Mission Clockwork; 1

Mission Clockwork; 1 Slade, Arthur
Gefahr für das britische Empire
Stuttgart [u.a.] ; Thienemann
(Mission Clockwork; 1) (4 Bände geplant)
ISBN 978-3-522-20131-5
350 S.    14,95 €

Inhalt:
Modo hat ein entstelltes Gesicht und einen Buckel. Mr Socrates, Mitglied einer der geheimsten Geheimdienste Englands, nimmt sich seiner an und bildet ihn aus. Zusammen mit Octavia, einer weiteren Agentin, muss Modo herausfinden, wer die Kinder Londons entführt und was er mit ihnen vorhat.
Genre: Steampunk-Thriller

Rezension:
Mission Clockwork ist eine Steampunk-Reihe, angelegt auf vier Bände. Hauptfigur ist Modo, ein Junge, der entsetzlich entstellt ist, so dass er bereits als Kleinkind von seinen Eltern an einen zwielichtigen Zigeuner verkauft wurde. Dort findet Mr. Socrates den Jungen und bildet ihn aus. Ganz so uneigennützig wie es auf den ersten Blick scheint, tut Socrates dies nicht. Er will die besondere Gabe des Jungen nutzen. Denn Modo kann seine Gestalt verändern. Sich in jede Person verwandeln, die er sich vorstellen kann.

Während Mr. Socrates nun diese Gabe für den geheimen Geheimdienst der Queen nutzen will, entwickelt sich Modos Persönlichkeit immer weiter. Dadurch dass er eine liebevolle Nanny hatte und sich allein in der Stadt rumschlagen musste, wird er selbstbewusster. Mit jeder Seite etwas mehr.

Die Gegenspieler des Geheimdienstes ist die Clockwork-Guild. Allen voran Dr. Hyde. Diese Figur lehnt sich sehr an den Mr. Hyde aus dem Klassiker von R. L. Stevenson an. Dr. Hyde experimentiert an entführten Kindern herum, um sie zu Mensch-Hybriden werden zu lassen. Leider konnte ich mir die ganzen Beschreibungen nicht alle bildlich vorstellen.

Die Spannung steigt kontinuierlich. Durch den Wechsel der Schauplätze sind wir als Leser immer die ersten, die die Gefahr riechen und fiebern mit Modo mit.

Das Cover kommt ganz grau daher, mit vielen Zahnrädern, die auf das Steampunk-Genre hinweisen. Die Kapitel sind jedes für sich in einer Konstruktion verschachtelt, die durch Zahnräder angetrieben wird.

Fazit:
Eine nette Geschichte für zwischendurch, die eindeutig für Jungs gegeignet ist! Mir hat sie zwar gefallen, aber so berauschend war sie nun nicht. Das hat jetzt nichts mit dem Schreibstil, oder mit der Geschichte an sich zu tun. Es war einfach nicht so mein Fall, hat man ja manchmal.

Ich vergebe 3 1/2 Büchersterne.

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