Gregs Tagebuch 6

Gregs Tagebuch 6 - Keine PanikKinney, Jeff
Keine Panik!
(Gregs Tagebuch; 6)
Köln ; Baumhaus, 2011
Engl. Orig.-Titel: Cabin fever
218 S. : zahlr. Ill.   12,99 €
ISBN 978-3-83393637-1

Inhalt:
Weihnachten steht vor der Tür und für Greg bedeutet dies vorallem: lieb und nett sein, bloß keine Dummheiten ausfressen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Ohne nachzudenken begeht er eine Dummheit, wird von seinem besten Freund Rupert verpfiffen und erwartet das Schlimmste. Muss er jetzt ins Gefängnis?

Rezension:
Im letzten Band wurde Greg so langsam mit dem Erwachsenwerden konfrontiert. Hier im sechsten Band muss feststellen, dass man für Dummheiten die man begeht auch die Konsequenzen tragen muss. Außer man heißt Manni und ist Gregs kleiner Bruder, der Augapfel von Mom und von mir meistgehasste Charakter. Egal wie süß das Kind im Film aussieht, als Strichmännchen hat Manni es faustdick hinter den Ohren.
Greg lebt so das typische Leben eines Teenagers. Er hockt den halben Tag im Internet und zieht sich ein Haustier auf. Er versucht seine Mutter zu überreden ihm Geld für das Spiel zu geben, damit er dem Haustier bessere Sachen kaufen kann. Diese lehnt das aber richtigerweise ab.
Was tut ein Teenager nun, um an Geld zu kommen? Richtig. Jobben. Da es schneit, will Greg die Ausfahrten von Nachbarn fegen und sich bezahlen lassen. Nur blöd, wenn man den Schnee mit Wasser schmilzt und der Auftraggeber sich dann schön auf die Fresse legt.

Neben den Geheimheiten von Manni, den seltsamen Ansichten von Mom, dem Ärger mit Dad und dem nervtötenden Rupert, gibt es auch wieder einiges aus der Schule. Wie Greg versucht die Schenklis günstiger zu verkaufen, lest ihr am besten selbst.

Auf dem Buchrücken steht als Inhaltsangabe, das Greg etwas sehr Schlimmes tut und auf seine Strafe wartet, als er samt Familie eingeschneit wird.
Dieses passiert auch, aber erst im letzten Drittel des Buches. Also wer die Inhaltsangabe gelesen hat, wartet und wartet, bis endlich der Schnee fällt.
Die Ereignisse im Haus spitzen sich zu, der Strom fällt aus, die Heizung ebenso und das Essen geht aus. Was tun?
Die Auflösung des Ganzes ist genial! Da wäre niemand drauf gekommen.

Autor:
Jeff Kinney heißt eigentlich Jeffrey Patrick Kinney und ist ein US-amerikanischer Gamedesigner und Autor. In Deutschland ist er vor allem durch seine Gregs-Tagebuch-Romane bekannt. Die Reihe umfasst bisher 6 Bände und einen Filmband. 2009 wurde Kinney im Time-Magazin als eine der 100 einflusstreichsten Personen der Welt aufgeführt.

Fazit:
Der sechste Band liest sich wieder recht schnell und flüssig. Schade nur, dass durch die Inhaltsangabe der Eindruck entsteht, dass es sich hauptsächlich um das Eingeschneit-sein handeln soll, wobei das nur das letzte Drittel des Buches ausmacht. Manni entwickelt sich immer stärker in die Richtung des nervtötenden Satansbraten und man kann einfach nicht mehr verstehen, warum die liebe Miss Heffley dem Gör alles durchgehen lässt.
Ich vergebe 4 Büchersterne.

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5 Kommentare zu “Gregs Tagebuch 6

  1. Du bist so ne Süße. Echt !
    Danke für deinen lieben Kommentar ❤
    Habe ich heute bestimmt 189 mal durchgelesen ! 🙂

    Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich mich weiterhin verhalten soll, so tun als wenn nichts wäre? Was sagen, und alles riskieren ? MOmentan weiss ich immer, oder ich glaube zu wissen, wo er gerade ist. ( Eigetnlich will ich ja keine Kontrolleurtussi sein! ) Und er ist wirklich immer da wo er gesagt hat.
    Hach manno, ich komme nicht vorwärts und nicht rückwärts.

    Ich sagte immer, wenn man mich betrügt, dann ist der Ofen aus. Ist es auch, aber da ich nicht sicher bin ob er wirklich was gemacht hat….

    Du hast mir damals nicht erzählt, was mit dir und L falsch gelaufen ist, aber es scheint genauso schmerzhaft gewesen zu sein, wie ich es mir vorstelle, wenn der andere eine so sehr verletzt!

    Du musst nicht extra M nachhause schicken wegen mir 😀

    Drüüüück Dich ! :*

    • So rein von meinem Empfinden: irgendwo um die 8. Ich meine, dass es in den Büchern nie so genau stand, wie alt er eigentlich ist, aber man erfährt durchaus die Klassenstufe. Da Rupert schon Pubertätserscheinungen hatte, schätze ich mal beide so um die 13. Wobei er sich viel kindischer verhalten hat. Zudem durfte er ohne Aufsicht ins Internet.
      Leider kann ich das alles in den Büchern nicht mehr nachschlagen, weil ich sie nicht mehr habe. (Aus der Bibliothek entliehen)

      By the way: Herzlichen Glückwunsch zum 100. Kommentar! 😉

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