Ich bin ein Genie und unsagbar böse

Lieb, Josh : Ich bin ein Genie und unsagbar böse
München ; cbj, 2010 (3. Aufl.)
Engl. Orig.-Titel: I am a genius of unspeakable evil and I want to be your class president
ISBN 978-3-570-13747-5  –  281 S.
14,99 €

Lieb, John : Ich bin ein Genie und unsagbar böse

Inhalt:
Olliver Watson ist 12 Jahre alt und ein ziemlich dicker Junge. In der Schule wird er entweder übersehen oder gemobbt. Zuhause betüddelt ihn seine ebenfalls dicke Mutter und sein Vater ist enttäuscht, dass er so einen dummen Jungen hat.
Doch was alle nicht wissen: Olli ist ein unglaubliches Genie und mittlerweile der drittreichste Mann der Welt. Durch einige unvorhergesehene Ereignisse strebt er nun das Amt des Klassensprechers an. Aber so leicht, wie er sich das vorstellt, ist es nicht.

Rezension:
Auf den ersten Blick dachte ich: Das könnte mal ein cooles ungewöhnliches Buch werden. War es dann auch.
Ein kleines, moppeliges Genie, das erst 12 Jahre alt ist und sich dem Alltag einer normalen Junior-High stellt. Olli wird an vielen Stellen sehr fies gemobbt (Fetti, Specki, Blödi, Jumbo) und gilt als komplett verblödet. Zuhause ist es nicht besser. Seine Mutter ist ebenfalls sehr dick und verhätschelt ihren Sohn. Sein Vater ist ein Fernseh-Moderator und im Grunde enttäuscht von seinem Sohn. Darum ist es schon erstaunlich, dass das größte Ziel von Olli die Zuneigung seines Vaters ist. Er betont immer, dass ihm nichts, absolut gar nichts an der Meinung seines Vaters liegt, aber innerlich will er nur einmal, dass sein Vater stolz auf ihn ist.
Was Oliver vor allen sehr gut verheimlicht: sein unterirdisches Hauptquartier und die Tatsache, dass er Unmengen an Geld und Macht besitzt.

Das Cover ist in den Farben rot, weiß und blau gehalten, diese werden auch im Buch erwähnt. Auf einem Podest steht ein mplliger Junge.
Für mich ist das Buch ein nettes Jungen-Buch. Action, witzige Sprüche und einige Bilder, die den Text untermalen. Leider erfährt über eine Person nicht, warum sie einige Dinge so getan hat und mir fehlt damit es an der Geschichte. Der Schluss ist teilweise etwas überraschend und ein paar Geschehnisse doch sehr übertrieben.

Der Autor hat vor seinem ersten Jugendbuch Drehbücher für die Simpsons geschrieben und produziert The daily show.

Fazit:
Ein typisches Jungsbuch ohne schnulzige Liebesgeschichten, dafür mit Witz, Sarkasmus und einem wirklich fiesen, genialen und superreichen Jungen. Manchmal ging mir Olli etwas auf die Nerven und einige Dinge sind mir einfach zu unrealistisch. Zudem ist mir das Buch so noch nie im Handel aufgefallen. Nur durch die aktuelle Julius-Club-Bücherliste ist es mir aufgefallen.
Ich vergebe 3 Büchersterne.

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Ein Kommentar zu “Ich bin ein Genie und unsagbar böse

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