Mein kleiner Horrortrip

Mein kleiner HorrortripMein kleiner Horrortrip : die kürzesten Schockgeschichten aller Zeiten
[hrsg. von Susan Rich]
Engl. Orig.-Titel: Half-minute horrors
Weinheim [u.a.] ; Belz & Gelberg
156 S.   14,95 €
ISBN 978-3-407-81091-5
290g

Inhalt:
71 der kürzesten Horrorgeschichten von vielen bekannten Autoren.

Rezension:
Das Buch an sich ist mir in der Buchhandlung aufgefallen. Das Cover zog mich magisch an und schwupss war es gekauft.
Einer der größten Vorteile des Buches ist die Kürze der Geschichten. Die längste ist grad‘ mal zwei Seiten lang und die kürzeste einen Satz. So kann man mal eben zwischendurch schnell zwei oder drei Geschichten lesen, das Buch weglegen und etwas anderes machen. Ein perfektes Zwischendurch-Buch.
Mein kleiner Horrortrip besticht durch seine Abwechslungen. Ein paar Geschichten, dann ein kurzes Gedicht und anschließend ein Grusel-Comic. So kommt keine Langeweile auf.

Viele namhafte Autoren lieferten einen Beitrag zu dieser Anthologie. Darunter sind Faye Kellerman, Holly Black (bekannt durch die Spiderwick-Reihe), Dean Lorey (Monsterjäger-Akademie), James Patterson, Erin Hunter (Autoren-Gespann der Warrior-Cats-Reihe), Jerry Spinelli, Margaret Atwood, R. L. Stine, Joseph Delaney (Spook-Reihe), Neil Gaiman, Melissa Marr (Sommerlicht-Reihe), Lemony Snicket, Joyce Carol Oates und Michael Connelly.

Die Texte der Kinder- und Jugendbuchautoren passen sehr gut zur Zielgruppe (Kinder/Jugendliche von 12-15 Jahren), nur die Beiträge der Romanautoren sind nicht immer nachvollziehbar.
Nicht alle Geschichten schocken oder verursachen Gruselstimmung, aber durch die gute Mischung der Texte fällt dies eher weniger auf.

Das wohl Besondere am Buch ist das Cover. Ein schwarzes Buch mit den Autorennamen in weiß, in der Mitte der Titel und darüber ein böse guckendes Auge. Klappt man das Buch auf, schaut uns das Auge viel ängstlicher entgegen. Es ist ein Junge, der seinen Stoffhasen in der Hand hält und scheinbar ängstlich nach oben schaut, obwohl sein Schatten verrät, dass er hinterm Rücken ein Messer versteckt.

Fazit:
Eine Anthologie mit Geschichten, Comics und Bildern bekannter Autoren, wobei nicht alle Beiträge der Zielgruppe entsprechen. Meine Lieblingsgeschichte ist die von Erin Hunter „Die Babysitterin“.

Ich vergebe 4 Büchersterne.

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