Magic Bites

Magic BitesEllen Datlow… (Hrsg.)
Magic Bites
Würzburg ; Arena, 2011
Dt. Erstausg., Sonderausg.
443 S.  12,99 €
ISBN 978-3-401-50314-1

Inhalt:
Vampirgeschichten von international bekannten Autoren vereint in einem Buch. Die bekanntesten Autoren sind Cassandra Clare, Neil Gaiman, Garth Nix, Holly Black und Melissa Marr.

Rezension:
Die Herausgeber Ellen Datlow und Terri Windling haben verschiedene bekannte Autoren eingeladen, außergwöhnliche Vampirgeschichten zu schreiben, die gern auch etwas blutiger sein könnten.
Leider ist das den wenigsten Autoren gelungen.
Die meisten Geschichten waren sehr langweilig, allein von der Handlung. Sie waren durchweg gut geschrieben, aber eben langweilig. Es ist halt nicht einfach eine gute Kurzgeschichte zu schreiben.

Es gab lediglich drei Geschichten, die mir gefallen haben und die waren leider fast am Ende des Buches. Da wäre zum eine die Geschichte von Melissa Marr, über ein Mädchen, das zum Vampir wird und bald merkt in welch‘ knifflige Situation sie geraten ist.
Die Kurzgeschichte von Cassandra Clare und Holly Black handelt von einer Dinnerparty zweier Geschwister, mit ihren ganzen Problemen und dem unerwarteten Schluss.
Geschichte drei ist von Tanith Lee, deren Name mich ein bischen an einen Charakter aus Skulduggery Pleasant erinnert hat. Eine Vampirin, die dem Sonnenlicht standhält, soll einen anderen Vampir heiraten, den sie nie gesehen hat.

Neben diesen drei Geschichten, gefiel mir auch die Einleitung der Herausgeberinnen. Sie fassten die Geschichte des literarischen Vampirs grob zusammen. Es wird ja eigentlich immer nur von Stephenie Meyer gesprochen, wenn es um Vampire geht, aber dass es vor einigen Jahren Buffy war, die die Vampire auf die Mattscheibe gebracht hat, scheint vergessen zu sein. Die Herausgeberinnen erwähnen sie aber und werten sie nicht herab, sondern sehen in der TV-Serie einen sehr wichtigen Wendepunkt.

Vom Cover her, ist Magic Bites nichts besonderes. Ein Mädchen, dem einzelnde Haarsträhnen ins Gesicht wehen und ein paar Blendenflecke, damit es verträumt aussieht. Das Übliche.
Positiv zu erwähnen wäre noch der Buchrücken. Normale Taschenbücher haben ja diese fiese Art an sich, nach einer gewissen Anzahl Seiten zu brechen, doch dieser nicht. Dafür ist das Buch aber auch teurer als ein normales Taschenbuch.

Fazit:
Leider überzeugten die Kurzgeschichten nicht durch ihre Spannung. Sie waren fast durchweg langweilig. Die wenigen guten Ausnahmen konnten mich dennoch nicht überzeugen. Vom Buchrücken und Klappentext erwartet man als Leser mehr.
Ich vergebe
2 Büchersterne.

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