Priestley : Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

Priestley, Chris : Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff
Berlin ; Bloomsbury – 237 S. – 15,90 €
Engl. Orig.-Titel: Tales of terror from the black ship
ISBN 978-3-8270-5422-7

Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

Inhalt:
Draußen wütet ein schlimmer Sturm. Im Inneren einer Hütte, die auf einer Klippe nahe am Rand steht, sitzen zwei Kinder und warten darauf, dass ihr Vater wieder nach Hause kommt. Sie gewähren einem Seemann Unterschlupf. Dieser erzählt ihnen schaurige Geschichten, die alle auf See spielen. Nach seiner letzten Geschichte machen die Kinder eine erschreckende Entdeckung.

Rezension:
Der Nachfolger von Onkel Montagues Schauergeschichten, der unabhängig von diesem zu lesen ist, wartet mit noch gruseligeren Geschichten auf.
Sie spielen allesamt auf hoher See. Ein Seemann verliebt sich in ein rothaariges Mädchen, sieht aber nicht ihre wahre Identität.
Wieviel Hass muss in einem Jungen stecken, dass er einen Mord begeht? Würdest du dir eine Tättowierung stechen lassen, obwohl dir die Umgebung unheimlich vorkommt? Wie sehr kann ein einzelner Mensch andere um sich herum ablenken und wie weit geht geht die Sympathie mit Schnecken, wenn sie drohen dich zu fressen?
Ein Zwillingspaar, ein seltsamer Affe und ein Gnom auf einem Walzahn, die ein Unglück herbeiführen. Zum Schluss erscheint das Schwarze Schiff, um die toten Seemänner aufzunehmen.

Dies ist grob der Inhalt der zehn Geschichten. Die letzte Geschichte möchte ich nicht näher erläutern, da hier wie auch schon im Vorgänger das Geheimnis aufgelöst wird.
Aber schon während des Lesens schleicht sich eine kleine Ahnung ein.
Nach jeder Geschichte erfahren wir etwas mehr über den geheimnisvollen Gast, dessen Charakter der ist, der mir näher steht. Wir erfahren seine Lebensgeschichte, wie er zum Haus kam und wohin sein Weg ihn führen wird..
Die Geschichte wird aus der Sicht des Bruders (Ethan) erzählt, während seine kleine Schwester Cathy diejenige ist, die stets eine weitere Geschichte hören will, obwohl Ethan den „Gast“ gerne vor die Tür setzen will.

Das Cover ist ganz in blau gehalten und die beiden Kinder zieren es. Rundherum ragen zentrale Gegenständer der einzelnen Geschichten ins Bild.

Fazit:
Mit seinen 237 Seiten ist das Buch ruckzuck durchgelesen. Die Spannung lässt nie nach und obwohl man zeitlich eine gewisse Ahnung hat, was geschieht, überrascht das Ende dennoch. Hinzu kommt, dass eine bekannte Person nochmal die Bühne betritt.

Von mir gibt es 4 1/2 Büchersterne, da es eigentlich viel zu kurz ist. 😉

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5 Kommentare zu “Priestley : Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

    • Das brauchst du gar nicht. Die kann man beide vollkommen unabhängig voneinander lesen. Die Charaktere sind auch andere, bis eben auf den einen, der nur für ca. drei Seiten vorkommt. 😉

    • mir selber macht es nichts aus, das ende zu kennen, oftmals lese ich das ende sogar schon, wenn ich erst in der mitte des buches bin. aber ich kann alle verstehen, die das ende nicht vorher wissen möchten. für mich soll eine rezi, wenn mir das buch denn gefallen hat, immer das interesse an dem buch wecken und das tut es ja nicht, wenn ich schon alles verrate. 🙂

  1. oh man… diese bücher klingen echt gut 🙂 ich liebe gruselgeschichten ❤

    im kino versuche ich mich auch immer zusammenzureißen, aber meistens gelingt es mir nicht so gut 😀

    ❤ summer

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