Die Dämonenfängerin; 1

Die DämonenfängerinOliver, Jana
Aller Anfang ist Hölle
(Die Dämonenfängerin; 1)
Frankfurt am Main ; FJB, 2011
Engl.-Orig.-Titel: The demon trapper’s daughter
ISBN 978-3-8414-2110-4
537 S.    16,95 €

Inhalt:
Riley befindet sich in der Ausbildung zur Dämonenfängerin. Nachdem ein scheinbar einfacher Auftrag nach hinten losgeht, überschlagen sich die Ereignisse. Ihr Vater wird getötet und die Dämonen machen Jagd auf sie.

Rezension:
Als ich die ersten Kapitel las, dachte ich mir so, dass ich die Geschichte irgendwie schon kenne.
Ein Mädchen macht Jagd auf Dämonen, die Mutter ist gestorben und der Vater ist ebensfalls tot und kehrt als Untoter wieder zurück. (Bitte markieren, da kleiner Spoiler). Es erinnerte mich sehr an den ersten Band der Strange Angels.
Aber dieses Gefühl legte sich zum Glück und die Geschichte fesselte mich mehr und mehr.

Eigentlich sollte Riley keine Dämonenfängerin werden, im Grunde sind in der Zunft auch nur Männer, wenn man von der Ärztin absieht. Aber im Atlanta um 2018 herum, spielen die Dämonen verrückt. Die Stadt ist heruntergewirtschaftet und die Existenz von Dämonen, Engeln und des Teufels wird nicht verschwiegen.
Zudem scheint ihr das Fangen im Blut zu liegen.

Viele Dinge prasseln auf Riley herab und als Leser erlebt man diese hautnah mit. Der Verlust eines geliebten Menschen, die räumliche Trennung vom besten Freund sowie der Wechsel zum schlimmsten Ausbilder aller Zeiten gehen an niemandem spurlos vorbei. Man fragt sich, wann sie endlich wieder etwas Positives erlebt.
Zudem sind da noch drei Typen, bei denen man vor der Qual der Wahl steht. Den ehemaligen Partner seines Dads, der sich um alles kümmern möchte, aber sich selber immer wieder in Gefahr bringt, also der Draufgänger. Vielleicht aber auch den fürsorglichen, religiösen, schnuckeligen Mitazubi, oder den geheimnisvollen Typen, der immer wieder auftaucht, wenn Riley in Gefahr gerät?

Auf dem Umschlag des Buches stand „Die besten Serien der Welt“. Bevor man zu lesen anfängt ist dies ja erstmal eine ziemliche Behauptung. Wie können die das sagen? Aber sie haben Recht. (Ihr Glück! ^^) Ein spannendes Buch mit vielen Wendungen, vor allem am Ende doch überraschend. Die Charaktere sind von der Autorin facettenreich ausgebaut worden und nicht nur sie, sondern auch die Umgebung kann man sich als Leser sehr schnell vor seinem inneren Auge vorstellen.

Als ich die Danksagung durchlas, irritierte mich zunächst, dass die Autorin dem Cast-Gespann dafür dankte, dass sie ihr bei der Jugendsprache geholfen haben. Oh, Alarmglocken!
Zum Glück hat Jana Oliver einen schönen eigenen flüssigen Schreibstil, der ohne die nervige Jugendsprache aus House of Night Bd. 1 auskommt.

Fazit:
Ein junges Mädchen nimmt den Kampf gegen Dämonen und den Teufel an. Ich bin auf die nächsten Bände gespannt, denn die Engel werden kräftig mitmischen. Klare und bildliche Ausdrucksweise der Autorin sowie im Grunde alles an diesem Buch machen es zum Highlight.

Ich vergebe 5 Büchsterne.

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