Göttlich verdammt

Göttlich verdammt

Angelini, Josephine
Göttlich verdammt
Hamburg ; Dressler, 2011
19,95 €     494 S.   ISBN 978-3-7915-2625-6
Göttlich-Trilogie; 1
Engl. Orig.-Titel: Starcrossed

Inhalt:
Eigentlich ist Helen an ihrer Schule eine der Außenseiter, obwohl sie hübsch ist. Sie kann dafür schneller rennen, höher springen und schwerer tragen als andere. Sie hält sich zudem sehr zurück und spielt das graue Mäuschen, das nicht gesehen werden möchte. Eines Tages zieht die Familie Delos auf die Insel Nantucket und von da an ändert sich alles. Helen verspürt eine unglaubliche Wut auf Lucas und will ihn unbedingt umbringen. Bis er ihr verrät, wer sie wirklich ist.

Rezension:
Göttlich verdammt ist der Erstling der amerikanischen Autorin Josephine Angelini. An einigen Stellen merkt man dies auch, vor allem bei Szenen, deren Geschehen ganz schnell und sprunghaft abläuft. Manchmal hat man als Leser leichte Schwierigkeiten dem so schnell zu folgen.
Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Helen und Lucas. Beide sind Scions, Halbgötter. Während Lucas mit diesem Wissen schon von klein an aufwuchs, hat Helen keinerlei Ahnung. Sie weiß nur, dass ihre Mutter vor Jahren sie und ihren Vater sitzen lies.
Es kommt nun wie’s kommen muss. Lucas und Helen verlieben sich, aber sie dürfen es nicht. Denn sonst würde der Trojanische Krieg wieder von neuem beginnen. Gleichzeitig würde Atlantis wieder erscheinen und alle Scions würden zu Göttern. Das ist es, was die große Familie von Lucas will, doch seine Familie und er setzten bisher alles daran, dies zu verhindern.
Die Liebesgeschichte kommt im Groben gesehen irgendwie wie Romeo & Julia daher, aber diese Ansicht legt man bald zur Seite.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es noch viele Nebencharaktere, die alle, aus meiner Sicht, wichtig sind für die Handlung. Im Nachhinein würde die Geschichte nicht so verlaufen, wenn einer von ihnen fehlen würde. Da wären Lucas Verwandte, seine Schwester, Helens beste Freundin Claire, ihr Vater und Kate, aber auch die „Bösen“ warten mit interessanten Charakteren, wie Kreon oder seiner Mutter auf.

Die Geschichte beginnt zunächst ganz langsam, wir erfahren wo wir sind, wer alles dabei ist und der Spannungsbogen kommt in Gange. Mit der Ankunft der Familie Delos geht es dann richtig los. Immer ganz unerwartet kommt es zu Kämpfen oder Angriffen. Geheimnisse werden gelüftet und offene Fragen beantwortet.
Es dreht sich zudem alles um die griechische Mythologie und ihre Götter. Ein vorhandenes Grundwissen ist von Vorteil, aber die Autorin erklärt alles, so dass es leicht verständlich ist.

Fazit:
Der erste Teil der Göttlich-Trilogie hat mir gut gefallen. Zuerst war ich skeptisch, dass ich alles was mit den Göttern zu tun hat, nicht nachvollziehen kann, aber es klappte alles sehr gut. Ein paar Abstriche gab es teilweise bei der Schreibweise, aber folgen konnte man der Geschichte trotzdem.
Zudem bin ich gespannt, wie es in den nächsten Bänden weiter geht. Ein besonderers Schmankerl ist auf der Website zu finden. Extra zu Band eins hat die Band DemiGoddess einen Song geschrieben, der ziemlich gut Helens Situation beschreibt.
Ich vergebe 4 Büchersterne.
P.S.: Der zweite Band wird Göttlich verloren heißen, aber leider gab es weder bei amazon noch auf der offiziellen Website ein Erscheinungsdatum.

Dieses Buch wiegt 807g.

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Ein Kommentar zu “Göttlich verdammt

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