Angel Eyes

Angel EyesDesrochers, Lisa
Zwischen Himmel und Hölle
Reinbek bei Hamburg ; Rowohlt Polaris, 2011
1. Aufl.
Engl.-Orig.-Titel: Personal demons
(Angel Eyes; Bd. 1)
ISBN 978-3-86252-006-0
381 S.   14,95 €

Inhalt:
Luc verlässt die Hölle um die Seele von Frannie zu markieren. Der Teufel persönlich will sie für seine Zwecke nutzen.
Lucs Gegenspieler ist der Engel Gabe, der Frannie für den Himmel markieren möchte.
Frannie besitzt eine besondere Gabe, die für beide Seiten von großer Bedeutung ist. Während Gabe stets mehr Informationen zu haben scheint, beginnt Luc Gefühle für Frannie zu entwickeln. Etwas ganz Neues für den Dämon.

Rezension:
Zwischen Himmel und Hölle ist das Erstlingswerk der Autorin und zugleich der Auftakt der Reihe Angel Eyes.
Luc, ein Dämon aus der Hölle, soll die Seele des Mädchens Frannie markieren. Für ihn ein einfacher Job, doch irgendwie kommt er nicht voran.
Beim Lesen wird uns sofort klar, dass die Abkürzung Luc für Lucifer steht. Luc ist aber nicht der Teufel selbst.
Gabe ist wie ein jeder gleich erkennen kann die Kurzform von Gabriel. Ein Engel. Somit haben wir das typische Gut gegen Böse.
Die dritte Figur im Bunde wäre Frannie, eigentlich Mary Frances, um die sich die ganze Geschichte dreht. Frannie besitzt eine besondere Gabe, die für beide Seiten unglaublich wichtig scheint. Leider erscheint die Gabe während des Lesen nicht als etwas Besonderes.

Wie erwähnt, handelt es sich hier um den Erstling der Autorin und dies merkt man leider sehr. Die Sichtweisen wechseln von Luc zu Frannie, was einerseits durch eine schöne Überschrift gekennzeichnet ist, aber andererseits zieht sich die Handlung dadurch stark in die Länge. Viele Passagen erleben wir aus beiden Sichtweisen.
Den größten Teil des Buches geht es um das eine Problem. Frannie ist verliebt in Luc, dann macht er irgendeinen Mist und sie fühlt sich mehr zu Gabe hingezogen. Im nächsten Kapitel kommt Luc dann wieder in die nähere Auswahl, nur um dann wieder durch Gabe ersetzt zu werden.
Ab und an greifen dann endlich mal andere Gestalten in die Handlung ein, wie z.B. Lucs Höllenkollegen, die Frannie anstatt seiner markieren wollen.

Die letzten 60 Seiten bringen dann schlussendlich die Spannung in die Geschichte. Wurde auch mal Zeit, könnte man sagen, denn die Geschehnisse überhäufen sich fast, drängen sich alle zusammen und man kann nicht aufhören zu lesen.

Das Ende an sich ist für mich ein relativ abschließendes. Die wichtigsten Probleme werden geklärt. Auf der Website der Autorin erfahren wir, dass der zweite Band bereits auf Englisch (Titel: Original sin) erschienen ist und ein dritter im Mai 2012 folgen soll.
Ich bin mir sehr unschlüssig, ob ich weiterlesen sollte, da das Ende, wie erwähnt, eigentlich ausreichend ist.

Fazit:
Eine eigentlich schöne Grundidee, die leider nicht gut genug umgesetzt wurde. Viele Seiten lang schwamm man in Langeweile.
Gerade wegen der schönen Idee vergebe ich

3 Büchersterne.

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