Verbrannt

P. C. Cast und Kristin CastVerbrannt
Verbrannt
Frankfurt ; FJB, 2011
Engl. Orig.-Titel: Burned
ISBN 978-3-8414-2007-7
593 S.    16,95 €
800g

An dieser Stelle wieder ein Hinweis, an alle, die die House of Night-Reihe noch nicht bis zu diesem Band gelesen haben oder sie noch lesen möchten. Zwangsläufig werden Inhalte erwähnt, die auf den Entwicklungen der vorigen Bände beruhen.

Inhalt:
Zoeys Seele ist zersplittert und befindet sich bei Heath in der Anderwelt. Während Kalona ihr dorthin folgt, um in Neferets Auftrag zu verhindern, dass Zoey je wieder zurück kehrt, versuchen Aphrodite, Stark und die anderen alles, um Zoeys Seele wieder in ihren Körper zu bekommen. Stevie Rae muss zusätzlich noch ihre Prägung mit dem Rabenspötter verarbeiten und sich um die roten Jungvampyre kümmern.

Rezension:
Nachdem ich mich so durch den vorigen 6. Band gequält habe, ließ sich dieser Band wunderbar und schnell lesen. Vielleicht lag das auch an der Tatsache, dass Zoeys Sichtweise diesmal einen ziemlich kleinen Anteil der Geschichte ausmachte.
Verbrannt ist geprägt von Entscheidungen, an denen die Charaktere reifen und die ihr zukünfitges Leben vollkommen verändern.
Auf dem Buchrücken steht, dass Aphrodite und Stark zweifeln, ob sie Zoey retten können. Dies ist so nicht richtig, auch dass die Freunde untereinander das Vertrauen verlieren, stimmt so nicht ganz. Stevie Rae hat immer noch den Rabenspötter an ihrer Seite, von dem sie ihren Freunden natürlich nichts erzählen kann.
Stark, Aphrodite und Darius sind aber fieberhaft auf der Suche nach Zoeys Rettung und diese nimmt einige Zeit in Anspruch.

Wir erfahren in diesem Band auch, wem sich Neferet zugewendet hat und welche Macht dahinter steckt. Es ist wie ein schwarzer Nebel, der von jedem Besitz ergreifen kann.
An einigen Passagen spürt man, dass die Figuren anfangen erwachsen zu werden. Entscheidungen treffen und die damit verbundenen Konsequenzen zu tragen. Auch sprachlich macht sich dieses bemerkbar. Von dem leidigen Teenie-Slang sind die meisten Charaktere endlich los gekommen. Lediglich Aphrodite redet so und eckt damit an.

Wie am Anfang erwähnt, gibt es nur wenige Kapitel, die aus Zoeys Sicht erzählen. Dies war eine wunderbare Abwechslung zu den Vorgängern, in denen es Zoey geschafft hat, sich zu einem der nervigsten Charaktere zu wandeln.

Das Cover zeigt diesmal nicht Zoey, sondern Stevie Rae, die erste rote Vampyrhohepriesterin. Die schwarze Feder spielt auf Rephaim, den Rabenspötter an. Die Beziehung der beiden muss einen wichtigen Punkt im nächsten Buch spielen.

Fazit:
Nach dem Tiefpunkt im 6. Band, legt die Geschichte wieder los. Die Charaktere sind endlich gereift und lassen die Geschichte durch ihre Entscheidungen endlich an Fahrt aufnehmen.

Ich vergebe 4 Büchersterne.

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