Die Wächter Edens

Die Wächter EdnesBellem, Stephan R.
Die Wächter Edens
Wien ; Otherworld, 2011
ISBN 978-3-8000-9548-3
309 S.   14,95 €

Inhalt:
Arienne ist einer Mordserie auf der Spur, die sie und ihren Kollegen Tom in übernatürliche Gefilde führen. Alle Hinweise bringen sie zu einer Kirche und die Täter scheinen übermenschliche Fähigkeiten zu haben.

Rezension:
Die Wächter Edens ist das erste Buch, welches ich von S. Bellem gelesen habe. Es stand lange auf meiner Wunschliste und wurde mir dann zum Geburtstag geschenkt. Das Cover hatte es mir sehr angetan. Auch, da ich im Moment wieder auf das Engel-Thema stehe, tat sein Übriges dazu.

Der Autor führt uns mit zwei verschiedenen Sichtweisen durch diesen Fantasy-Krimi.
Da hätten wir die Journalistin Arienne, die ein schweres Trauma in ihrer Kindheit und einen Selbstmordversuch verarbeiten muss, mit ihrem Kollegen Tom. Beide untersuchen seltsame Morde und kommen einer seltsamen Gruppe auf die Spur.
Der andere Erzählstrang zeigt uns die Sichtweise der „Killer“. Ein Engel, ein Preister und drei Paladine, die auf der Jagd nach Dämonen sind. Diese sind nicht so leicht zu erledigen, wie wir es aus anderen Büchern oder Filmen kennen, sondern sind sehr widerspenstig. Sobald sie von einem Menschen Besitz ergriffen haben, kann seine Seele nur noch durch den Tod gerettet werden.
Dank dem flüssigen Erzählstil lässt sich die Geschichte richtig flott durchlesen, auch da keine Langeweile aufkommt. Als Leser ist man immer am Überlegen, wieso dieser Engel so verbissen ist. Je näher ich dem Ende kam, umso nervöser und unschlüssiger wurde ich. Das muss doch wieder etwas Mehrbändiges sein, das kann doch nicht zu einem Ende finden.
Das Ende macht zwar schon Sinn und es lässt auch keine offenen Fragen, nur ist es gelinde gesagt, viel zu einfach. Schwupps, Ende. Die Vorahnungen, die man hegte erfüllten sich. Alles aufgelöst, vorbei.

Der große Minuspunkt der Geschichte sind die Charaktere und deren Darstellung. Bis auf Arienne sind alle anderen total blass. Wieso sind Nathan und Vincent so verbitterte Feinde? Die Erklärungen dazu sind einfach zu dürftig. Auch die anderen Figuren schaffen es nicht, dass man sich mit ihnen anfreunden kann. Sie sind einfach nur Schachfiguren, die einem von Seite zu Seite folgen.

Fazit:
Ein kurzweiliger, spannender Lesespaß, dessen Charakteren es leider an Tiefgang fehlt.
Ich vergebe 3 1/2 Büchersterne.

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Ein Kommentar zu “Die Wächter Edens

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