Priestley : Onkel Montagues Schauergeschichten

♦ Priestley, Chris : Onkel Montagues Schauergeschichten
Berlin ; Bloomsbury Kinderbuch & Jugendbuch, 4. Aufl. 2010
Engl. Orig.-Titel: Uncle Montague’s tales of terror
ISBN 978-3-8270-5371-8
15,90 €

Onkel Montagues Schauergeschichten
Inhalt:
Edgar besucht gern seinen Onkel Montague, der ihm in seinem alten Haus bei Milch und Keksen gruselige Geschichten erzählt. Doch während der Geschichten bemerkt Edgar, dass irgendetwas mit dem Haus und auch mit seinem Onkel nicht stimmt. Seltsame Geräusche und anscheinend unsichtbare Wesen, die ihn verfolgen.

Rezension:
Zu einer richtigen Gruselgeschichte gehört zuerst einmal die Umgebung. Mit dem unheimlichen Schloss des Onkel ist diese gegeben. Dessen manchmal merkwürdige Verhaltensweisen lassen die Geschichte immer gruseliger werden.
In der ersten Geschichte gibt es eine Ulme, die Menschen hasst. In der zweiten ein Duo, das andere Menschen hereinlegt, in dem sie behaupten, sie könnten mit Geistern reden. Die dritte Geschichte handelt von einer alten Kirchenbankfigur. Auch in der vierten Geschichte geht es um etwas kirchliches. Ein Pastor, der mit seiner Familie umzieht und Opfergaben von seiner Gemeinde erhält.
Simon ärgert Mutter Tallow, die alle für eine Hexe halten, indem er sie bestiehlt, im fünften Kapitel.
Im 6. Kapitel wird ein Goldrahmen gekauft, der angeblich drei Wünsche erfüllen kann.
Ein Dschinn in der Türkei bedrängt Francis, der ein Held sein will, aber sehr ich-bezogen ist, im siebten Kapitel.
Die achte Geschichte erzählt von Victoria, die Gast auf einer Hochzeit ist und während eines Versteckspiels ein seltsames Mädchen trifft.
Das vorletzte Kapitel schildert wie Matthew sein zuhause verlässt, um die Welt zu sehen und schließlich sich selbst als Ghul begegnet.

Zum Schluss erfahren wir die Geschichte von Onkel Montague, der uns zwischenzeitlich schon offenbarte, dass er ein Sammler des nicht Gewollten, Verwunschenen, Verfluchten und Verdammten ist. Zu jedem seiner Gegenstände im Haus weiß er eine Geschichte.
Je weiter der Leser in das Buch vordringt, umso mehr bemerkt er, dass draußen etwas lauert. Etwas, das auch teilweise ins Haus kommen kann. Der Leser hätte vermutlich schon längst das Angebot vom Onkel angenommen, nach Hause zu gehen. Doch Edgar bleibt.

Die Opfer in den unterschiedlichen Geschichten haben immer eins gemeinsam. Sie waren Kinder. Kinder, die es manchmal nicht besser wussten, oder von ihren Gefühlen geleitet wurden. Sie wollten nicht auf die Eltern hören und bezahlten es mit ihrem Leben.
Aber warum immer Kinder? Dazu müsst ihr das letzte Kapitel lesen. 😉

Meinung:
Die 222 Seiten flogen dahin wie im Nu. Dazu spiegeln die Bilder die Hauptszene der Handlung treffend wider. Mir hat das Buch gut gefallen. Auch gegruselt hat es mich und die Spannung, vor allem was es mit Onkel Montagueauf sich hatte, blieb wirklich bis zum Schluss.

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2 Kommentare zu “Priestley : Onkel Montagues Schauergeschichten

  1. das klingt gut! ich mag schauergeschichten, also wenn du gute ‚horrorbücher‘ hast, her damit 🙂

    dein dad ist cool 😀 sag ihm dass er mir sympathisch ist 😀 ABER es war wirklich im angebot, so günstig, da konnte ich nicht nein sagen 😀
    lg summer

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