Versucht

VersuchtP.C. Cast und Kristin Cast: Versucht
Frankfurt am Main ; FJB, 2011
587 S.   16,95 €
ISBN 978-3-8414-2006-0

Inhalt:
Kalona und Neferet scheinen besiegt, doch sie sind nur an einen anderen Ort geflüchtet. Zoey muss sich wieder um ihre ewigen Jungsgeschichten kümmern und dazu sich im Klaren darüber werden, was sie nun für Kalona fühlt. Währenddessen hat Stevie Rae einige Dinge mit den (immer noch bösen, im Untergund hausenden) roten Jungvampyren und einem Rabenspötter zu klären.

Dies ist eine kleine Warnung, an diejenigen, die noch nicht bis zum 6. Band gelesen haben, die Serie noch nicht kennen und evtl. noch anfangen möchten. Die Rezension enthält zwangsläufig Spoiler, da ich sonst kaum etwas aus dem Inhalt erzählen könnte.

Rezension:
Mittlerweise sind wir in der Mitte der angekündigten 12 Bände angekommen. Irritierend ist, dass bisher erst zwei Monate vergangen ist. Als Leser möchte man meinen, dass mindestens schon ein Jahr vergangen ist.
Im Glauben daran, dass Kalona besiegt wurde, ziehen die Jungvampyre wieder zurück ins House of Night. Ab hier plätschert die Geschichte langsam vor sich hin. Zoey nervt in irgendeiner Weise, egal ob mit ihren Handlungen oder mit ihren Aussagen. Da dankt man den Autorinnen sogar schon, dass sie dieses Mal das Buch in mehrere Sichtweisen unterteilten. Stevie Rae ist der zweite Erzählstrang in diesem Buch. Denn sie hat zwei große Geheimnisse, die sich beide treffen und zu einer tödlichen Gefahr werden.

Irgendwann nahe dem Ende finden Zoey und Co. heraus, dass Kalona und Neferet sich in Venedig aufhalten und so fliegen sie, natürlich mit dem House of Night-Jet, dorthin.
Hier startet die Spannung und das Ende ist ein fieser Cliffhanger, den man aber praktischerweise umgehen kann, da die ersten drei Kapitel des 7. Bandes anschließen.

Das Cover ziert drei Menschen, von denen das Mädchen mit höchster Wahrscheinlichkeit Zoey darstellt und davor ihren Krieger Stark. Hinten im Tunnel könnte Kalona stehen, passend zum Titel Versucht, denn Zoey ist sich immer noch nicht sicher, für wen ihr Herz schlägt.

Sprachlich hat sich die Jugendsprache um einiges verflüchtigt, aber dennoch sind einige nervige Sprüche geblieben. „Oh, Göttin!“ und „Himmel!“ sind immer noch sehr beliebte Ausrufe und das nicht nur von Zoey.

Fazit:
Der 6. Band ist der Tiefpunkt der Serie. Viel Langeweile am Anfang mit langsam aufbauender Spannung, die gerade mal kurz vorm Ende entsteht.
Typisch ich, habe ich das Ende vom 7. Band schon gelesen und frage mich, warum der 6. Band nicht um viele Seiten gekürzt wurde. Waren sich die Autorinnen schon vor dem Festlegen auf 12 Bände im Klaren, was wie in welchem Buch vorkommen soll?
Da ich mich viel zu oft gelangweilt habe, vergebe ich dennoch gut gemeinte 3 Büchersterne. Positiv ist zum Schluss noch zu sagen, dass die Szenen, die am Ende des Buches passieren, den Leser ziemlich erschüttern, weil niemand damit gerechtnet hat.

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