Der Lilienpakt

Bomann, Corina : Der Lilienpakt
Wien ; Ueberreuter, 2011
ISBN 978-3-8000-5601-9   365 S.
12,95 €

Der Lilienpakt

Inhalt:
Christine lebt 1643 in Frankreich. Ihr Vater ist der Comte d’Autreville. Zusammen mit ihren drei Brüdern und ihrer Mutter lebt sie auf dem Gut der Familie. Ebenso wie ihre Geschwister erlernt sie das Fechten. Eines Tages wird sie Zeuge, wie ihre geliebte Familie ermordet wird. Wegen ihr. Sie flieht und findet Unterschlupf bei einem Schmied und dessen Sohn. Bald muss Christine feststellen, dass die d’Autrevilles nicht ihre Eltern waren und so versucht sie in die Nähe des Musketiers Athos zu kommen.

Rezension:
Ein historischer Jugendroman aus einer tollen Zeit. Die Welt der Musketiere hat mich ohnehin schon immer sehr interessiert. Das Schöne an der Lektüre von C. Bomann ist, dass sie durchweg versucht hat, so viel Wahres, wie möglich einfließen zu lassen. Die Namen der Musketiere werden wie ihre realen Vorbilder genannt. Aramitz (im Film Aramis), Athos, Porthos und D’Artagnan, der eigentlich Charles de Batz-Castelmore heißt. Drei der Musketiere sind entfernt miteinander verwandt, aber so richtige Freunde, wie im Film, sind sie nicht. Daher spielen sie auch im Buch eher die Nebencharaktere.
Es dreht sich alles um Christine, auf deren wirkliche Herkunft ich nicht näher eingehen will, da ich sonst viel zu viel verrate. Nur so viel sei gesagt: sie ist von besonderer Herkunft und der Geheimbund „Die Schwarze Lilie“ will sie für seine dunklen Zwecke benutzen.
Gleichzeitig gibt es den Lilienpakt, der die Lilie des 4. März beschützen will.

Die Geschichte an sich wird aus Christines Sicht geschildert. Wir leiden mit ihr, als ihre Familie getötet wird und bangen mit ihr, als ihre Tarnung droht aufzufliegen. Ab und zu wird die Geschichte aus Sicht eines Beobachters erzählt. Dieser ist dabei, wenn die Schwarze Lilie dunkle Pläne schmiedet.

Das Cover stellt die Schlüsselelemente der Geschichte dar. Das Mädchen, das Fechten liebt und die Lilie. Innen ist eine Karte abgedruckt, auf der die Schauplätze in Paris markiert sind.

Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und leicht. Viele historische Romane halten sich an langen Passagen auf, in denen die Umgebung beschrieben wird. Mit so was kann ich gar nichts anfangen. In Der Lilienpakt blieb das glücklicherweise aus.

Fazit:
Ich habe mir viel Zeit für dieses Buch gelassen, aus dem Grunde, dass ich nicht wollte, dass die Geschichte endet. Erstaunt war ich, dass einige Charaktere ihr wahres Ich so gut verstecken konnten, ohne dass der Leser etwas merkt.
Gleich zu Beginn hatte ich meine Lieblingsfigur gefunden und war sehr enttäuscht und traurig, als sie wenige Seiten später starb. 😦 Ich hatte mir schon so ein schönes Ende ausgemalt und dann war alles verpufft.

Ich vergebe

4 1/2 Büchersterne.

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2 Kommentare zu “Der Lilienpakt

  1. ich bin auch gar nicht der turnschuhen typ, aber ich muss gestehen dass ich doch leicht in diese schuhe verliebt bin ❤ ich glaube sogar muskelkater in den oberschenkel zu verspüren… nur bin ich mir nicht sicher ob die von den schuhen kommen 😀
    lg summer

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