerhand nimmt sie ihre Sachen und reist zu ihrem Vater. Dieser lebt in Avalon und ist ein Feenmann. Doch kaum ist sie angekommen, wird sie von ihrer Tante eingesperrt. Ein Feenjunge, Ethan, rettet sie. Aber kann sie ihm denn vertrauen?

Rezension:
Rosendorn ist der erste Band der Avalon-Trilogie.
Dana ist die Protagonistin der Geschichte und aus ihrer Sicht erleben wir das Geschehen. Gleich zu Beginn der Handlung sind wir mitten in dem Ereignis, dass Dana dazu bewegt, ihrer Mutter den Rücken zu kehren. Vorher hat sie stets Gewissensbisse ihre alkoholabhängige Mum allein zu lassen. Nun aber blamiert sie eben diese bis aufs Äußerste, als sie bei Danas Schulveranstaltung auftaucht und sich betrunken wie sie ist, als ihre Mutter vorstellt. Peinlich ohne Ende. Als Leser können wir uns total in Danas Gefühlslage hineinfühlen.

Emotionsgebunden, wie Teenager so mit 16 sind noch sind, flüchtet Dana zu ihrem Vater nach Avalon. Ohne jede Vorstellung, wie es von nun an weiter geht, wird sie erstmal von ihrer Tante eingesperrt. Die Rettung erfolgt durch den schnuckeligen Feentyp Ethan und seiner Schwester Kimber. Eigentlich wäre ich an Danas Stelle sehr skeptisch. Sie kennt niemanden dort, fällt auf ihre Tante rein und bleibt dann aber bei ihren mysteriösen Rettern. Achja, ihr Vater ist nebenbei im Gefängnis.

Avalon an sich ist ein Übergangsort von der Menschenwelt nach Faerie. Menschen und Feen können hier zusammen leben, doch nicht in die Welt des anderen gehen. Dana scheint nun bald zur Ausnahme zu werden, denn nicht nur Ethan erkennt, dass sie etwas Besonderes ist. Und diese Besonderheit wollen viele Parteien für sich verwenden, für Gutes und weniger Gutes. Eine Seite will sogar Danas Tod, während ihr Vater sie unter allen Umständen verstecken will.
So etwas hat sich natürlich kein Teenager vorgestellt, wäre er in einer Welt wie Avalon. Hausarrest von einem Vater, den man erst ein paar Tage kennt und ein Bodyguard, der seine Augen scheinbar überall hat.

Grundsetzlich konnte ich mich nicht besonders gut in Dana hinein versetzen. Das lag einfach daran, dass sie viel zu schnell Vertrauen zu an sich unbekannten Personen aufbaute und von ihnen hintergangen wurde.
Auch die anderen Charaktere haben alle eine dunklere Seite. Zunächst erscheinen sie nett, aber jede hat so den ein oder anderen Hintergedanken und im Grunde geht’s nur um Danas Fähigkeit. Ethan und Kimber scheinen anders zu sein, aber der Verrat, den sie anfangs doch ausführten, lässt sich nicht so schnell aus den Gedanken löschen.

Das Cover ziert zwar wieder ein Mädchen, aber mit dem Zusammenspiel der Farben rot und schwarz ist es ein echter Hingucker.

Die Autorin:
Jenna Black studierte Anthropologie sowie Französisch in North Carolina und arbeitete anschließend in unterschiedlichen Berufen. Rosendorn ist ihr erster Jugendroman.

Fazit:
Eigentlich hätte die Autorin mehr Pep in die Geschichte bringen sollen, hier führt sie nur die Charaktere ein und bringt die Geschichte in Gang. Spannung entstand nur ganz zum Schluss, da Dana viel Zeit bekam sich und ihre Fähigkeiten kennenzulernen. Persönlich muss ich sagen, dass mir Feen immer weniger liegen und daher vergebe ich
3 Büchersterne.

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